Mapal Kompetenzzentrum für Vollhartmetallwerkzeuge setzt auf Junker Rundschleifmaschine

Präzise Fertigung von Wechselkopffräser-Schnittstellen

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Auf einer Quickpoint 3000–60S von Junker schleift das Mapal Kompetenzzentrum für Vollhartmetallwerkzeuge Schnittstellen für Wechselkopffräser. Die Präzisionsteile verbinden den Werkzeugkopf aus Vollhartmetall mit dem Schaft. Mit ihrem hohen Automatisierungs- und Nutzungsgrad sichert die stabile Quickpoint eine effiziente, qualitätvolle Serienproduktion. Das entspricht den Anforderungen, die Mapal an die Maschine stellt.

Wenn Thomas Baur vor einer seiner Quickpoint-Maschinen von Junker steht, dann läuft sie in der Regel auf Hochtouren. „Die Quickpoint hat mit die höchsten Produktionsstunden, die wir überhaupt erreichen können“, sagt Baur, der im Mapal Kompetenzzentrum für Vollhartmetallwerkzeuge als Abteilungsleiter den Bereich Rundschleifen verantwortet. „Der Nutzungsgrad der Quickpoint liegt bei bis zu 95 %“, ergänzt Geschäftsführer Ulrich Krenzer. Die Mapal Gruppe ist mit mehr als 5000 Mitarbeitern weltweit ein international führender Anbieter von Präzisionswerkzeugen für die Zerspanung nahezu aller Werkstoffe.

Die große Maschine mit der enormen Zerspankraft liefert konstant sehr hohe Qualität, „auch, wenn sie mannlos produziert, über Nacht und am Wochenende“, so Krenzer. Junker verbaut in der Quickpoint ausschließlich hochwertige Komponenten, die den Prozess stabil machen.

Schnittstellen sicher mit der Quickpoint schleifen

Und diese Zuverlässigkeit ist für das Unternehmen ausschlaggebend. Das Mapal Kompetenzzentrum für Vollhartmetallwerkzeuge in Altenstadt produziert leistungsfähige Werkzeuge zum Bohren und Fräsen für namhafte Kunden aus der Automotive-Branche, der Luftfahrt, dem Maschinenbau und dem Werkzeughandel.

Dazu zählen Wechselkopffräser, bei denen die Schneide aus Vollhartmetall besteht und der Schaftteil aus Stahl gefertigt ist. Eine Kupplung verbindet beide Komponenten stabil miteinander. „Diese Kupplungen schleifen wir bei Mapal mit der Quickpoint 3000–60S“, so Baur.

Vorteile in der Serienproduktion

Wechselkopffräser von Mapal sind so genau gefertigt, dass man sie ohne eine Werkzeugkorrektur in der Maschine wechseln kann. „Der Werkzeugkopf wird rausgeschraubt, die neue Schneide montiert. Sie drücken quasi wieder auf den Startknopf und produzieren weiter“, so Baur. „Das ist insbesondere bei der Serienfertigung wichtig.“ Der Wechsel konventioneller Schaftwerkzeuge ist in der Regel nur im Werkzeugvoreinstellraum möglich, wo die Längen an der Messmaschine genau eingestellt werden müssen.

Ist die Bearbeitungsaufgabe mit Wechselkopffräsern zu lösen, stellen sie die günstigere Alternative dar. „Je größer das Werkzeug, desto höher der Nutzen“, sagt Krenzer. „Und in puncto Qualität und Genauigkeit entspricht das Leistungsniveau unserer Wechselkopffräser den Pendants aus Vollhartmetall“, betont der Geschäftsführer.

Voraussetzung dafür ist, dass die Schnittstelle mit höchster Präzision geschliffen ist, „sonst funktioniert das nicht“, weiß Baur. „Bei einer Änderung der Kühlmitteltemperatur von nur einem Grad Celsius wird das Werkzeug nicht mehr mikrogenau gefertigt“, formuliert er eine der Herausforderungen. Das Messsystem der Quickpoint 3000–60S erkennt solche Maßschwankungen und korrigiert sie automatisch, ebenso wie zum Beispiel den Verschleiß der Schleifscheibe. Diese Genauigkeit ermöglicht eine konstant sehr hohe Qualität.

Effizient durch hohen Automatisierungsgrad

Vorteilhaft ist das Wechselkopfsystem unter anderem für Kunden, die mit einer hohen Automatisierung arbeiten. „Statt drei- oder viermal Komplettwerkzeuge vorhalten zu müssen, brauchen sie nur die Ersatzköpfe“, so Krenzer. Denn die Schäfte sind wiederverwendbar und mit verschiedenen Köpfen kombinierbar. „Das verringert die Kosten für Lagerflächen und bindet weniger Kapital in Form von Werkzeugen.“

Mit der Quickpoint können nahezu alle Werkstückkonturen, Werkstoffe und Werkstoffkombinationen mit einem einzigen Schleifkörper in einer Einspannung geschliffen werden. Im Mapal Kompetenzzentrum nutzt man sie für Schleifoperationen wie Durchmesser, Planschultern, Konen und Flächen. Mit der Quickpoint 3000–60S schleift Mapal seine Rohlinge. Neben den Schnittstellen sind das vor allem Produkte im höheren Durchmesserbereich von 12 bis 32 mm. Hier ist die Quickpoint besonders effizient und garantiert durch ihren hohen Automatisierungsgrad eine sichere, qualitätvolle Serienproduktion. Bei Mapal weiß man, dass auf die Maschine Verlass ist.

Sehr gute Erfahrungen mit dem Service

Thomas Baur hebt zum Schluss noch einen Punkt hervor, der für die Quickpoint spricht: „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der Firma Junker gemacht.“ Das bezieht er nicht nur auf die Hardware. „Am besten ist der Service, der da ist, wenn er doch einmal gebraucht wird“, formuliert Baur die Sichtweise des Praktikers.

Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH
www.junker-group.de



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