2-Achs-Kopf mit neuer Generation drehmomentstarker Motorspindeln Kraftpaket für Werkzeugmaschinen

2-Achs-Kopf mit neuer Generation drehmomentstarker Motorspindeln

Kraftpaket für Werkzeugmaschinen

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Der Systemlieferant des Werkzeugmaschinenbaus Kessler bietet modulare Produkte für individuelle Anforderungen. Zur AMB präsentieren die Bad Buchauer den neuen Medium 2-Achs-Kopf der Baureihe Head line mit der drehmomentstarken Mill-Turn-Kopf-Spindelbaureihe MT line. Daneben setzt der Systemlieferant mit dem Industrie-4.0-Produkt Dialog, der elektrischen Löseeinheit und weiteren Neuentwicklungen verstärkt auf Peripherielösungen.

Das Portfolio von Kessler umfasst direkt angetriebene 2-Achs-Köpfe mit integrierter Hightech-Spindel sowie Hochgeschwindigkeits-Rundachsen und Dreh-Schwenktische. Alle modularen Komponenten sind mit der neuesten Motorengeneration aus der hauseigenen Produktion ausgestattet. Der neue 2-Achs-Kopf Medium 2AH wird in Stuttgart erstmals einem breiten Publikum gezeigt. Mit dem stärksten Motor in der Maximalausprägung ist er zugleich der stärkste Kopf seiner Klasse.

Durch den Einsatz einer neuen Generation an drehmomentstarken Motorspindeln wird die Produktivität gesteigert. Die Lagereinheit der Motorspindeln kann zudem durch das QCC-System (Quick Connect Cartridge) im Servicefall schnell ausgetauscht werden, ohne das Spindelgehäuse zu entfernen. Reduzierte Maschinenstillstandszeiten und reduzierte Total Cost of Ownership sind das Ergebnis.

Die Sekundärkühlung in der C-Achse sorgt für höchste Genauigkeit. Sie reduziert den Wärmeeintrag in den Spindelstock auf ein Minimum. Äußerlich präsentiert sich der Kopf mit einem neuen Facelift und einem kompakten, durchweg robusten Design.

Modular erweiterbar ist der Medium 2AH mit dem Quick Axis Change (QAC), einer Wechselkopfschnittstelle, die hohe Flexibilität in die Werkzeugmaschine bringt. Ob Schruppen oder Schlichten, QAC ermöglicht mehrere Anwendungen in einer Maschine und erspart kostenintensives Umspannen.

Neue Mill-Turn-Spindelbaureihe für 2-Achs-Köpfe

Kessler-Spindeln kommen in vielfältigen Bereichen zum Einsatz, sei es Automotive, Großteilefertigung, Schwerzerspanung, Luftfahrtindustrie, Formenbau oder Universalbearbeitung. Für die Bearbeitung von kleinen bis großen Werkstücken und von unterschiedlichsten Materialien bietet das Unternehmen die MT-line-Spindel, welche eine hohe Leistungsdichte in kleinstem Bauraum erzielt. Sie wurde speziell für den schwenkenden Einsatz in direkt angetriebenen 2-Achs-Köpfen entwickelt.

Die MT line stammt aus dem modularen System von Kessler, das für jedes Einsatzgebiet die passenden Spindeln bereithält. Die einzelnen Linien sind hinsichtlich Einbaulage, Motor, Drehzahl, Lagerung, Schmierung und Sensorik individuell konfigurierbar. Die Projektierung ist an den Anforderungen des Kunden ausgerichtet.

Aufgrund der kleinen Störkontur ermöglicht die MT line die Bearbeitung größerer Werkstücke im gleichen Arbeitsraum. Sie kann auch für die Bearbeitung mit langen Bohrstangen eingesetzt werden. Optional ist die Spindel mit einer Wellenklemmung erhältlich, welche die präzise Drehbearbeitung von Werkstücken erlaubt.

Die elektrische Löseeinheit sorgt für eine höhere Genauigkeit durch die Reduktion des Wärmeeintrags in die Werkzeugmaschine, da kein Hydraulikaggregat erforderlich ist. Sie ist einfach und schnell zu installieren. Es tritt keine Öl-Leckage auf. Zudem ist sie auf mindestens 2 Millionen Werkzeugwechsel ausgelegt und verfügt über eine extrem kurze Werkzeugwechselzeit von 0,2 Sekunden.

Vom mechanischen zum mechatronischen
Industrie-4.0-Produkt

Derzeit arbeitet Kessler intensiv an der sinnhaften Erweiterung der Komponenten um digitale Produktmerkmale. Mit dem Dialog-System bietet das Unternehmen Kunden eine Lösung zur intelligenten Datenverarbeitung und Zustandsüberwachung. Es zielt unter anderem darauf ab, die Inbetriebnahme durch gespeicherte Daten zu erleichtern, relevante Fehlermeldungen auszuwerten und Serviceleistungen zu optimieren. Die Reduzierung von Maschinenstillstandszeiten und eine zielgerichtete Wartung stehen bei der Entwicklung des Condition Monitoring im Fokus.

Das digital vernetzte System analysiert Prozessdaten und wertet diese aus. Zeitgleich wird die Verbindung zur Netzwerk-Infrastruktur oder Werkzeugmaschine hergestellt. Dem Dialog-System liegt die Idee eines prozessnahen „Informationszentrums“ auf der Spindel zugrunde, das Sensordaten erfasst, auswertet, verdichtet und der NC-Maschinensteuerung oder den Kontrollsystemen bereitstellt. Auch eine direkte Anbindung an das Internet ist möglich. Im Sinne eines offenen Bus-Knotens ist angestrebt, auch Sensordaten von Drittherstellern zu erfassen, auszuwerten und weiterzugeben.

In der aktuellen Ausbaustufe verfügt die zurzeit im Feldtest befindliche Dialog-Version 1 über integrierte Sensoren, welche die Stromstärke, Frequenz, Temperaturverhältnisse und die Schwinggeschwindigkeit sowie -beschleunigung erfassen. Die Daten werden auf Grenzwertüberschreitungen überwacht und unter anderem zu Belastungs-Histogrammen verdichtet.

Zur Auswertung entwickelt Kessler eine App, die es erlaubt, die Dialog-Daten auch auf der NC-Maschinensteuerung oder externen Rechnern zu visualisieren und weiterzuverwenden. Neben der Datenermittlung und -auswertung sind zahlreiche Funktionen vorgesehen: Auf der Basis von Sensordaten werden Prozesse optimiert und mit Kessler-spezifischem Knowhow zur Spindel- und Lagerauslegung kombiniert. Die Datenauswertung kann anschließend zur Erhöhung der Maschinen-Performance genutzt werden.

Zusätzlich wird durch die Auslösung von Wartungsanforderungen die präventive Wartung unterstützt. Die Ermittlung realistischer Lastkollektive und die verstärkte Unterstützung des Regelkreises zwischen Entwicklung und Verwendung bewirken insgesamt eine Verbesserung der konstruktiven Maschinenauslegung.

Dialog kann im gesamten Kessler-Produktspektrum und somit auch in anderen Anwendungsbereichen außerhalb der Werkzeugmaschine eingesetzt werden.

Kessler Gruppe
www.kessler-group.biz
AMB Halle 2 Stand D23

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