Transportsystem für Werkstückträger aufgewertet

Neues Antriebskonzept spart Energie

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Der Automatisierungsspezialist Stein Automation hat sein Werkstückträger-Transportsystem WTS technisch optimiert. Dank eines energiesparenden Antriebskonzepts benötigt es jetzt deutlich weniger Energie.

Schon die WTS-Variante Softmove ermöglicht einen schonenderen und zugleich schnelleren Transport einzelner Werkstückträger. Nun setzt die Stein Automation GmbH & Co. KG mit Sitz in Villingen-Schwenningen ihre Bemühungen um mehr Effizienz und Energieeinsparungen im Montageanlagenbetrieb fort: Mit der Master-/Slave-Steuerungstechnik des WTS können auch einzelne, gerade nicht benötigte Sektoren und Umsetzerstationen in einer Montageanlage auf stromsparenden Stand-by-Betrieb umgeschaltet werden. Dadurch lassen sich im täglichen ein- bis mehrschichtigen Betrieb signifikante Energie- und Kosteneinsparungen erzielen.

Dabei ist es egal, ob es sich um konventionelle Drehstrommotoren oder – wie in der erwähnten Ausführung WTS-Softmove – um Gleichstrommotoren für die Doppelgurtbänder eines WTS-Moduls bzw. einer ganzen WTS-Anlage handelt. Zwar ist die Realisierung bei den Drehstrommotoren für den Vortrieb der Doppelgurtbänder schwieriger als bei den Gleichstrommotoren. Dennoch sind in beiden Fällen hohe Einsparungen möglich.
Um aussagekräftige Daten und Informationen zu erhalten, rüsteten die Techniker im Werk eine WTS-Versuchsanlage mit Drehstrommotoren aus. Sie führten eine Reihe von Testfahrten mit und ohne sequenzielles Abschalten von Antrieben in den Umsetzerstationen durch.
Eine WTS-Anlage besteht – vereinfacht ausgedrückt – immer aus mindestens zwei parallel verlaufenden Längsstrecken und zwei links und rechts angeordneten Umsetzern oder Querstrecken. Diese Querstrecken stellen einen bestimmten Radius oder eben mit Umsetzern auch eine kurze Querstrecke dar. Somit hat ein solches WTS-Karree wenigstens vier Antriebseinheiten mit Elektromotoren. Allerdings müssen diese nicht zwangsläufig in Betrieb sein, wie das bis jetzt beim WTS und auch bei den Wettbewerbsfördersystemen der Fall ist.
Wie bereits erwähnt, erlaubt die WTS-Steuerung schon im Normalfall im Master-/Slave-Betrieb das punktuelle Abschalten und Anschalten sowohl der gerade nicht benötigten Umsetzer/Querstrecken als auch der Längsstrecken-Antriebe.
Die Ergebnisse waren in Bezug auf mögliche Energieeinsparungen verblüffend.: Allein das bedarfsgerechte Zuschalten eines Umsetzer-Antriebs führt laut Testfahrten mit protokollierten Messungen pro Jahr zu Stromeinsparungen in Höhe von 174,19 Euro. Insbesondere für größere WTS-Anlagen mit vielen Motoren, die lediglich bedarfsgerecht einzuschalten sind, ergeben sich so rasch größere Einsparungen.
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