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Konstruktiver Dialog

Wenn der Bediener und die Werkzeugmaschine sich bestens verstehen
Konstruktiver Dialog

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Die Zimmer Group hat sich dank der Umtriebigkeit und der Tüftlerfreude der Unternehmensgründer Günther und Martin Zimmer in 30 Jahren von einer Garagenfirma, zum Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern und 150 Millionen Euro Jahresumsatz entwickelt. Kernbereich des Unternehmens ist die spanende Fertigung. Hier setzten die Rheinauer von Anfang an auf Mazak-Maschinen.

Autor: Autor: Holger Röhr

Was macht die Zimmer Group eigentlich? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Nach Jahren dynamischen Wachstums gibt es heute sechs Technologiebereiche, in denen das Unternehmen aktiv ist: Handhabungs-, Dämpfungs-, Linear- und Verfahrenstechnik sowie Werkzeug und Maschinentechnik. Gemeinsam haben alle Produktbereiche, dass Bauteile aus Metall eine zentrale Rolle spielen.

Über 140 000 verschiedene Bauteile
„Und von denen kommt eine ganze Menge zusammen“, sagt Klaus Seifried, Zimmer Produktionsleiter. „Über alle Bereiche fertigen wir über 140 000 unterschiedliche Teile in Losgrößen von 1 bis hin zu mehreren Zehntausend. Und auch die Komplexität und die Genauigkeitsanforderungen dieser Teile sind sehr unterschiedlich. H7-Qualitäten sind bei uns an der Tagesordnung.“
Klar, dass mit diesem Variantenreichtum auch eine Menge Anforderungen an die Maschinentechnik verbunden sind. Und die konnte Mazak bereits zu den Anfangszeiten des Unternehmens erfüllen. Nach einem Messekontakt wurde 1984 die erste Maschine bestellt, 1985 wurde sie ausgeliefert.
Dialogprogrammierung ist intuitiv
Auch wenn diese Maschine inzwischen nicht mehr in der Fertigung steht, erinnert sich Seifried noch gut daran. „Unsere erste Mazak hatte schon die T1-Dialogprogrammierung. Ein Steuerungskonzept, das für unsere Variantenvielfalt gut passte.“ Daran hat sich bei allem technischen Fortschritt bis heute eigentlich nicht viel geändert. Denn nach wie vor setzt Zimmer komplett auf die Programmierung direkt an der Maschine.
Geändert hat sich seitdem allerdings die Größe der spanenden Fertigung. Heute sind es allein über 30 Mazak-Maschinen bei der Zimmer Group. Die letzten beiden Bearbeitungszentren waren ein Integrex-Drehzentrum und eine Hyper-Quadrex mit der aktuellsten am Markt verfügbaren Steuerung, der Mazatrol Matrix II.
Schneller zum Teil
Der Marketing-Leiter Mazak Deutschland, Johannes Burkart erklärt, woran es liegt, dass man mit der Matrix-Steuerung so schnell ist: „Viele Kunden sehen es als Vorteil an, dass die Steuerung das Teil in den Vordergrund stellt. Allein dadurch, dass die Programmierung eng am Teil erfolgt, kommt eine Zeitersparnis zustande, die je nach Komplexität ganz erheblich sein kann.“ Der Abteilungsleiter Dreherei, Klaus Doninger, kann die Zeitersparnis bestätigen: „Wir haben ja einige unterschiedliche Maschinenfabrikate mit verschiedenen Steuerungen in der Fertigung. Insofern haben wir auch bei den Steuerungen den direkten Vergleich. Und es ist tatsächlich so, dass ich das Teil mit der Mazatrol am schnellsten programmiert habe. Die Dialogprogrammierung macht da aus meiner Sicht den Unterschied. Hinzu kommt, dass auch neue Bediener viel schneller mit der Mazatrol zurechtkommen, die Einarbeitungszeit ist kurz, weil die Dialogprogrammierung sehr intuitiv zu verstehen und zu bedienen ist.“
Service ist schnell und gut
Die Programmierung ist natürlich nicht alles. Martin Röttele, der als Gebietsverkaufsleiter der zuständigen Werkzeugmaschinenvertretung Georg Noll die Firma Zimmer von Anfang an betreut hat, nennt einen weiteren Vorteil der Integrex-Maschinen: „Diese Baureihe ist so ausgelegt, dass sich beinahe beliebig komplexe Teile von der Stange fertig produzieren lassen. Für den Kunden ist das eine perfekte Lösung. Der Stangenlader ermöglicht ihm mannarmes oder mannloses produzieren, die Teilezuführung erfolgt über das Stangenmaterial, die Abführung über eine Rutsche oder eine Entnahmevorrichtung. Kein Einspannen, kein Umspannen, kein Zwischenlagern. Deshalb spricht Mazak bei diesem Konzept von ‚Done in One‘.“
Hohe Verfügbarkeit und schneller Service
Dass man sich bei Zimmer immer wieder aufs Neue für Mazak entschieden hat, liegt nicht zuletzt auch an der hohen Verfügbarkeit der Maschinen. „Wenn man bedenkt, dass wir drei-schichtig fertigen und sieht, wie lange die Maschinen bei uns im Einsatz sind, muss man sagen, die Zuverlässigkeit ist hervorragend. Tritt doch mal der Servicefall ein, wird uns schnell geholfen. Wenn es eine Sache ist, die sich an der Hotline klären lässt, hat Mazak sehr kompetente Ansprechpartner, die vieles bereits im Gespräch klären können. Wird ein Ersatzteil gebraucht, so wird es absolut zuverlässig innerhalb eines Tages geliefert.“
Die nächste Mazak-Maschine ist schon unterwegs…
Alles in allem sind die Mitarbeiter bei Zimmer so zufrieden mit den Maschinen, dass die nächste Bestellung bei Mazak bereits läuft. Nach über 24 Jahren ist die Ablösung für die beiden dienstältesten Schätzchen in Sicht.
Yamazaki Mazak Deutschland GmbH www.mazak.de

