Startseite » Fertigung » Maschinen »

Der entscheidende Unterschied

Maschinen
Der entscheidende Unterschied

Holger Röhr Chefredakteur holger.roehr@konradin.de
Anzeige
Konjunkturzyklen gab es schon immer. Und dass nach guten und sehr guten Jahren der nächste Abschwung kommen würde, dürfte niemanden überrascht haben. Allenfalls die Geschwindigkeit, mit der die Auftragseingänge – getrieben von der Finanzkrise – bei Maschinenherstellern und Zulieferern eingebrochen sind, ist ungewöhnlich.

Es gibt allerdings einen auffallenden Unterschied zu den Abschwüngen der Vergangenheit: Bislang wurden hiesige Unternehmer in Zeiten nachlassender Konjunktur nicht müde, auf die Standortnachteile des Hochlohnlandes Deutschland hinzuweisen. So entstand der Eindruck, Deutschland sei Verlierer der Globalisierung und damit geradezu zwangsläufig einem Bedeutungsverlust als Wirtschaftsnation unterworfen. Diese Argumentation ist bei dem aktuellen, globalen Konjunktureinbruch kaum zu hören.
Das hohe Lohnniveau ist für viele Unternehmen nicht mehr allein ausschlaggebend. Wichtiger ist die Fähigkeit, High-Tech-Produkte zuverlässig, mit hoher Qualität herstellen zu können. Das erforderliche Preisniveau, um weltweit wettbewerbsfähig zu sein, lässt sich bei intelligenter Automatisierung auch in Hochlohnländern erreichen.
Wie bei jeder Krise wird es Gewinner und Verlierer geben. Die Verlierer dürften dabei allerdings in der Regel nicht vom Wettbewerb aus Billiglohnländern abgehängt werden, sondern von der Konkurrenz vor der eigenen Haustür.
Nicht „wo“ ein Unternehmen seine Fertigungsstätten hat, ist entscheidend bei der Frage nach Erfolg und Misserfolg, sondern „was“ und „wie“ produziert wird. Hiesige Unternehmen bringen beste Voraussetzungen mit, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Mit schlanken Strukturen und hoher Innovationskraft liefern sie Technik, die anspruchsvoll ist und die wirtschaftliche Produktion moderner Industrie- und Konsumgüter erst ermöglicht.
Genau davon liefert diese Ausgabe der mav überzeugende Beispiele. Egal ob es um „Präzisionszerspanung mit kompletter Technologiekette“ (S. 12), die „Hauptzeitoptimierte Fertigung von Großgetriebegehäusen“ (S. 16) oder „High-Speed-Cutting für passgenaue Implantate“ (S. 60) geht, wenn höchste Präzision und absolute Zuverlässigkeit gefragt sind, stehen andere Kriterien als der Stundenlohn des Werkers im Vordergrund. Die Technik macht den Unterschied!
Anzeige
Aktuelle Ausgabe
Titelbild mav Innovation in der spanenden Fertigung 6
Ausgabe
6-2021
LESEN
ABO
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

1. mav EMO-Preview-Veranstaltung

Präsentieren Sie sich bei dieser Hybrid-Veranstaltung im thematischen Umfeld der EMO 2021 und profitieren Sie vom großen Media-Special! Jetzt mehr erfahren

Websession Smarte Zellen für die Maschinenautomation

Automation ist aufwändig, teuer und kompliziert! Mit diesem Vorurteil wollen die Experten unserer Websession gründlich aufräumen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am 20.05.2021!

Additive Fertigung jetzt erleben!

Erleben Sie spannende Vorträge beim Anwenderforum Additive Produktsionstechnologie am 10.06.2021 und sichern Sie sich Ihr kostenfreies Ticket!

Fachzeitschrift additive

Trends

Aktuelle Entwicklungen in der spanenden Fertigung

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Alle Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de