Weltpremieren auf der AMB Neue Bearbeitungszentren und Software-Lösungen

Weltpremieren auf der AMB

Neue Bearbeitungszentren und Software-Lösungen

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Auf der AMB 2018 präsentierte Chiron drei Weltneuheiten und einen erweiterten Software-Baukasten. Darüber hinaus demonstrierte die Gruppe ihre Turnkey-Kompetenz mit einem umfassenden Live-Zerspanungsprogramm und Automationslösungen.

Gleich drei neue Bearbeitungszentren präsentierte die Chiron Group auf der AMB und gibt damit Antworten auf die gestiegenen Herausforderungen in der spanenden Fertigung und Produktion. Mit der FZ16 S five axis und der DZ16 W von Chiron sowie der MT 733 two von Stama schärfen gleichzeitig beide Unternehmen ihr Profil. Die zwei Marken stehen grundsätzlich für Produktivität und Präzision. Die spezifischen Ausprägungen zeigen sich bei Chiron mit einem Plus an Genauigkeit und Dynamik, bei Stama mit einem Plus an Stabilität und Leistung. Beide Baureihen zeichnen sich aufgrund der Portalbauweise durch eine hohe Steifigkeit aus. Damit ergeben sich für Chiron und Stama neue Möglichkeiten, mit ihrer ausgeprägten Turnkey-Kompetenz bestehende Fertigungs- und Prozesslösungen zu optimieren und neue Märkte zu erschließen.

Neue Bearbeitungszentren

Erstmals präsentierte Chiron der Fachwelt die neue Baureihe 16. Sowohl der Einspindler FZ16 S five axis als auch der Doppelspindler DZ16 W zeichnen sich durch eine einzigartige Kombination von Dynamik und höchster Präzision aus. Damit erfüllt Chiron die weiter steigenden Anforderungen in der zerspanenden Fertigung sowie an die zunehmende Komplexität der Werkstücke. Neu ist die Portalbauweise. Dadurch wird die Steifigkeit maßgeblich erhöht und folglich eine höhere Präzision in der Fertigung erzielt.

Komplettbearbeitung weitergedacht

Stama bietet mit der Komplettbearbeitung eine Schlüsseltechnologie, die branchenübergreifend für innovative Fertigungslösungen steht. Die neue MT-733-Baureihe bleibt dem Fertigungsprinzip treu, alle 6 Seiten eines Werkstücks auf einem Zentrum komplett 5-achsig zu fräsen und zu drehen. Neu ist die Portalbauweise: Thermisch, mechanisch und statisch wird der Zerspanungsprozess so um ein Vielfaches stabiler. Komplexe und schwer zerspanbare Werkstücke lassen sich dadurch mit hohen Genauigkeiten fräsen und drehen. Für die Zu- und Abfuhr von Stangenmaterial und/oder Futterteilen verfügen die vier 733er-Typen über eine bereits integrierte Automation.

Vertikale Drehkompetenz

Scherer demonstrierte seine Kompetenz in der hochproduktiven Drehbearbeitung mit dem multifunktionalen Vertikal-Pickup-Drehbearbeitungszentrum VDZ 220 DS. Die Baureihe lässt sich dank der zahlreichen Varianten und Ausstattungsoptionen exakt auf Kundenwünsche konfigurieren – von einer zusätzlichen Frässpindel bis hin zu Sondermodulen für Kugeldrehen, Kugellaufbahnfräsen und Abwälzfräsen. Eine zusätzliche Y-Achse in der Hauptspindel sorgt für hohe Produktivität bei komplexen Bearbeitungen.

Retrofitting in Herstellerqualität

Der Retrofit-Spezialist CMS überholt CNC-Bearbeitungszentren der Marken Chiron, Stama und Scherer. In enger Kooperation mit den Herstellern hat CMS bereits mehr als 1000 Maschinen überarbeitet. Mit modernisierten Antrieben und Steuerung sind sie um 30 bis 40 Prozent schneller als zuvor. Somit sind generalüberholte Maschinen von CMS wegen knapper Rohstoffe und steigender Energiekosten eine günstige Alternative zu Neumaschinen.

Neue Software-Module

Die Chiron Group hat mit dem Smartline-Programm ein modulares Software-System entwickelt, mit dem sich das gesamte Potenzial der digitalisierten Fertigung nutzen lässt. Auf der AMB stellte die Unternehmensgruppe die neuesten Komponenten des Smartline-Programms vor. Conditionline analysiert vollautomatisch alle für einen zuverlässigen Betrieb relevanten Maschinenparameter und vergleicht sie mit einem im Werk erzeugten „digitalen Fingerabdruck“. Untypisches Betriebsverhalten und Verschleißerscheinungen werden frühzeitig erkannt; so lassen sich Produktionsausfälle vermeiden und die Verfügbarkeit steigern. Protectionline schützt in jeder Betriebsart präventiv vor Kollisionen. Dazu verfügen die Bearbeitungszentren über einen „digitalen Zwilling“, der die reale Maschine exakt abbildet. Im Betrieb fährt der digitale Zwilling der realen Maschine voraus – eine drohende Kollision wird erkannt und die Maschine kontrolliert stillgesetzt.

Chiron-Werke GmbH & Co. KG
www.chiron.de

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