Done in One
Mit dem Done in One-Konzept werden alle Bearbeitungsprozesse – von der Zuführung des Rohlings bis zur abschließenden Bearbeitung – in einer einzigen Maschine zusammengefasst. Hiermit können die Durchlaufzeit in der Fertigung verkürzt, die Bearbeitungsgenauigkeit erhöht, der Platzbedarf verkleinert, die Anschaffungs- und Betriebskosten gesenkt, die Anforderungen an den Bediener verringert und die Umgebungsbedingungen verbessert werden. Das Konzept ist somit nicht nur in der Lage, die Produktion zu optimieren, sondern auch das Management insgesamt zu verbessern.

Die Zimmer Group
Start: Garage. Ziel: Global Player.
„Wir starteten damals, wie viele engagierte Gründer vor uns, als Garagenfirma“, erinnert sich Günther Zimmer. „Dort haben wir 1980 unsere ersten Produkte ausgetüftelt und gefertigt.“
Günther und Martin Zimmer, Inhaber der Zimmer Group, tüfteln weiterhin. Allerdings nicht mehr allein, sondern mit einem großen Entwicklungsteam in hochmodernen Büros und Werkhallen für Absatzmärkte rund um den Globus. Ihr süddeutsches „Technikgen“, stete Neugier und ihr Pioniergeist haben die Brüder weit gebracht. Heute führen sie gemeinsam die Zimmer Group und beschäftigen knapp 1000 Mitarbeiter. Rund 100 kommen zurzeit jährlich hinzu. Der Umsatz: über 150 Millionen Euro im Jahr. Das Wachstum: seit Jahren zweistellig.
In den einzelnen Technologiebereichen gewährleistet die Gruppe einen umfassenden und transparenten Service über alle Komponenten und Lösungen hinweg.
Klar aufgestellt, vereint die Marke Zimmer Group unter einem Dach Technologien aus Handhabungs-, Dämpfungs-, Linear-, Verfahrens-, Werkzeug- und Maschinentechnik. Für alle Branchen. Aus einer Hand. Weltweit. Mit Niederlassungen und Vertriebspartnern in 28 Ländern. Amerika, Asien, Europa – die Zimmer Group ist Global Player.
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