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Werkzeugeinstell- und Schrumpfgeräte

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Produkt-Präsentation einmal anders: In der Star-Trek-Kulisse der Bavaria Filmstudios stellte Kelch der Fachpresse seine Neuheiten vor. Da gab es nicht nur wegen der exotischen Kulisse Grund zum Staunen.

Ddas Flaggschiff der neuen Flotte Einstellgeräte von Kelch nennt sich Sirius A. Es war die erste Neuheit, die Matthias Kelch vor der stilgerechten Kulisse des Star-Trek präsentierte. „Dieses CNC-gesteuerte Gerät wird in Verbindung mit dem großen Rundtisch allen Anforderungen der Werkstatt an eine bedienergerechte und automatische Werkzeugeinstellung gerecht“, erklärte er. „Kennzeichnend ist der massive, selbsttragende Grundaufbau aus Grauguss. Dadurch wird das Gerät gegen Umgebungseinflüsse wie Schwingungen oder Temperaturschwankungen unempfindlich.“

Eine Automationsstufe darunter angesiedelt ist das Einstellgerät Sirius E. Es ist ein auf den manuellen Einsatz abgestimmtes Gerät, bietet aber mit dem großen Rundtisch auch die Möglichkeit, mehrere Spindeln zu montieren und so den Adapterwechsel ganz oder zumindest teilweise zu eliminieren.
Mit Sirius C ist die Baureihe nach unten abgerundet. Dieses Gerät ist als Tischgerät konzipiert und kann daher wahlweise auf einem Tisch oder einem speziell entwickelten TUL-Rack aufgestellt werden.
Die mitfahrende „Kommandozentrale“ (OmniMotion) fährt auf der X-Achse mit und ist daher für den Bediener immer dort, wo er sie benötigt: direkt am Mess-punkt. So können auch alle Befehle, wie etwa Achsbewegungen, Spindelfunktionen, Drehtischbewegungen ergonomisch günstig ausgelöst werden.
Nicht minder interessant war die Vorstellung der Einstellgeräte Seca CV und Seca EV. Sie bieten erstmalig die Möglichkeit der automatischen Messung mit Kamera in preislichen Dimensionen, die bislang nur von einfachen Geräten mit Projektor bekannt waren.
Da zeichnet sich das Seca CV speziell aus. Mit seinem Messbereich von 400 mm Ø und 400 mm in der Länge wird es komplett manuell bedient. Es kommt trotz der komfortablen Einhandbedienung ohne Druckluftanschluss aus. Die Erkennung der Werkzeugschneide erfolgt automatisch über eine CCD-Kamera, deren Auswerteeinheit direkt auf dem Optikträger integriert ist.
Noch dazu erfolgt die Anzeige analog zu der eines Profilprojektors, so dass der Bediener nicht erst umlernen muss. Überhaupt ist die Bedienung der Seca-Serie einfach und ohne PC-Kenntnisse möglich. Die CCD-Kamera kommuniziert direkt mit der integrierten Digitalanzeige, was die Bedienung dieses Einstellgerätes genau so einfach macht wie beim Profilprojektor. Und natürlich sind für diese preislich nahezu konkurrenzlos günstigen Geräte umfangreiche Zubehöre wie unterschiedliche Adapter, Etikettendrucker und mehr erhältlich.
Einstellgeräte mit Kamera konkurrenzlos preisgünstig
Auch die erfolgreichen Induktiv-Schrumpfgeräte der i-tec-Familie bekamen Zuwachs. Angeboten wurden bisher die beiden Geräte i-tec XL, das automatisierte Standgerät mit 3 Schrumpfplätzen und der komfortablen Kühlung, sowie das manuelle Tischgerät i-tec XS mit nur einem Schrumpfplatz, jedoch ohne integrierte Werkzeugkühlung.
„Aufgrund der vielen Kundenwünsche, auch das kleinste, manuelle Tischgerät mit der Kelch-Kühlung auszustatten, entstand i-tec XS-C, das die bewährte Schrumpf- und Abkühltechnik der beiden Geräte vereint“, wurde erklärt. „Damit ist der Bediener nun nicht mehr nur in der Lage, in Sekundenschnelle HSS, Stahl oder Hartmetall einzuschrumpfen, sondern dieses Werkzeug auch in kürzester Zeit wieder auf eine handhabbare Temperatur abzukühlen.“
