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Universelle Verzahnlösung

Komplettbearbeitungs-Konzept um Bohr- und Fräsoption erweitert
Universelle Verzahnlösung

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Mit der Integration des hauptzeitparallelen Anfasens und Entgratens in die bewährten Wälzfräsmaschinen der H-Baureihe stellte MAG Modul im letzten Jahr eine hocheffiziente Lösung zur Bearbeitung von Zahnrädern und Wellen vor. Die Potenziale des flexibel auslegbaren Maschinenkonzepts werden nun durch den Einsatz einer universellen Bohr- und Fräseinheit weiter ausgeschöpft.

Ein bei MAG in Chemnitz entwickeltes und zur EMO 2011 vorgestelltes Konzept ermöglicht die hauptzeitparallele Komplettbearbeitung von Verzahnungen unter Einsatz von synchronisierten Anfas- und Entgratspindeln. Dies bringt Einsparungen bei den Taktzeiten und garantiert Top-Qualität durch das gleichzeitige Wälzfräsen, Anfasen und Entgraten in einer Aufspannung. Auf den zwei CNC-gesteuerten, schwenkbaren Zustellarmen der CDT-Einheit (Chamfering-Deburring-Twin) können zweckbestimmte Standard-Werkzeuge eingesetzt werden, was zusätzlich die Verbrauchskosten senkt. Das erste Modell mit dieser Technologie, die H 250 CDT, wurde im letzten September zur EMO in Hannover vorgestellt und vom Markt sofort gut aufgenommen. Bei General Motors sollen in den USA Getriebebauteile auf dem Modell gefertigt werden. Neun Maschinen befinden sich derzeit in der Fertigung in Chemnitz.

Doch mit der Integration des Anfasens und Entgratens sind die Möglichkeiten des Maschinenkonzepts noch lange nicht erschöpft. Die am Gegenständer angebrachten zusätzlichen CNC-Einheiten verfügen über Normschnittstellen, so dass gebräuchliche Bearbeitungsköpfe und Werkzeughalter ohne großen Aufwand angebracht werden können. Zusatzbearbeitungen wie Bohren und Fräsen sind somit leicht zu integrieren.
Erste Maschine zum Wälzfräsen, Anfasen/Entgraten und Bohren/Fräsen
MAG Modul stellte nun zur AMB im September in Stuttgart die erste Maschine zum Wälzfräsen, Anfasen/Entgraten und Bohren/Fräsen vor. Ähnlich wie beim Einsatz von Revolvern in Drehmaschinen kommen hier angetriebene Werkzeuge zum Einsatz, die zum Beispiel zum Bohren von Schmiermittelkanälen oder für Fräsoperationen an Stirnflächen oder Umfang eingesetzt werden können. Die Antriebseinheiten sind mit VDI-Schnittstellen und Standard-Werkzeugaufnahmen ausgestattet und erlauben so den Einsatz unterschiedlichster Werkzeuge für eine Vielzahl an Bearbeitungsaufgaben.
Giuseppe Iossa, Geschäftsführer der MAG Modul Verzahntechnik GmbH, beschreibt die Einsatzmöglichkeiten der Maschine: „Das durchdachte Maschinenkonzept eröffnet eine Vielzahl an Vorteilen, angefangen von der Komplettbearbeitung auf einer Maschine, über die sich eröffnenden Prozess- und Werkzeugoptionen bis zur unkomplizierten Integration von Zusatztechnologien.“
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