Maschinensteuerung und Vernetzung im Messefokus CNC komfortabel bedienen

Maschinensteuerung und Vernetzung im Messefokus

CNC komfortabel bedienen

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Intuitiv bedienbar: die Touch-Oberfläche der aktuellen Fanuc-Steuerungen. Bild: Fanuc
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Die praktische Arbeit mit der CNC-Steuerung sowie die Vernetzung von Werkzeugmaschinen rückt Fanuc auf der AMB in den Fokus. Mit der Bedienoberfläche iHMI sowie den neuen 21,5“-Panels wollen die Japaner Maßstäbe setzen. Zahlreiche Neuerungen und Exponate lassen sich unter dem Stichwort „vereinfachte Bedienung und mehr Komfort“ zusammenfassen.

Für die einfache Vernetzung auf dem Shopfloor hat Fanuc die Operation Management Software MT-LINKi entwickelt und zeigt deren Möglichkeiten auf der AMB 2018. „MT-LINKi als IoT-Produkt ist unsere Connectivity-Lösung“, erklärt Uwe Warnatz, Manager European Technical Support FA. Die PC-Software dient der Erfassung und Sortierung der erfassten Maschinen- und Gerätedaten. Aus diesen Daten lassen sich „Lebensfunktionen“ einer Maschine überwachen und Konsequenzen für die präventive Wartung ziehen.

Um die Praxistauglichkeit zu verdeutlichen, sind alle Maschinen, CNC und Roboter auf dem Fanuc-Stand via MT-LINKi vernetzt. Diese Software ist skalierbar, so dass bis zu 100 Maschinen pro Server miteinander verbunden werden können. Größere Systeme werden über einen MT-LINKi Integration Server gekoppelt.

Präventive Wartung reduziert Stillstandzeiten

Außergewöhnliche Maschinenzustände werden vom System erkannt und entsprechend visualisiert, beispielsweise durch rot eingefärbte Maschinen oder Maschinenkomponenten. Detaillierte Informationen lassen sich per Doppelklick auf die jeweilige Maschine aufrufen. Ziel des Einsatzes von MT-LINKi ist eine Reduzierung der Stillstandzeiten, da schon bei sich andeutenden Problemen konkrete Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Das Tool kann über ein webbasiertes User-Interface genutzt werden, unterstützt aber auch Netzwerke mit PC/Tablet als Interface. Die Verbindung zu einer übergeordneten MES-Ebene ist jederzeit gewährleistet. Ob und wie sich Daten und Signale verändern, lässt sich in Echtzeit beobachten.

Als Bedienoberfläche für alle Fanuc-Steuerungen hat sich die Software iHMI bewährt. Kombiniert wird sie wahlweise mit einem Standard-Display Panel iH, das in bestimmtem Umfang anpassbar ist, oder mit der leistungsfähigeren Variante Panel iH Pro. Letzteres entspricht einem Industrie-PC, auf dem Anwender oder Maschinenbauer eigene Applikationen programmieren können. Die Performance ist bei bestimmten Anwendungen wie etwa einer Kollisionsüberwachung oder der interaktiven Programmierung komplexer Drehmaschinen, erforderlich.

Demonstriert werden die Möglichkeiten des Panel iHPro auf einem separaten 21,5“-Monitor ebenso wie an einer Hybridmaschine, bei der ein 3kW-Faserlaser von Fanuc mit einer Drehmaschine kombiniert ist. Wie auf allen Panels sind auch in der 21,5“-Version in Verbindung mit dem iHMI Bedienvorgänge einfacher zu erledigen, Hinweise besser zu erkennen und nicht zuletzt das hinterlegte und per „Help“-Taste direkt verfügbare Bedienhandbuch gut zu erreichen.

Auf die Live-Vorführung verfügbarer AI-basierter Funktionen werden AMB-Besucher wohl noch warten müssen. Erste Funktionalitäten, die unter dem Oberbegriff „AI Servo Tuning“ zusammengefasst sind, werden aber schon erprobt. Zum Beispiel nutzt die Inbetriebnahmesoftware „Servo Guide“ integrierte AI-Funktionen, um die Parameter der neuen Vorsteuerung „AI Feed Forward“ zu optimieren.

„AI Feed Forward“ verbessert wiederum die Bearbeitungsgenauigkeit, indem sie Konturfehler minimiert und Maschinenvibrationen unterdrückt. Die manuelle Optimierung der Parameter von „AI Feed Forward“ wäre jedoch komplex, deswegen überlässt man dies besser dem Computer. Dr. Martin Stockinger, Produktmanager FA bei Fanuc: „AI Servo Tuning erlaubt ein schnelles, einfaches und zuverlässiges Optimieren unser Antriebe, ohne dass man dafür Experte sein muss.“

Fanuc Deutschland GmbH
www.fanuc.de
AMB Halle 6 Stand B51



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