Als Kühlung wurde die bewährte Technik übernommen, wobei ein Wasserkreislauf die Kühlbuchse durchfließt, in welcher der wechselbare Kühleinsatz sitzt. Dieser ist über einen Schnellverschluss geklemmt und kann mit einem einzigen Fingerdruck entriegelt werden. Damit kann der Anwender auf die unterschiedlichen Durchmesser der Schrumpffutter reagieren. Aber mit dieser technischen Lösung können auch Schrumpffutter mit Sonderkonturen gekühlt werden, was die Einsatzbreite deutlich verbessert. Neben dem eigentlichen Schrumpfgerät befindet sich das Werkzeug-Tischgestell, das vier beliebige TUL-Träger aufnehmen kann. Außerdem ist dort auch eine Ablegemöglichkeit für die Kühlbuchse vorhanden. Der Bediener kann daher sein warmes Werkzeug vom Schrumpfgerät direkt in den TUL-Träger setzen und während der Abkühlphase bereits das nächste Werkzeug schrumpfen.
CoolMobil – die Lösung für alle Schrumpfungen
Kelch ist in Sachen Kühltechnik noch einen Schritt weiter gegangen. Nach dem Motto „Schnelles Schrumpfen bedeutet nicht nur, die Erwärmzeit der Futter möglichst kurz zu halten, vielmehr ist dessen Abkühlzeit mindestens genau so wichtig, um damit schnell wieder arbeiten zu können“ wurde die mobile Kühlstation für Schrumpffutter jeder Art und Herkunft unter dem Namen Coolmobil entwickelt. Es ist immer und überall einsatzbereit.
Die Abkühltechnik funktioniert wie beim Schrumpfgerät i-tec XL. Hierbei fließt in einem geschlossenen Kreislauf Wasser durch die Kühlbuchse. Um auf die unterschiedlichen Durchmesser der Schrumpffutter reagieren zu können, sind verschiedene Kühleinsätze erhältlich, die mit einem einfachen Klemmmechanismus gewechselt werden. Die gesamte Abkühleinheit (Kühlaggregat und Wasserbehälter) ist im Coolmobil untergebracht. Daher kann es an jeder beliebigen, nicht mit Kühlung ausgestatteten Schrumpfstation beliebiger Hersteller betrieben werden.
Last but not least ist bei Kelch das Internetzeitalter ausgebrochen. Mit www.EASY-WebSet.de hat man weit vorausgedacht. „Das ist unser Einstieg in die Zukunft“, meint Kelch stolz. „Das gilt immer dann, wenn der Bediener am Einstellgerät den PC startet, um Werkzeuge zu messen. Hinter dieser neuen Software verbergen sich zwei bahnbrechende Investitionen.“
www.Easy-WebSet.de – der Einstieg in die Zukunft
Easy to Set: In nur fünf Schritten ist das Werkzeug komplett gemessen. Der von Kelch für diese Seite entwickelte Picture Start macht es dem Praktiker ohne spezielles Know-how möglich, die richtige Bearbeitung finden und auswählen zu können, um damit die zugeordneten Messvorschriften zur Anzeige zu bringen. Ganz einfach sind dann per Dialog Sollmaße und Toleranzen eingegeben. Jeder Schritt wird dokumentiert und kann als Messprogramm ausgedruckt werden.
Easy at Web: Da kommt man in einen eigens für die Software programmierten Internetbereich. Download, neueste Nachrichten sowie interessante Fragen und Antworten sind nun abrufbar. Zur schnellen Kommunikation zwischen Lieferanten und Kunden ist ein Mailfach eingerichtet. Und bereits beim Einschalten wird benachrichtigt, ob Post für den Bediener eingegangen ist. Was die Datenübertragung vom Einstellgerät zur Werkzeugmaschine angeht, kann sich der Kunde via Extranet über die entsprechenden Software-Prozessoren informieren.
– mav 315
EMO Halle 04 Stand D17
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