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Speziallösungen für die Automobilindustrie

Maßgeschneiderte Vertikaldrehzentren mit leistungsfähigen Motorspindeln
Speziallösungen für die Automobilindustrie

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Wenn Automobilfirmen Produkte wie Bremsscheiben, Antriebswellen oder Radnaben fertigen, sind große Stückzahlen angesagt. Entsprechend wichtig sind optimal ausgelegte Produktionsstraßen, die Produktivität und Qualität gewährleisten. Scherer Feinbau hat sich mit seinen Vertikaldrehzentren darauf spezialisiert und erwartet diese Eigenschaften auch von seinen Lieferanten. Deshalb setzt das Unternehmen als Herzstück Motorspindeln des Innovationsführers Weiss ein.

„Unsere Kunden erwarten höchste Produktivität in ihren Fertigungslinien. Genau das bieten wir und stimmen unsere Drehzentren mit kompletten Handhabungseinrichtungen exakt auf die herzustellenden Werkstücke ab“, erläutert Frank Scherer, Geschäftsführer der Scherer Feinbau GmbH in Mömbris, die Aufgaben seines Unternehmens. Der hohe Anspruch wird noch deutlicher, da seine Kunden zu mehr als 90 Prozent Automobilhersteller und -Zulieferer sind – wie beispielsweise der VW-Konzern (VW und Audi), die Daimler AG, GKN, die Schaeffler- und ZF-Gruppe.

Nur wer das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet, setzt sich durch, und genau das ist dem Chef des unterfränkischen Unternehmens recht: „Wir sind nicht die billigsten am Markt, sorgen aber mit technisch anspruchsvollen Lösungen dafür, dass die Produktivität unserer Produktionslösungen den Mehrpreis klar übersteigt.“ Um dies zu erreichen, entwickelt und baut Scherer Feinbau seine Maschinen sozusagen um die zu fertigenden Bauteile herum und liefert eine prozessoptimierte Fertigungslinie – samt Handhabungssystemen.
Von der Drehmaschine als Insellösung bis zur automatisierten Fertigungsstraße
Die Maschinenbasis besteht aus vier VDZ-Baureihen (Vertikaldrehzentren), die nach dem Pick-up-Prinzip arbeiten und modular aufgebaut sind. Auf ihnen lassen sich Werkstücke mit einem Drehdurchmesser von 10 bis 550 mm herstellen. Das Wellendrehzentrum WDZ/WDZ 250 Duo ergänzt das Portfolio, ist modular konzipiert und steht mit bis zu vier Werkzeugschlitten zur Verfügung. Der konstruktive Aufbau erlaubt den Einsatz von bis zu zwei unabhängigen Lünetten und die Integration von technologischen Verfahren wie Bohren, Fräsen, Abwälzfräsen, Schleifen und Finishen. Allen Maschinen gleich sind die mit Spezialbeton ausgegossenen Grundelemente in steifer Kastenausführung, die beste Dämpfungs-, Steifigkeits- und Leistungswerte gewährleisten. Ergänzend sorgen Rollenumlaufeinheiten für geringe Reibung und hohe Präzision.
Um Werkstücke – wie Bremsscheiben, Antriebswellen, Radnaben und vieles mehr – abzuholen, kann der Spindelkasten aus seiner Arbeitsposition herausfahren. Er transportiert sie dann in den Arbeitsraum zurück und beginnt selbstständig mit den verschiedenen Zerspanungsaufgaben. Damit ist nicht „nur“ komplexes Drehen gemeint. Bei Bedarf kann in einem Arbeitsgang auch gebohrt und gefräst werden, da sich diese Technologien problemlos integrieren lassen.
Die hohe Flexibilität seiner Maschinen erweitert Scherer Feinbau durch die Möglichkeit, automatisierte Werkstückzuführungen für Rohteile und individuelle Handhabungseinrichtungen einzusetzen. Auf Kundenwunsch werden die Fertigteile sogar vermessen und die Ergebnisse abgespeichert. Solche vollautomatischen Fertigungsstraßen sorgen für kürzeste Durchlaufzeiten bei den Kunden.
Um beim Drehen – dem zentralen Fertigungsprozess – hohe Produktivität gewährleisten zu können, setzt Frank Scherer auf synchrone Motorspindeln mit Wasserkühlung. Andere Technologien kommen für ihn nicht in Frage. Er erklärt: „Wir brauchen hohe Leistung bei geringem Platzbedarf. Das lässt sich nur mit modernster Technik erreichen. Insbesondere mit den Motorspindeln von Weiss, die wir übrigens in allen Maschinen einsetzen, haben wir beste Erfahrungen gemacht.“
Seit dem Jahr 2002 setzt Scherer Feinbau nur noch Motorspindeln von der Weiss Spindeltechnologie GmbH, Schweinfurt, ein – allein im Jahr 2008 werden es mehr als 200 Spindeln sein. Der Geschäftsführer nennt dafür mehrere Gründe: „Wir dürfen beim Herzstück unserer Maschinen keine Kompromisse eingehen. Unsere Haupt- und Gegenspindeln sowie die Frässpindeln müssen beste Leistung und Zuverlässigkeit bieten, und ein schneller, zuverlässiger Service ist darüber hinaus unabdingbar. Weiss erfüllt diese Anforderungen.“
Innovative Motorspindeln zeichnen sich durch hohe Qualität und Lebensdauer aus
In den ein- und mehrspindligen Scherer-Drehzentren kommen – je nach Größe – verschiedene Spindeltypen (mit Spindelnasen A4 bis A11) zum Einsatz, die Nennleistungen von 17 bis 64,4 kW bereit stellen. Dank der kompakten Bauform lassen sich Weiss-Motorspindeln meist direkt und einfach in die jeweiligen Maschinen integrieren. Wünschen Scherer-Kunden spezielle Fertigungslösungen, werden die Spindeln an die entsprechenden Anforderungen angepasst. Hier macht sich die schnelle und intensive Unterstützung durch Techniker und Ingenieure von Weiss positiv bemerkbar, wie Frank Scherer heraushebt: „Weiss hat es immer geschafft, in Zusammenarbeit mit unseren Konstrukteuren innerhalb von wenigen Wochen eine Spindel perfekt in die Maschinen zu integrieren.“
Schnelle Reaktionszeiten sind für den unterfränkischen Zulieferer der Automobilindustrie auch im Service-Fall wichtig. Weiss ermöglicht dies und bietet darüber hinaus Unterstützung bei Schadensanalyse und Spindelinbetriebnahme im Rahmen eines 24-h-Servicevertrages in nahezu allen Ländern der Welt an. Dies ist möglich, da der Mutterkonzern Siemens auf allen Kontinenten vertreten ist und gemeinsame Siemens-Weiss-Service-Stützpunkte (SWSS) in Asien, Amerika und Europa hochqualifizierte Unterstützung bieten. „Sehr wertvoll finde ich auch, dass Weiss sogar Wartungs- und Reparaturarbeiten für Fremdspindeln übernimmt, die wir früher eingesetzt haben“, ergänzt Frank Scherer.
Das in den SWSS betont gute Zusammenspiel von Weiss und Siemens bestätigt sich auch in technischer Hinsicht. Die Motorspindeln harmonieren perfekt mit den eingesetzten CNC Sinumerik 840D Power line und Solution line sowie mit anderen eingesetzten Siemens-Komponenten wie Motoren und Antriebssystemen.
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