Großer Andrang auf der Hausausstellung

Hermle auf Wachstumskurs

Über 2600 Besucher lockte die Hermle-Hausausstellung 2015 nach Gosheim
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Der schwäbische Werkzeugmaschinenbauer Hermle hat im Geschäftsjahr 2014 seinen Umsatz um 13,4 Prozent auf 346,8 Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis EBIT wuchs im Vorjahresvergleich um 27,7 Prozent auf 79,0 Millionen Euro, der Jahresüberschuss um 29,1 Prozent auf 58,8 Millionen Euro. Der Auftragseingang normalisierte sich erwartungsgemäß wieder, nachdem im Vorjahr umfangreiche Großaufträge eingegangen waren. Entsprechend schrumpfte das Bestellvolumen um 5,6 Prozent auf 332,5 Millionen Euro.

Sowohl der Neumaschinenbereich als auch das Servicegeschäft entwickelten sich laut Hermle in allen Kundensegmenten positiv. Zum Jahresende habe sich das Wachstum beschleunigt, da man von der Euro-Abwertung profitierte und die Einschränkungen im Russlandgeschäft geringer ausfielen als angenommen.
Für 2015 erwarten die Gosheimer eine Normalisierung des Geschäftsverlaufs. Der Konzernumsatz werde um einen mittleren einstelligen Prozentwert und das Ergebnis auslastungsbedingt entsprechend überproportional abnehmen. Mit einmaligen, umfangreichen Großaufträgen aus dem Ausland, die sich 2014 deutlich positiv ausgewirkt hatten, sei 2015 nicht zu rechnen, Außerdem rechnet Hermle mit einer zunehmenden Belastung des Russlandgeschäfts durch strengere Ausfuhrregelungen, weitere Finanzmarktsanktionen sowie die Konjunktur- und Währungsschwäche des Landes.
Auf seiner jährlich im April stattfindenden Hausausstellung begrüßte Hermle heuer 1000 Firmen mit über 2600 Besuchern. In über 100 geführten Betriebsrundgängen konnte sich das interessierte Fachpublikum einen Eindruck von der Produktion und Montage der Bearbeitungszentren machen. Auf großes Interesse stieß in Gosheim vor allen Dingen die neue Montagehalle, in welcher das größte Maschinenmodell, die C 60 U mit über 33 Tonnen Gesamtgewicht montiert wird. Ebenfalls in der neuen Montagehalle werden Robotersysteme für die Automatisierung von Hermle-Bearbeitungszentren durch die HLS (Hermle-Leibinger Systemtechnik GmbH) gefertigt.
Unter dem Motto „Span(n)end bis zum Schluss“ wurden nicht nur Bearbeitungszentren vorgeführt, sondern das gesamte Technologiekonzept bei einer Fräsbearbeitung anschaulich dargestellt. Auch eine Sonderschau mit über 60 Ausstellern aus den Bereichen Spanntechnik, CAD/CAM, Steuerungs- und Messtechnik und Fachvorträge aus diesem Bereich wurden von den zahlreichen Besuchern stark frequentiert.
Ein Highlight war das neue Maschinenmodell C 52 U MT dynamic, das mit einer 5-Achs-simultanen Fräs-/Drehbearbeitung eines gedeckelten Impellers seine vielen Anwendervorteile in den beiden Technologien unter Beweis stellte. Hier konnten die Besucher auch die umfangreiche Sicherheitstechnik der MT-Modelle in diesen sensiblen Arbeitsprozessen bestaunt.
Die neu vorgestellte hauseigene Palettenverwaltungssoftware HACS (Hermle Automation Control System) zeigte auf, wie man prozesssicher und wirtschaftlich automatisierte Palettenwerwaltungssysteme bedient und steuert.
Mit Bearbeitungsbeispielen wie eine aus Titan gefertigte Flugzeugtriebwerkskomponente, Instrumenten und Implantaten aus der Medizintechnik, zahlreichen Gesenken aus dem Werkzeug- und Formenbau, aber auch mit klassischen Messe-Demowerkstücken wie einem High-Heel Damenschuh, einer Feuerzeughülle, einer Fasnetmaske aus Alu oder einer 50 cm langen fast original wirkenden Banane, demonstrierte das Anwendungstechnik-Team Fräskompetenz bis ins kleinste Detail.
Mit der MPA-Technologie (Metall-Pulver-Auftragsverfahren) generativ gefertigte Bauteile präsentierte die Hermle-Tochter Hermle Maschinenbau GmbH auf ihrem Messestand.
Die Servicekompetenz der Gosheimer wurde in einem separaten Bereich an zwei Bearbeitungszentren demonstriert. Umfangreiche Diagnose und Servicetools zeigten auf, schnell und kompetent der Hermle Service zur Stelle ist und mit den gestellten Problemen vor Ort umgeht. Auch die Ausbildungsabteilung fand mit den gezeigten Ausbildungskonzepten großen Zuspruch.
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