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Schnell vom Harz zum Teil

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Schnell vom Harz zum Teil

Daten möglichst schnell in Materie zu verwandeln, ist das Ziel des Rapid Prototyping. Eines der Verfahren, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Stereolithographie (SL). Mit einer neuen Anlage zeigt 3D Systems, daß das Verfahren noch jung genug ist, um Leistungssprünge zu erlauben.

SL-Anlagen verdanken ihre erstaunlichen Fähigkeiten einer Kombination von Polymerchemie, Lasertechnologie, ausgefeilten optischen Systemen und moderner Computertechnik. Eine SL-Anlage besteht immer aus den gleichen fünf Komponenten: einem Ultraviolett-Laser, einem optischen Umlenksystem, einem Bad aus photosensitivem Harz, einer höhenverstellbaren Plattform und der Software, die die Position der Plattform und des Lasers kontrolliert und so die „Belichtung“ der Harz-Oberfläche steuert. Genau entsprechend den CAD-Daten härtet die SLA mit ihrem Laser Tausende von ultradünnen Harz-Schichten aus und baut so nach und nach präzise Prototypen mit den feinsten Oberflächenstrukturen auf, die derzeit technisch möglich sind. Die Anwendungen reichen von Konzeptstudien für neue Produkte über Prototypen für Paßform- und Funktionstests bis zu Urmodellen für Spritzguß-Einsätze und Werkzeugbau.

Schnelle Technik, schnelles Harz, schnelles Teil
Als fünfte Generation bezeichnet das Unternehmen die neue SLA 7000. Die Anlage eignet sich besonders für die Herstellung von Konzeptmodellen im Bereich Rapid Prototyping zur Werkzeugherstellung und für andere, produktionsnahe Anwendungen, z. B. in der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Eine der ersten Anlagen wurde bei Incs, dem größten Rapid Prototyping-Servicebüro in Japan und einem der fünf größten weltweit, installiert. Die SLA 7000 wurde mit der neuen Teilevorbereitungs-Software 3D Lightyear und dem Hochgeschwindigkeits-Harz Cibatool SL 7510 ausgeliefert. Innerhalb von nur zwei Tagen war das System komplett eingerichtet und lauffähig. Als Leistungstest für die neue Anlage wurde bei Incs eine Auswahl von Teilen aus Kundenaufträgen angefertigt und die Ergebnisse mit denen aus einer SLA 5000 verglichen. Am ersten Tag standen einige mittelgroße Modelle aus dem Automobilbereich auf dem Programm, unter anderem ein Zylinderkopf, ein Einlaßkrümmer, Karosserieteile und ein Zylinderblock. Die Bilanz konnte sich sehen lassen:
• Bei einem Buildstyle mit einer Schichtdicke von 0,125 mm war die SLA 7000 im Durchschnitt 4mal so schnell wie ihr älteres Schwestermodell SLA 5000.
• Selbst bei einer höheren Genauigkeit von 0,025 mm konnte die SLA 7000 die nur auf eine Schichtdicke von 0,15 mm eingestellte SLA 5000 deutlich distanzieren. Nach 28 Stunden war der Zylinderblock auf der SLA 7000 fertig, während die SLA 5000 insgesamt 55 Stunden brauchte.
Erste Praxiserfahrungen be- stätigen die Leistungsfähigkeit
Zufrieden konnte Igata Tetsuzo, General Manager bei Incs, nach den Testläufen festhalten: „3D Systems hatte mit der SLA 7000 hohe Erwartungen bei uns geweckt. Diese Erwartungen haben sich voll und ganz erfüllt. Wir arbeiten hier mit engen Zeitvorgaben und müssen viele Aufträge gleichzeitig bearbeiten. Die SLA 7000 ist für unsere Anforderungen die ideale Anlage.“
Charles Wilson, als Vizepräsident bei 3D Systems verantwortlich für weltweiten Vertrieb und Marketing, faßt die Vorzüge der SLA 7000 zusammen: „Dieses System, unsere neuentwickelte Software 3D Lightyear und die Hochgeschwindigkeits-Harze, bedeuten für unsere Kunden drei Dinge: Sie können besser, schneller und preiswerter in die Serienproduktion gehen und sich im Markt plazieren.
– mav 207
General Manager Europe
3D Systems GmbH, Darmstadt:
„Die Leistungssteigerung, die wir mit der SLA 7000 erreichen, ist wirklich enorm. Zudem ist die Maschine durch neue Software, die nun unter Windows NT läuft, benutzerfreundlicher geworden.“
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