Mit Schrumpfen Kosten senken

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Mit Schrumpfen Kosten senken

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Schrumpfen, das thermische Spannen von Werkzeugschäften mittels induktiver Erwärmung, ist der Garant dafür, Fertigungskosten durch Spannwerkzeuge zu senken!

Warum? Sämtliche Zerspanungsparameter, wie Steifigkeit, Schwingungsdämpfung, Rundlaufgenauigkeiten, werden bei Schrumpffuttern zu einer Funktionseinheit bezüglich Standzeit/Schneide bei gleichzeitiger schlanker und steifer Bauform zusammengeführt.

Große Radialkräfte können durch das Wirkprinzip der formflüssigen Verbindung (Flächenpressung) problemlos aufgenommen werden, zeitgleich können durch die schlanken Bauformen werkstückbedingt Störkonturen umgangen werden. Zerspanungsseitig lassen die Schrumpffutter keine Wünsche offen, ob Bohren, Reiben, Fräsen oder HSC-Bearbeitung stellen diese thermischen Schrumpffutter eine echte spanntechnische Alternative zu allen bisher bekannten Spannsystemen dar.
In den letzten zwei Jahren hat sich die Schrumpftechnik (Erwärmen + Kühlen) durch die Induktionsschrumpfgeräte in Verbindung mit der wasser- oder luftgestützten Kontaktkühlung zu einer ausgereiften und bedienerfreundlichen Werkzeugspanntechnik entwickelt. Bedingt durch die unterschiedlichen Schneidstoffe (HM + HSS) wurde zu-nächst der Erwärmungstechnik Vorrang vor der Abkühltechnik gegeben. Anfang der neunziger Jahre wurden die Schrumpffutter mittels offener Flamme über Heißluft bis hin zur heutigen Induktionstechnik erwärmt, bis 1999 die Kontaktkühlung den funktionalen Kreis der Schrumpftechnik schloss. Zu Beginn der Schrumpftechnik standen die Schneidstoffe mit unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten im Vordergrund. Mit den heute zur Verfügung stehenden Induktionsgeräten und dem Faktor Zeit, Schrumpfzeit von 6 bis 8 Sekunden, in Verbindung mit Schrumpffutter aus Warmarbeitsstahl können Hartmetall und HSS-Stähle problemlos ein- und ausgeschrumpft werden. Zur Erwärmung der Futter gehört natürlicherweise eine gleichwertige funktionale bedienerfreundliche Kühltechnik, die entweder in Form der wassergestützten Kontaktkühlung über Kühlbüchsen gefunden wurde oder bei den preiswerteren Geräten mit Luftkühlung ausgestattet sind.
Das Schrumpfen mittels induktiver Erwärmung und Kontaktkühlung wird immer öfter zu einem ergonomischen Schrumpfarbeitsplatz zusammengeführt, siehe Bild 1 „InduTherm – shrink station“. Erwärmen sprich Einschrumpfen von Werkzeugen im Sekundentakt erfordert eine angepasste Kühltechnik, die ein zeitgleiches, schnelles und sicheres Abkühlen der erwärmten Futter erlaubt. Das Einschrumpfen darf nicht durch eine zu lange Abkühlphase von mehreren Minuten pro Teil unterbrochen werden, da sonst der Schnellere auf den Langsameren warten muss und somit die Kundenakzeptanz für das Schrumpfen gefährdet wird. Die Kundenan-forderungen an Schrumpfgeräte und Schrumpffutter werden zunehmen, da mehr und mehr Kunden die Schrumpftechnik für sich erkennen und Anregungen hieraus ableiten werden. Der Erfolg der Schrumpftechnik wird sich in Zukunft daran messen lassen müssen, wie Induktions- und Kühltechnik zu ei-ner Funktionseinheit zusammengeführt werden können.
– mav 220
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