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Roboter passt perfekt ins Maschinengehäuse

Automation
Roboter passt perfekt ins Maschinengehäuse

Die Kinematik des LR Mate 200iD/4S ist auf die Bedingungen in engen Maschinengehäusen zugeschnitten
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Für die Automation von Werkzeugmaschinen prädestiniert ist der LR Mate 200iD/4S von Fanuc Robotics. Die Kinematik dieses Roboters ist optimal auf die Bedingungen in engen Maschinengehäusen abgestimmt.

Arbeitsraum gewinnt man bei einem Roboter nicht nur durch längere Arme. Fanuc hat bei dem LR Mate-Roboter den Bauch „wegtrainiert“ und stellt mit der Version 4S eine Variante für die Maschinenintegration vor. Alle wichtigen Kriterien sind auf den Einsatz in einem Maschinengehäuse getrimmt: Der Sockel am Montageflansch ist auf 160 x 160 mm reduziert (Standard: 190 x 190 mm). Sowohl Boden-, Wand- als auch Deckenmontage sind möglich. Diese wird dadurch erleichtert, dass der LR Mate 200iD/4S nur noch eine Masse von 20 kg hat – 20 Prozent weniger als in der Standardversion .

Bei der Entwicklung des LR Mate 200iD ging es hauptsächlich um die Verbesserung der Achsgeschwindigkeiten. So schafft der Standard-Typ den üblichen Prüfzyklus (25 mm/300 mm/25 mm) in 0,32 s. Das sind 188 Zyklen pro Minute. In der Version 4S sind es 176 Zyklen pro Minute. Die maximale Traglast beträgt 4 kg. Das ist für die meisten Einsatzfälle ausreichend, selbst wenn zur Standardausstattung eines LR Mate 200iD/4S in einer Bearbeitungsmaschine ein Doppelgreifer gehören wird.
Seit kurzem verfügen Fanuc-Roboter – und damit auch der LR Mate 200iD/4S – auch über eine FL-Net- und eine Ethernet-Schnittstelle, so dass die Einbindung in ein übergeordnetes Netzwerk problemlos funktioniert. Dies ist besonders für größere Anlagen interessant, bei denen mehrere CNC-Steuerungen und Roboter miteinander kommunizieren.
Um die Bedienung des Systems Werkzeugmaschine und Roboter noch einfacher zu gestalten, hat Fanuc die Funktion Robot Connection entwickelt. Ist der Roboter im System eingerichtet, kann der Maschinenbediener mit dieser Funktion in der CNC-Steuerung ein Menü aufrufen, das ihm wichtige Informationen zum Zustand des Roboters liefert, wie zum Beispiel Wartungsaufgaben oder Alarme. Er kann auch Programme auswählen, laden und den Roboter ansteuern, ohne die separate Robotersteuerung direkt bedienen zu müssen. Das spart Zeit und erhöht die Sicherheit im Umgang mit dem Roboter.
Im Prinzip funktioniert der Zugriff auch umgekehrt: Im Bediengerät des Roboters ist ein Menü zu öffnen, das den Zugriff auf die Werkzeugmaschine beziehungsweise deren Steuerung ermöglicht. Das ist vor allem in der Produktionsvorbereitung beim Einrichten des Roboters hilfreich, wenn der Programmierer Informationen über den Zustand der Maschinenachsen benötigt, um mögliche Konflikte rechtzeitig zu erkennen.
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