VDW: 10 Prozent mehr Orders im ersten Quartal

Inlandsnachfrage puscht Werkzeugmaschinengeschäft

Auftragseingang und Umsatz in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie Quelle: VDMA, VDW
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Im ersten Quartal 2014 ist der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent gewachsen. Laut Branchenverband VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) legten dabei die Inlandsbestellungen um 20 Prozent zu, während die Auslandsbestellungen um 5 Prozent höher ausfielen.

„Aus dem Inlandsmarkt kommen kräftige Impulse für das Werkzeugmaschinengeschäft“, kommentiert VDW-Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer das Ergebnis. Der kontinuierliche Bestellzuwachs bereits seit Ende 2012 bestätige, dass die deutschen Kunden optimistisch sind und sich der Investitionsstau im Inland endgültig aufgelöst hat. Das zeige auch der Geschäftsklimaindex, der zuletzt in der Industrie wieder angezogen hat.
In dieses Bild passt, dass die Zerspanungstechnik mit ihrer breit aufgestellten Abnehmerschaft im Gegensatz zum vergangenen Jahr wieder die Führungsrolle übernommen hat: Die Aufträge sind um 14 Prozent gestiegen. Gefragt war eine breite Technologiepalette, insbesondere Dreh- und Schleifmaschinen sowie Bearbeitungszentren. In der Umformtechnik notierten die Bestellungen 4 Prozent über Vorjahr. Hier wurden insbesondere Maschinen für die Blechbearbeitung mit einem ebenfalls breiten Anwendungsfeld geordert. Die Nachfrage nach Pressentechnologie hat sich nach dem Vorjahresboom etwas beruhigt.
Die ausländischen Kunden hingegen wollen noch nicht so recht in Schwung kommen. Insbesondere die Bestellungen aus den Euro-Ländern sanken um ein Zehntel. „Unsere Erwartungen richten sich auf Asien und Amerika“, sagt Schäfer. Die Bestellungen von Nicht-Euroländern sehen mit einem Zuwachs von 9 Prozent im ersten Quartal deutlich besser aus.
Alles in allem befinde sich die Produktionsentwicklung auf gutem Wege. „Das erste Quartal signalisiert grünes Licht für einen Produktionszuwachs im laufenden Jahr“, bekräftigt der VDW-Geschäftsführer. Allerdings setzten alle Annahmen voraus, dass kein weiteres Störfeuer seitens der Weltpolitik erfolgt. Sollten sich die Auseinandersetzungen mit Russland weiter verschärfen, berge dies ein hohes Risiko für beide Seiten. Russland ist der drittgrößte Auslandsmarkt für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie und Deutschland der wichtigste Lieferant für Russlands Industrie. „Bereits jetzt verunsichert die Situation die Finanzmärkte“, sagt Schäfer. Dies könne auch schnell auf die Realwirtschaft übergreifen.
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