Direktangetriebener Werkzeugrevolver plus modernes Tooling sorgen für Effizienzschub

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Dank modernen Toolings sind die Möglichkeiten für eine effiziente Zerspanung so gut wie nie zuvor. Doch um das volle Potenzial auszureizen, ist ein leistungsfähiger Werkzeugrevolver gefragt. Hier sind direktangetriebene Werkzeugrevolver die erste Wahl. Sie sind kompakt und lassen sich mit Dreh-Fräs-Zentren kombinieren. Das Resultat: minimale Stillstandszeiten bei maximaler Produktivität.

Das Tooling für Werkzeugmaschinen ist leistungsfähig wie nie zuvor. Moderne Schneiden ermöglichen sehr hohe Drehzahlen und sehr hohe Drehmomente. Mit leistungsstarken, direktangetriebenen Werkzeugrevolvern lässt sich dieses Potenzial ausschöpfen und das maximal mögliche Zeitspanvolumen erreichen.

Doch in der Praxis verhindert oftmals ein Ungleichgewicht zwischen Werkzeugrevolver und Tooling, dass Werkzeugmaschinen maximal effizient arbeiten. So erreichen Werkzeugrevolver mit Getriebeantrieb nicht die Leistungsdaten des eingesetzten Toolings. Ein weiteres Hindernis für mehr Produktivität: Werkzeugrevolver mit Getriebe können aufgrund ihrer Größe nicht in Dreh-Fräs-Zentren integriert werden.

Dabei erfreuen sich moderne Bearbeitungszentren als wahre Kostenkiller zunehmender Beliebtheit. Mit ihnen lassen sich alle Werkstücke einer Serie in einem Bearbeitungsschritt fertigen. Damit halbieren sich die Rüstzeiten und es muss nur noch eine statt zwei kostenintensiven Maschinen unterhalten werden.

Enorme Leistungsdichte

Aktuelle Werkzeugrevolver mit Direktantrieb sind auf die Anforderungen von Dreh-Fräs-Zentren zugeschnitten: Sie kommen ohne Getriebe aus und sind dadurch kleiner und weniger anfällig für Verschleiß. Vor allem aber benötigen sie keine Ruhephasen, da sie nicht überhitzen können. Für den Anwender bedeutet das, dass er die Maschine an sieben Tagen in der Woche je 24 Stunden lang im Betrieb halten kann und keinerlei Produktionsausfall mehr erleidet.

Ein weiteres bestimmendes Merkmal von direktangetriebenen Werkzeugrevolvern ist ihre enorme Leistungsdichte: Sie sind gleichzeitig kompakt und leistungsstark. Das trifft beispielsweise auf den neuen Direct-Drive-Werkzeugrevolver der Baureihe 0.5.437.3/4xx von Sauter Feinmechanik zu, der speziell für den Einsatz in Dreh-Fräs-Zentren konzipiert wurde: Die Maschine erreicht besonders hohe Drehzahlen und Drehmomente.

Ein Hauptgrund dafür ist ein Synchronmotor in der Werkzeugscheibe, der über die Werkzeugantriebs-Spindel das Tooling antreibt. „Unser neu entwickelter Synchronmotor ist hochdynamisch und besitzt eine enorme Leistungsdichte“ sagt Matthias Beck, Leiter Konstruktion Werkzeugträgersysteme bei Sauter. „So gelingen in der Version mit Torque-Drive-Antrieb beispielsweise Drehmomente von bis zu 85 Nm – ein Alleinstellungsmerkmal am Markt. Anwender maximieren damit ihr Zeitspanvolumen und verkürzen ihre Werkstückzeiten massiv.“

Ein gewichtiger Vorteil der Direct-Drive-Werkzeugrevolver von Sauter ist auch, dass sie dank ihres modularen Aufbaus sowohl mit BMT- als auch mit VDI-Schnittstellen kompatibel sind. Lediglich die Werkzeugscheibe und die Schiebekupplung müssen im Bedarfsfall umgerüstet werden, während sich ältere Werkzeugrevolver nicht problemlos umbauen lassen. Wer aktuelle direktangetriebene Werkzeugrevolver nutzt, spart daher Zeit und Geld.

Hohe Prozesssicherheit

Hätte Sauter neben dem Synchronmotor jedoch nicht gleichzeitig neue Sicherheitssysteme entwickelt, könnte die Maschine ihr Potenzial nicht ausschöpfen. So wird beispielsweise mit einem neuen Dichtungskonzept die sichere Kühlmittelübergabe zwischen Werkzeugrevolver und Tooling gewährleistet. Das System kommt ohne berührende Dichtungen aus, verringert die Reibung im Einsatz und erhöht damit die Prozesssicherheit.

