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Intelligente Automatisierung für Werkzeughersteller

Grindinghub: Anca zeigt integriertes AIMS-Fertigungssystem in Aktion
Intelligente Automatisierung für Werkzeughersteller

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AIMS (Anca Integrated Manufacturing System) verbindet sequenzielle Werkzeugfertigungsprozesse miteinander und bietet Konnektivität über die gesamte Fabrik hinweg. Bild: Anca
Mit AIMS (Anca Integrated Manufacturing System) will der Schleifmaschinenhersteller Anca die Fertigung von Zerspanungswerkzeugen durch intelligente Automatisierung optimieren. Diese verbindet sequenzielle Werkzeugfertigungsprozesse miteinander und bietet Konnektivität über die gesamte Fabrik hinweg. Auf der Grindinghub haben die Australier zum ersten Mal eine reale Anwendung präsentiert.

Mit AIMS – Anca Integrated Manufacturing System – präsentiert Anca eine weitreichende Industrie 4.0 Innovation für die automatisierte Werkzeugfertigung. Anstatt den Arbeitsablauf in viele verschiedene Elemente wie Design, Rohlingsvorbereitung, Schleifen, Laserbeschriftung, Waschen, Verpackung und Versand aufzuteilen, integriert AIMS den gesamten Werkzeugherstellungsprozess und ergänzende Technologien.

Auf der Grindinghub werden die Hauptmodule des AIMS-Systems gezeigt – eine Autoset-Auftragsvorbereitungsstation, Autoline für den Paletten- und Werkzeugtransfer sowie Autofetch, ein Roboter, der für den Materialtransfer zwischen den Prozessen zuständig ist – Paletten und einzelne Werkzeuge zwischen Auftragsvorbereitung, Schleifen und Messung auf Zoller-Geräten. Die Mesebesucher können Folgendes erleben:

  • Verwaltung des Datenflusses für die AIMS-Zelle mit dem AIMS-Server – einer von Anca entwickelten Software-Suite
  • Eine ergonomische Lösung für den Palettentransfer zwischen Prozessen oder auch zur automatischen Lasermarkierung mit Automark X

Mit AIMS reagiert Anca auf die allgemeinen Herausforderungen in der Werkzeugherstellung in Bezug auf Arbeitskosten und Verfügbarkeit sowie Sicherheit und Produktionseffizienz. Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal und die Notwendigkeit, einfache, wiederholbare Aufgaben zu eliminieren, die leicht automatisiert werden könnten – AIMS maximiert die Produktivität der Schleifmaschinen und verbessert allgemein die OEE (Overall Equipment Effectiveness). Die Integration mit ERP-Systemen zur Rationalisierung der Arbeitsabläufe ist ebenfalls eines der wichtigen Merkmale von AIMS.

Die Grundlagen des AIMS-Systems sind Flexibilität und Modularität. Das bedeutet, dass jedes System mit den richtigen Bausteinen auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden kann. Es kann von einer rein softwarebasierten Überwachungslösung bis hin zu einer vollautomatischen Fertigungszelle skaliert werden.

AIMS ist kein Einzelprodukt, sondern vielmehr ein Ökosystem miteinander verbundener Bausteine, die so konfiguriert werden können, dass sie den individuellen Anforderungen des Kunden gerecht werden. Anwender können ihr System schrittweise aufbauen, indem sie eigenständige AIMS-Ready-Komponenten verwenden, die bei Bedarf problemlos zu einem vollautomatischen System aufgerüstet werden können. Die Kunden können ihre dringlichsten Probleme zuerst in Angriff nehmen und die Implementierung über einen bestimmten Zeitraum staffeln. Diese gestaffelte Automatisierung macht AIMS zu einer praktikablen Lösung.

Jan Irzyk, AIMS-Produktmanager, erläutert: „Die Entwicklung dieser neuen Lösung war für alle Beteiligten eine sehr spannende Aufgabe, und wir freuen uns, ein reales Beispiel präsentieren zu können, damit die Kunden das Potenzial von AIMS verstehen. „AIMS kann auf viele Arten konfiguriert werden, aber für die Grindinghub haben wir uns entschieden, einen unbeaufsichtigten Fertigungsablauf für zwei Sorten von Schaftfräsern auf einer MX7-Maschine zu präsentieren.“

Ein wichtiger Teil dieses Arbeitsablaufs ist der geschlossene Mess- und Kompensationsprozess unter Verwendung einer Genius-Universal-Messmaschine von Zoller. Abhängig von den individuellen Kundenanforderungen kann das System automatisch ein Werkzeug aus der geschliffenen Charge übernehmen, es reinigen, die erforderlichen Geometrien messen und die Ergebnisse an die jeweilige Schleifmaschine übertragen. Dort werden die Schleifparameter kompensiert, um die erforderliche Maßtoleranz der Charge zu erreichen.

Anca Europe GmbH
www.anca.com



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