Startseite » Automation »

Einheitliche Plattform schafft Verständigung in der Fabrik

Lösung mit High-Speed-Datenbus vernetzt Anlagenkomponenten
Einheitliche Plattform schafft Verständigung in der Fabrik

Anzeige
Eine nahtlose Kommunikation in der Industrieautomatisierung ist die Grundlage für effiziente Produktionsprozesse. Eine Komplettlösung, in der alle Systeme genau aufeinander abgestimmt sind, sorgt für den reibungslosen Datenaustausch.

Jan-Philipp Liersch, Produktmanager Automation Systems, Mitsubishi Electric Europe B.V.

Voll integrierte Steuerungen, die dem Benutzer den kompletten Funktionsumfang bieten und dabei leicht zu programmieren sind, werden zunehmend am Markt nachgefragt. Auswahlkriterien bei der Suche nach dem passenden Produkt sind unter anderem die Kommunikationsmöglichkeiten mit anderen Anlagenkomponenten und Systemen. Eine direkte, schnelle Datenübertragung in einer durchgehend vernetzten Anlage bringt viele Effizienzvorteile in der Produktion, vor allem auch im Energiemanagement. Hier birgt die Robotik großes Optimierungspotenzial zur einwandfreien Synchronisierung der Arbeitsabläufe und damit zur Steigerung der Effizienz und Ressourcenoptimierung.
Für eine reibungslose Datenübertragung müssen alle Geräte genau aufeinander abgestimmt sein. Es bietet sich daher an, die gesamte Lösung von einem Hersteller aus einer Hand zu beziehen. Mitsubishi Electric beispielsweise liefert solche Komplettsysteme und erarbeitet gemeinsam mit Kunden maßgeschneiderte Automatisierungslösungen.
Hand in Hand mit der iQ Platform
In industriellen Automatisierungsanwendungen nehmen Roboter oft eine besondere Stellung ein, da sie die unterschiedlichsten Aufgaben erfüllen können – von der Positionierung (Pick-and-Place) über Montageaufgaben bis zu Lötprozessen. Roboter werden nicht nur in arbeitsintensiven Industrieanwendungen, sondern auch zum Schutz von Arbeitskräften und zur Ergänzung bestehender Prozesse eingesetzt. Dabei arbeiten sie zunehmend enger mit anderen Komponenten in einer Anlage zusammen, weswegen gerade in der Robotik ein großer Bedarf an leichter Integration, hoher Flexibilität und schneller Kommunikation besteht.
Bereits vor einigen Jahren hat Mitsubishi Electric für eine einwandfreie Datenübertragung zwischen Anlagenkomponenten eine eigene Automatisierungsplattform entwickelt, die iQ Platform: Über einen speziellen High-Speed-Datenbus können Automatisierungskomponenten von der SPS über den Motion Controller bis hin zur CNC-Steuerung mit diversen SPS-Modulen wie auch untereinander kommunizieren.
Die iQ Platform unterstützt eine breite Palette von Steuerungstypen und offenen Netzwerkstandards und vernetzt so auch Systeme unterschiedlicher Anbieter miteinander. Der Entwicklungs- und Wartungsaufwand reduziert sich damit erheblich.
Aufgrund ihrer hohen Kompatibilität zu anderen Netzwerken kann die Lösung beim Aufbau kompletter Anlagen eingesetzt werden und durch ihre Skalierbarkeit sowohl Fertigungslinien wie auch einzelne Maschinen steuern. Industriezweige mit automatisierter Fertigung profitieren dabei von der Möglichkeit, eine voll ausgestattete Robotersteuerung in die iQ Platform einbinden zu können. Die integrierte Kommunikation macht letztlich eine schnelle und effiziente Produktion realisierbar.
Um die Programmierung, Inbetriebnahme und Wartung der gesamten Anlage für Anwender noch einfacher zu gestalten, werden bei Mitsubishi Electric sämtliche Systeme mit einer einzigen Software-Suite – der iQ Works – programmiert und parametriert. So lassen sich Programmentwicklungszeiten reduzieren, die Inbetriebnahme von Anlagen vereinfachen und die Gesamtkosten senken. Dabei sind innerhalb einer Anlage alle Automatisierungskomponenten miteinander vernetzt, und die Software erkennt die im Netzwerk enthaltenen Geräte selbstständig.
