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Modelform – Metalform in Turin: gelungenes Debüt für Formenbaumesse

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Formenbauer im Rampenlicht.Vom 30. September bis zum 4. Oktober fand in Turin (Italien) die erste italienische (Druckguß-)Formenbaumesse statt. Fast 25 000 Besucher, 640 Aussteller, 30 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und 16 Konferenzen. Dies sind wohl die Highlights der „Modelform“, der ersten italienischen Messe mit den Themen Modellbau, Formenbau und Druckgußformenbau, die zeitgleich mit der „Metalform“, der ersten italienischen Messe über Umformtechnik und Blechbearbeitung, stattfand – für die Veranstalter ein außerordentlich erfolgreiches Messedebüt.

„Die Zahlen sind ermutigend, sie übertreffen unsere Erwartungen bei weitem“ erklärte Marco Maria Cavallini, der verantwortlich für das Konzept der Ausstellung zeichnet. „Modelform nimmt vom Start weg eine auch international führende Position in diesem Ausstellungssegment ein.“

Erfolgreiches Messekonzept
„Ich denke die Gründe für diesen Erfolg“, erklärte Cavallini, „sind im Charakter des Konzeptes zu sehen. Dieses Ereignis wurde bewußt auf die Bedürfnisse und Anforderungen der italienischen Druckgußformen- und Formenhersteller ausgerichtet.“ Mit mehr als 6000 Anbietern und einer Exportquote von 70% stellt der Formenbau in Italien einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor dar. Das Ausstellungssegment reichte von der Konstruktion über den Bau bis zum Einsatz der Gußformen.
Auch die gesamte Peripherie, wie Soft- und Hardware, Rapid Prototyping, Stereolithographie sowie Zulieferer und Zubehörhersteller waren vertreten. Das Ergebnis war eine Ausstellung, die in erster Linie auf italienische Hersteller zielte. Man bemühte, sich Antworten auf die drängenden Fragen der Branche zu geben.
Während der Modelform wurde das Ergebnis einer Untersuchung präsentiert, daß der Mangel an qualifiziertem Personal sowie die Notwendigkeit, immer auf der Höhe der technischen Entwicklung zu bleiben, ein großes Problem für die Gußformenhersteller darstellt – Anzeichen der steigenden Komplexität und der Innovationskraft im Bereich Gußformenbau.
Entwicklungstrend HSC
Interessantester Entwicklungstrend für die Formenbauer war aus dieser Sicht die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung (HSC). Teil des Ausstellungsprogrammes war daher auch eine Konferenz zu diesem Thema, auf der der aktuelle Stand der Technik vorgestellt wurde.
Qualitätsnorm geplant
Steigenden Qualitätsanforderungen der Anwender will „Assostampi“ mit einer einheitlichen Qualitätsnorm für den Formenbau begegnen. Während der „round table“ Gespräche umriß die Vereinigung die Hauptinhalte der Initiative.
Druckgußformen mit Zertifikat?
„Produkte des Druckgußformenbaus sollen künftig nach definierten, objektiven Kriterien zertifiziert werden, die von einer unabhängigen Instanz kontrolliert werden“, erklärte Enrico Pessina, der Direktor der Vereinigung. „Dies ist keine einfache Aufgabe, wenn man bedenkt, daß die Kriterien all jenen unterschiedlichen Komponentenstandards Rechnung tragen und sie in einer einheitlichen Regelstruktur zusammenbringen müssen, die beim Formenbau Anwendung finden.“
Geht es nach dem Wunsch der Veranstalter, dann wird die „Modelform – Metalform“ zur Referenzveranstaltung für ausländische Käufer, zur anspruchsvollen Plattform all dessen, was der italienische Druckgußformenbau zu bieten hat.
Genau in diese Richtung möchten die Organisatoren auch mit der nächsten „Modelform Metalform“ gehen, die vom 2. – 5. April 1998 stattfinden wird. Der Zeitpunkt wurde bewußt in eine bisher messearme Zeit und ins EMO-freie Jahr 1998 gelegt, um hier Probleme zu vermeiden.
Schon im April 1998 wird die nächste Modelform – Metalform im Lingotto Messezentrum,Turin, stattfinden. Es wird eine zusätzliche Halle mit 13 500 m² geben, so daß die Gesamtausstellungsfläche 40 000 m² betragen wird. Die Ausstellungsstruktur wird stärker differenziert. Schon jetzt haben 60% Prozent der Aussteller angekündigt, die Modelform im April nicht nur zu besuchen, sondern sogar einen größeren Stand zu buchen als in diesem Jahr.
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