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Hydraulikfreies Bearbeitungszentrum

Grob zeigte Weltpremiere auf der AMB in Stuttgart
Hydraulikfreies Bearbeitungszentrum

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Eine besondere Weltpremiere feierten die Grob-Werke auf der diesjährigen internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung, der AMB: Grob zeigte das weltweit erste Bearbeitungszentrum ohne jegliche Hydraulik, d. h. alle Werkstücke können bei diesem BAZ elektromechanisch gespannt und alle Werkzeuge elektromechanisch gelöst werden.

Mithilfe der Elektromechanik erzielen die Grob-Bearbeitungszentren noch bessere Flexibilität, höhere Verfügbarkeit und eine weitere Verbesserung der Energiebilanz. „Der Wirkungsgrad der Hydraulik ist geringer und die Energiebilanz der Elektromechanik einfach besser“, erklärt Alfred Höbel, Grob-Entwicklungsbereichsleiter, die entscheidenden Vorteile der neuen, von Grob zum Patent angemeldeten Entwicklung.

Und die weiteren Vorzüge beim Einsatz von Elektromechanik liegen auf der Hand: Das Lösen der Werkzeuge geschieht deutlich leiser, verhindert die harten Schläge, die bei jedem Werkzeugwechsel auch das Spindellagersystem treffen und – ganz entscheidend – die Nebenzeiten werden noch einmal reduziert. Präsentiert wurde diese „hydraulikfreie Ausführung“ an einer Grob-Standardmaschine G350 mit Siemens-Steuerung 840 sl MDynamics und einer Grob-Motorspindel HSK-63 mit 18 000 1/min. Ein Integralbauteil aus Aluminium wie es im Airbus zu finden ist, wird mit beeindruckender Schnittgeschwindigkeit teilweise 5-Achs simultan zerspant.
Zwei 5-Achs-BAZ G350 und ein 5-Achs-BAZ G550
Neben dieser neuen „hydraulikfreien“ Technologie präsentierten die Grob-Werke an zwei weiteren Standardmaschinen ihren aktuellen Stand der Technik im Stand-alone-Bereich. An einer G350 mit Heidenhain Steuerung iTNC 530 und einer Motorspindel SK40 mit 16 000 1/min. können Werkzeugbruchkontrollen und Werkzeugkegelreinigung durchgeführt werden. Sie ist mit einer Arbeitsraumkamera ausgestattet, die Luft zur Werkzeugkühlung bei Trockenbearbeitung kommt durch die Spindelmitte. Aus dem Bereich Formenbau wird ein anspruchsvolles Reifensegment 5-achsig simultan bearbeitet.
Die dritte Standardmaschine, eine G550 mit Siemens Steuerung 840D sl MDynamics und einer Motorspindel HSK-A100 mit 9000 1/min. ist mit einem Doppelscheibenmagazin, Wechselarm mit Doppelgreifer und 60 Magazinplätzen ausgestattet. Mit ihr wird auf einem Spannturm, der die Größe des Arbeitraumes zur Geltung bringt, ein Produktionsbauteil „Radträger“ aus dem Automobilbereich abgefahren. Außerdem können die hohen Schnittkräfte und die Stabilität durch eine Stahlzerspanung mit Messerkopf und Vollbohrer bewiesen werden.
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