So werden in der Speed-Drive-Variante des Werkzeugrevolvers problemlos höhere Drehzahlen von bis zu 12 000 min-1 möglich. Das Dichtungskonzept ist auf einen Kühlmitteldruck des Werkzeugrevolvers von 50 bar ausgelegt. Mithilfe eines Drehverteilers kann der Druck allerdings bei Bedarf auch auf bis zu 150 bar erhöht werden.

Neu ist neben dem Dichtungskonzept auch das komplexe Kupplungsprofil und das hochgenaue Verriegelungssystem. Das entscheidende Element dabei ist eine patentierte Endlagenabfrage: Ein Schwenkmotor bringt die Werkzeugscheibe hochpräzise in Position. Die Werkzeugscheibe wird dann über eine dreiteilige Hirth-Verzahnung µm-genau verriegelt, sodass sich das gewünschte Werkzeug in Arbeitsposition befindet. Die Bearbeitung beginnt erst, nachdem sichergestellt wurde, dass die Hirth-Verzahnung und die Schiebekupplung optimal positioniert sind. So gelingt ein Maximum an Prozessstabilität. Dadurch können auf der Maschine Drehmomente von bis zu 85 Nm erreicht werden.

Neben der Leistungsstärke von Werkzeugrevolvern zählt mehr und mehr ihre Zukunftsfähigkeit: Anwender bevorzugen Maschinen, die sich flexibel erweitern und an die zunehmenden technischen Möglichkeiten anpassen lassen. Denn sie werden mit steigenden Anforderungen konfrontiert, fertigen beispielsweise immer spezifischere Produkte in kleinen Losgrößen. Dadurch wird unter anderem ein schneller Werkzeugwechsel immer wichtiger.

Zu diesem Zweck lassen sich die Direct-Drive-Werkzeugrevolver von Sauter mit der vollautomatischen Schnittstelle Robofix kombinieren. Das Schnellwechselsystem ermöglicht erstmals die mannarme Rüstung von Werkzeugrevolvern mit angetriebenen und statischen Werkzeugen. Die Stillstandszeiten durch das Rüsten reduzieren sich um bis zu 85 %.

Für ein optimiertes Werkstückhandling bietet Sauter darüber hinaus einen optionalen Drehverteiler, der einen Greifer ansteuern kann. „Mit unserer Direct-Drive-Technologie geben wir unseren Kunden ein System an die Hand, mit dem sie langfristig arbeiten können, weil es ihnen Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet“, erklärt Beck. „Beispielsweise bieten wir unsere aktuelle Werkzeugrevolver-Generation auf Wunsch auch in statischer Ausführung an. Sobald sich seine Anforderungen verändern, kann der Anwender dann immer noch auf die Direct-Drive-Technologie umsteigen.“

Sauter liefert Werkzeugrevolver, Tooling und Rüstsysteme aus einer Hand. Für Anwender bedeutet das Komplettangebot neben kürzeren Lieferzeiten und geringeren Einkaufspreisen vor allem verlässlichere Qualität, da alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind.

Produktivitätstreiber Direct-Drive

Direktangetriebene Werkzeugrevolver mit hoher Leistungsdichte sind die Eintrittskarte in moderne Dreh-Fräs-Zentren. Anwender produzieren nonstop, minimieren die Anzahl ihrer Prozessschritte und reduzieren damit ihre Rüstzeiten um 50 %. Darüber hinaus erreichen die neuesten Direct-Drive-Werkzeugrevolver von Sauter Drehzahlen und Drehmomente in bisher ungekannter Höhe, was wesentlich größere Zeitspanvolumina ermöglicht.

Dreh-Fräs-Zentren in Kombination mit direktangetriebenen Werkzeugrevolvern sind daher wahre Produktivitätswunder. Damit das möglichst lange so bleibt, sollte der Anwender Werkzeugrevolver und Tooling von einem Hersteller beziehen, um einen maximal prozesssicheren Einsatz zu gewährleisten. Gleichzeitig sollte das System leicht zu erweitern sein, um eine flexible Anpassung an die sich verändernden Marktbedingungen zu ermöglichen.

Sauter Feinmechanik GmbH
www.sauter-tools.com

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