Fertigung

Elektrodenfräsen mit neuer Steuerung

Speedhawk 550 mit neuer Andronic 3060-Steuerung
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OPS-Ingersoll wird auf der Euromold 2011 mit einer völlig neuen Automationslösung, noch gezielter auf Anwendungen in kleinen und mittleren Werkzeug- und Formenbaubetrieben eingehen. Darüber hinaus will man mit der HSC-Fräsmaschine Speedhawk 550 mit angebundenem Automationssystem Multichange easy sowie der neuen Steuerung Andronic 3060 unter Beweis stellen, dass Produktivität und Produktqualität nicht mit kostenintensivem Aufwand verbunden sein müssen.

Die Automationslösung Multichange easy für fünf UPC-Paletten oder 40 Elektroden von OPS-Ingersoll hat sich im Werkzeug- und Formenbau mittlerweile als Einstiegslösung für HSC-Fräsmaschinen etabliert. Der Multichange performance für bis zu zwei Maschinen, 154 Elektroden und zehn Werkstückpaletten mit dem Jobmanager, inklusive Chiperkennung, gilt da schon eher als High-End-Lösung, welche sowohl für Erodier- als auch HSC-Fräsmaschinen verwendet werden kann. Eine Zwischenlösung wurde bislang von OPS-Ingersoll allerdings nur als Basisversion angeboten. Das heißt, ohne Jobmanagementsystem und ohne Chiperkennung. Diese Lücke schließt der Burbacher Maschinenhersteller nun mit dem Multichange light und Chipconnect light, denn die Praxis hat gezeigt, wenn zahlreiche Elektroden verwaltet werden müssen, führt kein Weg an der Chiperkennung vorbei. In der neuen und bereits ausgiebig getesteten Version, ohne aufwändiges Jobmanagementsystem, ist ein praxisorientierter Jobmanager über die Maschinensteuerung integriert. Eine Entwicklung also, die vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen einen gangbaren und finanziell vertretbaren Weg in die Automation darstellt.

Automatisierte Präzision inklusive
Die Automationslösung Multichange easy dagegen wird auf der Euromold 2011 in Verbindung mit der 5-Achs-HSC-Fräsmaschine Speedhawk 550 vorgestellt. Einer HSC-Maschine, die mittlerweile als „Allrounder“ zu überzeugen weiß, denn die vierte und fünfte Achse bieten die Möglichkeit, auch simultan und angestellt zu fräsen, so Hinterschnitte auf die HSC-Fräsmaschine zu verlagern und damit andere Verfahren darauf zu substituieren. Die Speedhawk 550 verfügt zwar bereits über eine permanente Frässpindellängen- oder auch eine 5-Achs-Gitterkompensation sowie die Automatic Temperature Drift Control (ATDC). Neu in Frankfurt aber wird das bislang bereits angebotene „Präzisionspaket 3“ für 5-Achs-HSC-Maschinen mit der neuen Steuerung Andronic 3060 inklusive einer automatischen Kalibrierung sein. Das heißt, die zyklische Überprüfung des RTCP wird damit weitgehend automatisiert und in der Handhabung deutlich verbessert. Um diesen Zyklus zu nutzen, waren bisher ein Testwerkstück, ein IR-Messtaster sowie ein von OPS-Ingersoll spezifiziertes Fräswerkzeug notwendig. Zukünftig wird der Maschinennullpunkt über den IR-Messtaster und eine Keramikkugel automatisch in die Steuerung aufgenommen und berechnet. Für die Praxis bedeutet das konkret, dass beispielsweise die Keramikkugel über den Palettenwechsler als Referenzobjekt eingewechselt und der Maschinennullpunkt ohne manuelle Eingriffe aufgenommen werden kann. Das stellt eine äußerst hohe Produktqualität ohne großen Aufwand – selbst über lange mannlose Maschinenlaufzeiten – nachhaltig sicher.
Bei der neuen Steuerung Andronic 3060 dagegen stand vor allem eine noch benutzerfreundlichere Bedienführung im Vordergrund. Die Bedienelemente auf dem 22“-Bildschirm sowie eine zusätzliche Softkeyleiste ermöglichen, zwischen neu gestalteten Anzeigen schnell umzuschalten. Im EDM-Bereich wurde bei der neuen Steuerung die Performance auf sechs Erodier-Achsen ausgebaut und weitere Einrichtzyklen geschaffen, die in Verbindung mit der Datenbank völlig neue Dimensionen hinsichtlich der Präzision eröffnen. Im HSC-Bereich dagegen konnte die Leistungsfähigkeit mit umfangreichen Look Ahead-Funktionen und der Piko-Interpolation gesteigert werden.
Neben den technischen Highlights bietet OPS-Ingersoll zudem ab sofort das Ecotec-Energiesparpaket für alle neuen Maschinen an. Hierdurch wird die Stromaufnahme in unproduktiven Zeiten um bis zu 75 % reduziert.
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