Bin-Picking-System mit kurzen Installationszeiten Produktivität aus dem Baukasten

Bin-Picking-System mit kurzen Installationszeiten

Produktivität aus dem Baukasten

Bin-Picking-Module ermöglichen kurze Inbetriebnahmezeiten
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Modularität zeichnet Liebherrs Bin-Picking-System zur Entnahme unsortierter Werkstücke aus Transportbehältern aus. Dies bietet Kostenvorteile bereits während der Installation. „Das Einlernen der Grundpositionen des Roboters innerhalb einer Zelle war aufgrund unterschiedlicher geometrischer Ausgangssituationen zeit- und kostenintensiv“, erläutert Michael Appel, Gebietsverkaufsleiter Automationssysteme bei der Liebherr-Verzahntechnik GmbH, den Entwicklungsanstoß. „Entsprechend war unsere Überlegung, das System hakenfertig mit vorkonfigurierten Modulen zu liefern.“

Die Basisversion besteht aus zwei vorkonfigurierten Grundmodulen, die aneinandergestellt und in kurzer Zeit eingelernt werden. Ein Modul beinhaltet den Kuka KR120R2500 Quantec-Roboter mit Bodenplatte, den KR C4-Schaltschrank und das Smartpad-Bedienpult. Das zweite enthält den Schutzbereich der Bauteilbehälter und das Visionsystem. So entstehen die Kostenvorteile bereits während der Installation. Die Grundmodule sind je nach Anforderung erweiterbar – bei gleichbleibendem Grundprinzip.
Die Liebherr-spezifische Konstruktion der Greifer mit acht statt der marktüblichen sechs Achsen bewährt sich insbesondere mit Blick auf Taktzeit und Entnahmehäufigkeit. Sie ermöglicht den kollisionsfreien Zugriff und die komplette Werkstückentnahme aus den tiefen Transportbehältern – auch bei verschlissenen, deformierten oder reparaturgeschweißten Kisten. Dies wäre ohne die patentierte siebte und achte Achse nur bedingt möglich.
Beitrag zur Ergonomie
Ein entscheidendes Kriterium für die Eignung von Werkstücken ist das Gewicht. Je nach Land und Anwender können Bauteile zwischen 8 und 15 Kilogramm noch per Hand bewegt werden. „Hier entsteht ein Dilemma“, betont Appel. „Aus ergonomischen und gesundheitlichen Gründen müsste der Werker bereits einen Kran nutzen, um diese Bauteile aus der Kiste zu greifen. Dessen Verwendung passt aber oft nicht zu den geforderten Taktzeiten. Also bewegt man das Bauteil per Muskelkraft.“ Wenn ein Mensch diese Bewegung jedoch mehrere hundert Mal während einer Schicht machen muss, führt dies kurzfristig zur körperlichen Überbeanspruchung und mittelfristig zu gesundheitlichen Schäden.
Genau hier setzen Bin-Picking-Lösungen an. Sie entlasten den Werker und halten einen kontinuierlichen Produktionsprozess aufrecht. Die Werker können sich jetzt auf ihre eigentliche Aufgabe, das Bereitstellen der Teile und das Umrüsten sowie das Bedienen und Warten der Fertigungszelle, konzentrieren – mit einem deutlich höheren Grad an Ergonomie.
Liebherr-Verzahntechnik GmbH www.liebherr.com AMB Halle 8 Stand C71
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