Zudem lassen sich Datenbank-Kommunikationsmodule in die iQ Platform integrieren, die eine direkte Kommunikation bis ins ERP-System ermöglichen. Mitsubishi Electrics MES Interface Modul ist beispielsweise als Schnittstelle für die unternehmensweite Kommunikation unterschiedlicher Automatisierungssysteme konzipiert. Es ermöglicht den bidirektionalen Datenaustausch zwischen Werkshalle und IT-Systemen und schließt damit die bislang bestehende Lücke zwischen Produktion und den auf höheren Ebenen angesiedelten Business-Systemen. So eliminiert das MES Interface Modul die Verwendung eines Gateway-PCs aus der Produktion.
Effizientes Energiemanagement
Eine schnelle Datenübertragung optimiert den gesamten Prozessablauf und trägt so zu einer gesteigerten Produktivität bei gleichzeitig effizienterem Energieverbrauch bei. Davon profitiert auch die Robotik. Effizienz beginnt hier schon bei der Systemauswahl: Um eine größere Reichweite zu realisieren, werden der Einfachheit halber häufig überdimensionierte Robotersysteme eingesetzt. Größere Systeme sind jedoch auch wesentlich schwerer und benötigen durch ihre größeren Antriebe mehr Energie.
Eine wesentlich effizientere Möglichkeit, eine höhere Reichweite zu erzielen, sind leichte, leistungsstarke Robotersysteme mit Zusatzachsen. Dafür hat Mitsubishi Electric in alle Robotersteuerungen eine Standardschnittstelle integriert, an die bis zu acht zusätzliche Servo-Achsen angeschlossen und genauso einfach wie die Roboter programmiert werden können.
Mit kurzen Zykluszeiten deckt die neue F-Serie der Mitsubishi Electric Roboter einen großen Anwendungsbereich ab. Als Stand-alone-System können die Melfa-Roboter einfach in jede Anlage integriert werden. Darüber hinaus bietet Mitsubishi Electric die Roboter auch mit Q-CPU zur Integration in die iQ Platform an, wo sie fortwährend mit allen anderen Anlagenkomponenten sowie untereinander kommunizieren.
Zudem können spezielle Funktionen zur Motorenansteuerung, zur Bahnplanung oder zum Geschwindigkeitsangleich an kooperierende Systeme die Energieeffizienz steigern. Untersuchungen von Mitsubishi Electric haben gezeigt, dass alleine durch Beachtung dieser Maßnahmen bei einzelnen Anlagen bis zu 20 Prozent Energie eingespart werden kann, ohne dabei die Taktzeiten negativ zu beeinflussen. Anlagenkomponenten wie Roboter-Controller und Mo- tion-Controller für Servoachsen tauschen in den getesteten Anlagen über die iQ Platform kontinuierlich Informationen zu Status oder Geschwindigkeit aus.Durch eine intelligente Planung und reibungslose Echtzeit-Datenübertragung von der Produktions- bis hin zur Leitebene lassen sich somit viel Energie sparen und die vorhandenen Ressourcen optimal ausnutzen.
Die Kommunikation in der Industrieautomatisierung wird weiter an Bedeutung gewinnen. Wie im alltäglichen Leben gilt auch in der Technik: Mit einer effizienten, kontinuierlichen Kommunikation kommt man gemeinsam schneller und besser ans Ziel. Eine Komplettlösung aus einer Hand, wie sie Mitsubishi Electric anbietet, gewährleistet eine reibungslose Datenübertragung. Dabei sind alle Systeme basierend auf der iQ Platform genau aufeinander abgestimmt – vor und während des laufenden Prozesses. So lässt sich die Anlageneffizienz steigern – auch im Energiemanagement, wie das Beispiel der Robotik zeigt.
Anzeige
Aktuelle Ausgabe
Titelbild mav Innovation in der spanenden Fertigung 07/08
Ausgabe
07/08-2020
LESEN
ABO
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Neue Fachzeitschrift additive

Trends

Aktuelle Entwicklungen in der spanenden Fertigung

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Alle Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de