Smarte Kunststoffkomponenten erhöhen Standzeiten von Werkzeugmaschinen

Intelligente Instandhaltung

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Durch „Smart plastics“ von Igus lässt sich die Ausfallsicherheit von Werkzeugmaschinen erhöhen und Wartungseinsätze können präziser geplant werden. Bild: Igus
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Wie Werkzeugmaschinenhersteller und -kunden durch smarte Maschinenkomponenten aus Hochleistungskunststoffen ihre Instandhaltung auf ein neues Level heben und dadurch Kosten senken können, zeigt Igus auf der EMO. Zu diesem Zweck hat der Hersteller mit den „Smart plastics“ Sensoren und Überwachungsmodule für Energieketten, Leitungen, Gleit-, Linear- und Rundtischlager entwickelt.

Die Smart Plastics sollen eine kontinuierliche Zustandsüberwachung der Werkzeugmaschine und eine vorausschauende Wartung ermöglichen. Zum Beispiel gibt es Sensoren für die Messung des Abriebs oder des Verschleißes der Bolzen-Bohrung-Verbindung von Energieketten wie auch Sensoren für die Bruch- und Zugschubkrafterkennung. Durch die Vernetzung mit dem neuen Igus Communication Modul plus (Icom-plus), das der Hersteller auf der EMO zeigt, erfolgt die direkte Integration in die IT-Infrastruktur des Kunden, beispielsweise in Fertigungsmanagement-Systeme wie SCADA und MES oder online in unternehmensweit genutzte Cloud-Lösungen. Das Icom-plus wird über Online-Konfigurationen von Igus mit initialen Lebensdaueralgorithmen programmiert und kann auf Kundenwunsch nach der Online-Installation ohne Updatefunktion offline betrieben werden. So kann der Nutzer flexibel die Anbindung des Moduls und somit seiner Daten gestalten und eine Balance zwischen Laufzeitmaximierung und IT-Sicherheit herstellen.

Kontinuierlicher Abgleich der Lebendauer

Bei bestehender Online-Verbindung des Icom-plus findet ein kontinuierlicher Abgleich der Lebensdaueraussage mit der igus Cloud statt, um maximale Maschinenlaufzeiten bei minimalem Ausfallrisiko zu ermöglichen. Die Daten in der Cloud greifen unter anderem auf die Daten der jährlich 10 Milliarden Testzyklen von Energieketten und Leitungen im hauseigenen, 3800 m2 großen Testlabor zurück. Auf Basis dieser Tests, die in die frei verfügbaren Online-Lebensdauerrechner einfließen, lässt sich bereits im Vorfeld recht genau vorhersagen, wie lange beispielsweise eine Energiekette in der jeweiligen Werkzeugmaschinen-Anwendung zuverlässig arbeitet.

Durch die Isense-Komponenten erhält der Kunde zusätzliche Sicherheit durch ein permanentes Lebensdauer-Update. Denn es bezieht die jeweils aktuellen Umgebungsbedingungen der laufenden Anwendung mit ein. Dank Machine Learning und KI sind präzise Angaben zur Haltbarkeit der individuell eingesetzten Lösungen in der real laufenden Anwendung möglich. Diese Informationen sind auf dem Bildschirm der Anlagensteuerung einsehbar; bei gewählter Online-Verbindung informiert zusätzlich eine SMS oder E-Mail, wenn unerwartete Betriebszustände auftreten oder eine Wartung ansteht. Nutzer werden frühzeitig über eine notwendige Ersatzbeschaffung informiert; unterschiedlichste Szenarien, wie das automatische Auslösen von Wartungsarbeiten oder Ersatzteilbestellungen sowie „E-chain as a service“ sind somit umsetzbar.

Igus GmbH
www.igus.de
EMO Halle 8 Stand E01

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