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Schneiderodierzentrum arbeitet autonom

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Schneiderodierzentrum arbeitet autonom

Das Handhabungsgerät Astrodisc S 1200 beschickt eine Schneiderodiermaschine Agiecut Evolution mit palettisierten Werkstücken
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Schneiderodiermaschinen der Baureihe Agiecut Excellence erfüllen im Verbund mit einem Handlingsgerät höchste Qualitäts- und Genauigkeitsansprüche im autonomen Betrieb rund um die Uhr.

Die Schneiderodiermaschinen der Baureihe Agiecut Excellence sind für höchste Qualitäts- und Genauigkeitsansprüche im Werkzeug- und Formenbau sowie für anspruchsvolle Sonderaufgaben konzipiert. Mit dem kleinsten Draht-Ø von 0,1 mm werden Konturtoleranzen von Tkm +/- 0,0015 mm und Oberflächenrauheiten von Ra = 0,1 µm erreicht. Um diese Werte bei höchster Prozesssicherheit zu gewährleisten, wird die Entladung im Funkenspalt kontinuierlich gemessen und in Echtzeit korrigiert.

Als besonders hilfreich und zeitsparend erweist sich die automatische Schnittfolgenoptimierung. Sie errechnet die Schnittfolge für mehrere Werkstücke unterschiedlicher Geometrie unabhängig von der Dateneingabe und fasst die sonst notwendigen Bedienereingriffe zu einem einzigen zusammen.
Mit diesen Funktionen und weiteren technischen Details und Bausteinen wie automatische Spülanpassung, automatische Drahtlagenmessung, elektronische Maschinenkorrektur, 25 kg Drahtspule, Drahtschnetzler, 8 Filterpatronen u. a. m bietet die Maschine alle Voraussetzungen für einen automatischen Arbeitsablauf. Dieser Automatisierungsgrad ist durch den Einsatz von Handlingsystemen je nach Kundenanforderungen ausbaubar bis zur flexiblen Fertigungszelle.
Mit Handhabungsgerät zum autonomen Zentrum
Eine äußerst effektive und preisgünstige Lösung bietet dabei das Handhabungsgerät Astrodisc der Fa. Astrol S.A. Das für mittelschwere Werkstücke ausgelegte Gerät ermöglicht das einfache Anpassen an die individuellen Bedürfnisse des Anwenders und kann mit einem Tellerdurchmesser von 1 200 oder 1 500 mm den Arbeitsvorrat für eine Nachtschicht oder die Wochenendarbeit aufnehmen. Der Anbau des Gerätes erfolgt linksbündig an der Maschine. Aufwendige Abschrankungen sind nicht notwendig. Die Magazinsäule mit dem Drehteller wird in einem robusten Zahnkranzlager aufgenommen. Über eine weit öffnende Schiebetüre und die nach oben offene Bauform ist das problemlose Beladen des Magazins mit Hebezeugen möglich.
Die Verfahrachsen in X- und Z-Richtung sind mit Linearführungen und Führungswagen ausgestattet. Der Antrieb der Z-Achse erfolgt über eine Kugelumlaufspindel, der in X-Richtung über einen Zahnriementrieb. Beim Ansteuern der applikationsabhängigen Paletten-Positionen sichern die digital gesteuerten AC-Motoren eine besonders hohe Positioniergenauigkeit. Auf Wunsch ist eine weitere X-Achsen-Einheit lieferbar, die sich beim Einfahren in den geschlossenen Arbeitsraum der Maschine den maschinenabhängigen Vorschub- und Rückzugsbewegungen anpassen lässt.
Werkstückwechsler und Ma- schine kommunizieren perfekt
Sobald die Maschine eine Werkstückpalette abruft, fährt das Drehmagazin in Position. Der Werkstückwechsler übernimmt Palette und Werkstück, legt sie in der Aufnahme des Maschinentisches ab, fährt in Ausgangsstellung und meldet der Maschinensteuerung den Abschluss des Wechselvorganges. Die bedienfreundliche Steuerung des Gerätes basiert auf einem Industrie-PC mit Pentium-Prozessor und dem Betriebssystem Windows NT 4.0. Sie kommuniziert über serielle Schnittstellen mit den Antrieben, dem Manager für Ein- und Ausgänge, der Maschinen-Steuerung, einem Host-Rechner oder intelligenten Peripheriegeräten. Die Bedienerführung erfolgt graphisch mittels Fenstertechnik. Da alle Zustände über Mausklick abrufbar sind und im Klartext angezeigt werden, kann der Bediener das Programm „live“ verfolgen und bei Unterbrechungen schnell die notwendigen Informationen zur Störungsbehebung abrufen. Der automatische Ablauf erlaubt das sequentielle, platzorientierte, sich nach Priorität oder Auftrag orientierende Abarbeiten der Werkstücke. Arbeitsunterbrechungen sind ohne Einfluss auf die laufenden Programme möglich. Die Steuerung nimmt die Arbeit an der Stelle wieder auf, wo sie unterbrochen wurde. Auf Knopfdruck ist jederzeit eine Übersicht über die im Magazin gelagerten oder auf der Maschine befindlichen Werkstücke möglich.
– mav 216
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