Robotik, Montageautomation

Roboter und Maschine gemeinsam steuern

Der orangene Stahlkollege spricht nicht nur die Kuka Roboter Language (KRL), sondern versteht sich auch mit SPS und CNC
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Mit seiner Kampagne „We talk your Language“ läutet Kuka die nächste Stufe der einfachen Automation ein. Über Softwarebausteine wie Mx-Automation und Kuka-CNC sollen Roboter und Maschine stärker verschmelzen.

„Wir wollen die Komplexität vom Anwender fernhalten“, betont Tanja Birner, Leiterin Produktmanagement. Daher sollen Anwender die Augsburger Roboter auch ohne spezifische Kenntnisse der Kuka Roboter Language (KRL) aus einer SPS- oder CNC-Steuerung heraus in Bewegung setzen können. Technisch gelöst wird das über die Funktionsbibliothek Mx-Automation, die die Siemens-CNC-Software Sinumerik sowie die SPS-Plattformen Siemens Simatik S7, Rockwell Control System und Kukas PLC Proconos erweitert. Birner: „So verschmelzen Roboter und Anlage zu einem prozessorientierten Maschinenverbund, der mit einem Terminal bedient wird.“

Dem Bediener die Arbeit erleichtern soll auch die Software Kuka-CNC. Diese bindet einen kompletten CNC-Kernel in die Robotersteuerung ein. In automatisierten Bearbeitungsanlagen kann so neben der Werkzeugmaschine auch der Roboter per DIN 66025 (G-Code) programmiert und bedient werden.
Durch die Einbindung des CNC-Kerns wird der Industrieroboter darüber hinaus zudem quasi zu einer Bearbeitungsmaschine mit offener Kinematik. Man kann so die Robotervorteile wie großer Arbeitsbereich und Flexibilität direkt zur CNC-Bearbeitung nutzen, etwa beim Schleifen von Windkraft-Rotoren oder zum Fräsen von Schiffsrümpfen.
Zwar gibt es Systeme zur Offline-Programmierung von Robotern auf Basis von CAD/CAM-Systemen schon. „Bisher fehlte aber die Durchgängigkeit der Prozessdaten bis zur Robotersteuerung. CNC-Programme mussten erst mit Hilfe eines angepassten Postprozessors übersetzt werden“, so Produkt Manager Philipp Kremer. Ganz verschwinden werde die hauseigene KRL-Sprache nicht. Kremer: „Bei komplexen Roboteranwendungen wie zum Beispiel Schutzgasschweißen wird man weiter die bewährte KRL verwenden, denn hier ist der Roboter selbst die zentrale Produktionsmaschine.“
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