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Werkzeugrevolver auf Gegenspindel

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Werkzeugrevolver auf Gegenspindel

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Um niedrige Stückkosten zu erreichen, muß man vor allem eine weitgehend automatisierte Fertigung mit kurzen Durchlaufzeiten verwirklichen. Unter diesem Aspekt entwickelte Benzinger die erstmals zur EMO´97 vorgestellte CNC-Präzisionsdrehmaschine TNI. B8. Sie bietet als besonderes Merkmal einen dritten Werkzeugrevolver VDI 16 mit bis zu 7 nicht angetriebenen Werkzeugen, der zentrisch um die Gegenspindel herum angeordnet ist. Weitergeschaltet wird der Revolver von der Gegenspindel, um die Werkzeuge in Eingriff zu bringen.

Mit dieser Anordnung erreicht die Maschine vor allem kurze Durchlaufzeiten beim Komplettbearbeiten von Werkstücken an Vorder- und Rückseite. Werkstücke in der Hauptspindel können parallel mit zwei Werkzeugen – eines im oberen Werkzeugrevolver, eines im Werkzeugrevolver auf der Gegenspindel – bearbeitet werden. Damit wird die Stillstandszeit der Gegenspindel genutzt, die meist wegen der kürzeren Bearbeitungszeit an der Werkstückrückseite entsteht.

Erstmals ist es möglich, mit nur vier NC-Achsen (zwei Kreuzschlitten) Werkstücke simultan komplett bzw. auch mit zwei Werkzeugen zugleich im Eingriff an der Hauptspindel zu bearbeiten.
Vereinfachte NC-Programmierung
Zusätzlich vereinfacht die Anordnung mit nur einem auf einem Kreuztisch fahrbaren Werkzeugrevolver das Erstellen der NC-Programme. Im Vergleich zu üblichen Anordnungen mit zwei auf Kreuztischen fahrbaren Werkzeugrevolvern muß der NC-Programmierer weitaus weniger auf mögliche Kollisionen zwischen Werkzeugrevolvern und Gegenspindel achten.
Ausgestattet ist die kompakte CNCSchrägbett-Drehmaschine mit einer Hauptspindel mit 9 kW Antriebsleistung bei 100% ED bzw. 14 kW bei 30% und Spindeldrehzahlen bis 6000 bzw. 6500 min-1. Wahlweise beträgt der Spindeldurchlaß 32 oder 42 mm.
Die Gegenspindel ist auf einem Kreuztisch montiert. Wie die Hauptspindel verfügt die Gegenspindel über eine C-Achse mit zusätzlicher Spindelklemmung zum Fräsen im C-Achsbetrieb und eine winkelorientierte Werkstückübernahme.
Die beiden stabilen und groß dimensionierten Sternrevolver VDI 25 – der obere auf einem Kreuztisch mit X-, Z- Achse und zusätzlich separater Y-Achse, der zweite unterhalb der Hauptspindel fest montiert – verfügen über jeweils 12 Plätze, die alle mit angetriebenen Werkzeugen bestückt werden können.
Die Y-Achse des oberen Werkzeugrevolvers (Fahrweg -30, +40 mm) ermöglicht das dreidimensionale Fräsen an Werkstücken. Der obere Sternrevolver und die Bearbeitungsspindeln sind so angeordnet, daß der obere Werkzeugrevolver Werkstücke in der Haupt- und in der Gegenspindel bearbeiten kann. Damit sind dreidimensionale Fräsbearbeitungen auch an der Werkstückrückseite gewährleistet. Mit nur einer Y-Achse können Werkstücke an beiden Seiten bearbeitet werden.
Durchlaufzeiten verringert
Zur Rückseitenbearbeitung ohne Y-Achse fährt die Gegenspindel an den zweiten feststehenden Werkzeugrevolver heran. Das senkt weiter die Durchlaufzeiten, weil dann parallel an der Hauptspindel die Werkstückvorder- und an der Gegenspindel die Werkstück-Rückseite bearbeitet werden können.
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