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Zwei Einzelspindler in einer Maschine

Innovationsoffensive befeuert Wachstumskurs
Zwei Einzelspindler in einer Maschine

Die Flexibilität von zwei Einzelspindel-Maschinen in ein Bearbeitungszentrum zu packen, ist Anger Machining mit der Meteor TS-Serie gelungen. In den Meteor TS 630V und 630V-P (mit Palettenwechsler) arbeiten zwei einzeln ansteuerbare und damit völlig unabhängig agierende Spindeln.

Entwickelt wurde das Bearbeitungszentrum für Aluminiumbauteile in der Kfz-Industrie in Koproduktion zwischen dem Maschinenbau-Unternehmen Anger Machining (Traun, Oberösterreich) und der französischen Konzernschwester PCI Scemm in St. Etienne. Diese Entwicklungszusammenarbeit ist erklärtes Ziel des Mutterkonzerns Tongtai.

Schon in den nächsten Monaten will Anger eine weitere Neuentwicklung vorstellen, die über das bisherige Angebotsspektrum hinausgeht. Diese Innovationsoffensive befeuert den Wachstumskurs des Unternehmens. Anger Machining wird nach eigener Aussage seinen Umsatz im laufenden Geschäftsjahr signifikant steigern.

„Das Bearbeitungszentrum Meteor TS ist unsere Antwort auf ein unüberhörbares Marktsignal. Für die gesamte Automobil-, OEM- und Zuliefer-Industrie hat die Senkung der Produktionskosten oberste Priorität“, erklärt Geschäftsführer Bernhard Morawetz. „Diesem Effizienzgebot ist die Entwicklung der Meteor TS-Bearbeitungszentren geschuldet.“ Die Besonderheit bei diesem System des Doppelspindlers ist, dass beide Spindelseiten individuell voneinander betrieben werden können. Das bedeutet, dass gleichzeitig zwei verschiedene Bauteile bearbeitet oder zwei unterschiedliche Bearbeitungsschritte (OP10 und OP20) durchgeführt werden können. Die beiden Spindeln sind jeweils in 4- oder 5-achsiger Ausführung erhältlich, können jeweils bis zu 60 Werkzeuge aufnehmen und ihren Abstand zueinander verändern.

Auf Hochleistung ausgerichtet

Diese verstellbaren Spindeln unterstreichen die Flexibilität des Bearbeitungszentrums. „Da der Abstand zwischen den Spindeln von 545 auf 1805 Millimeter vergrößert werden kann, können Bauteile mit einer Dimension bis zu 800 mal 2175 Millimeter bearbeitet werden“, präzisiert Dietmar Bahn, Head of Business Development bei Anger Machining. „Außerdem ist es möglich, große Bauteile gleichzeitig von beiden Spindeln bearbeiten zu lassen.“ Für Kunden, die nicht nur Wert auf kurze Taktzeiten, sondern auch auf rasches Be- und Entladen legen, kann die Maschine optional mit einem Palettenwechsler ausgerüstet werden. In nur 8 Sekunden erfolgt der Wechsel Span-zu-Span. „Auch alle anderen Leistungsdaten unterstreichen, dass unser neues Bearbeitungszentrum auf die extrem sportlichen Anforderungen von Hochleistungs-Fertigungslinien ausgerichtet ist“, sagt Bahn. Produziert werden mit den Maschinen der Meteor-Serie typischerweise Zylinderköpfe oder -blöcke, Getriebegehäuse, Nockenwellenlager sowie Strukturbauteile aus Aluminium.

Anger Machining GmbH
www.anger-machining.com


Forschungskooperation unter Geschwistern

Während Anger Machining mit einem kräftigen Umsatzwachstum rechnet, verstärkt das Maschinenbau-Unternehmen aus Traun in Oberösterreich auch seine Entwicklungskooperation mit PCI Scemm. „Wir haben gemeinsam eine sehr vielversprechende Neuentwicklung in der Pipeline, welche die Einsatzmöglichkeiten unserer Bearbeitungszentren wesentlich erweitert“, erklärt Anger Machining Geschäftsführer Bernhard Morawetz. Sowohl sein Unternehmen als auch PCI Scemm sind Töchter der taiwanesischen Muttergesellschaft Tongtai Machine & Tool Co., Ltd. Mit rund 100 Mitarbeitern produziert Anger Machining Bearbeitungszentren für weltweit agierende Automobilkonzerne oder -Zulieferbetriebe wie FCA, Daimler, Volkswagen, ZF oder Magna. Die Exportquote beträgt knapp 100 %.

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