Jörg Hutzel, Geschäftsführer, Handlingtech Automations-Systeme GmbH „Ein gutes Design fördert Ordnung und Sauberkeit“

Jörg Hutzel, Geschäftsführer, Handlingtech Automations-Systeme GmbH

„Ein gutes Design fördert Ordnung und Sauberkeit“

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Die Automationssysteme von Handlingtech zeichnen sich nicht nur durch Flexibilität aus, sondern sind auch echte Hingucker. Warum die Steinenbronner konsequent auf Roboterzellen mit durchdachtem Design setzen und welche praktischen Vorteile ein gutes Industriedesign bietet, erläutert Geschäftsführer Jörg Hutzel.

Autor: Das Interview führte:

mav: Handlingtech hat kürzlich 20-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Wann haben Sie begonnen, das Design Ihrer Roboterzellen in den Fokus zu nehmen?

Hutzel: Seit 2008 haben wir zusammen mit dem Industriedesign-Büro Designtech unseren Zellen ein außergewöhnliches und doch praktisches Design verpasst. Für dieses ansprechende Design, das uns am Markt ein Alleinstellungsmerkmal verschafft, haben wir einige Design-Awards bekommen.
mav: Welche Design-Preise haben Sie für das Design Ihrer Zellen erhalten?
Hutzel: 2011 haben wie für die Robax SRZ den IF Design Award erhalten. Gleich zwei Awards räumte unsere Eco Zelle im Jahr 2014 ab. So überzeugte das klare Produktdesign der Eco Z nicht nur die Jury des Chicago Athenaeum – Museum of Architecture and Design, sondern holte auch den Red Dot Award ins Haus.
mav: Warum muss eine Roboterzelle überhaupt gut aussehen?
Hutzel: Zum einen unterstreicht ein gutes Design die zeitgemäße Wertigkeit der Zelle. Zum anderen ermutigt ein sauberes, aufgeräumtes Design den Mitarbeiter, Sauberkeit und Ordnung auch für seinen Arbeitsbereich zu übernehmen. Darüber hinaus erhöht ein bis ans Ende durchdachtes Industriedesign aber auch Anlagenflexibilität und Stabilität.
mav: Inwiefern?
Hutzel: Durch eine stabile Rahmenkonstruktion kann der Roboter in Decken-, Wand- und Fußlage montiert werden. Zudem können im A-frame getauften Rahmen unserer Zellen alle Energieversorgungen verlegt und bis an den Verbraucher geführt werden. Durch entsprechend größenorientiertes Rahmendesign können Zellen in unterschiedlichen Kombinationen und Größen erstellt werden. Auch Kombinationen mehrerer Zellen und Rails sind möglich.
mav: Gute Designer wollen natürlich auch Geld verdienen. Das schlägt sich im Zellenpreis nieder. Hat man damit in Projekten nicht Nachteile?
Hutzel: Designzellen dürfen natürlich den wirtschaftlichen Aspekt nicht außer Acht lassen. Denn der Kunde wünscht zwar eine designorientierte Automationszelle, will dafür aber nicht mehr Geld investieren. Mehr als eine Entscheidungshilfe liefert Industriedesign aber allemal. Ganz abgesehen davon hat ein modular durchdachtes Industriedesign gegenüber dem Zellenbauer, der ständig neu beginnt, auch wirtschaftliche Vorteile.
mav: Gehen Sie das Thema auch softwareseitig an – im Hinblick auf Benutzer-Interface und Bedienbarkeit?
Hutzel: Selbstverständlich ziehen sich diese Maßstäbe auch in Richtung optimiertes Programmierverhalten und benutzerfreundliche Oberflächen durch. Die elementar wichtige Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine unterliegt den gleichen Anforderungen.
mav: Welche weiteren Design-Pläne haben Sie?
Hutzel: Es gibt noch einiges zu erwarten. Als nächstes Projekt wird unsere Produktlinie Pallet Z im neuen Kleid erscheinen.
Handlingtech Automations-Systeme GmbH www.handlingtech.de
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