Werkzeugmaschinenindustrie erwartet 3 Prozent Produktionsplus für 2018

Maschinennachfrage in Europa steigt

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Wirtschaftlich fällt die Metav in eine vielversprechende Zeit. Unbeeindruckt von den Unsicherheiten an der Politikfront wie dem Brexit, der Politik des US-Präsidenten, dem Nordkorea-Konflikt und den anhaltenden Russlandsanktionen hat die Konjunktur in Europa erkennbar an Fahrt gewonnen.

Laut Branchenverband VDW ist der aktuelle Aufschwung breit aufgestellt- Die Wirtschaft expandiert in nahezu allen Ländern dynamisch. Dabei kommen die Impulse sowohl vom Auslandsgeschäft als auch von der Binnenwirtschaft. Auch die Beschäftigung steigt kräftig. Trotz der Reduktion der monatlichen Anleihekäufe bleibt die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank weiterhin expansiv ausgerichtet.

Die Stimmungsindikatoren im Euroraum haben sich deutlich verbessert. So ist der Einkaufsmanagerindex in der Eurozone seit Mitte 2016 kräftig angestiegen und lag im Oktober 2017 bei 58,5 Punkten. Dies signalisiert eine hohe Dynamik für die europäische Industrie, denn Werte über der Marke von 50 Punkten bedeuten Wachstum. Auch das Verbrauchervertrauen hat markant zugenommen und übertraf im November sogar das Niveau vor der Finanzkrise.

Die starke Konjunkturdynamik geht allerdings auch mit einer Aufwertung des Euro einher. Dies dürfte den Schwung des Exportgeschäfts künftig etwas bremsen. Der private Konsum und die Investitionen werden aber wohl weiterhin kräftig expandieren. Für die Bruttoanlageinvestitionen prognostiziert das aktuelle Gemeinschaftsgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute einen Zuwachs von 4,2 Prozent 2018, nach 3,6 Prozent im aktuellen Jahr.

Werkzeugmaschinenindustrie auf Wachstumskurs

Die Werkzeugmaschinenindustrie profitiert von diesem positiven gesamtwirtschaftlichen Klima: Der Werkzeugmaschinenverbrauch für Europa bewegt sich auf einem stabil hohen Niveau und soll gemäß VDW-Prognosepartner Oxford Economics 2018 um 4,1 Prozent wachsen.

Auch in Deutschland, dem größten Markt für Werkzeugmaschinen in Europa, stehen die Ampeln auf Grün. Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie importiert etwa 40 Prozent ihres Verbrauchs von rund 6 Milliarden Euro ohne Teile und Zubehör. In den ersten drei Quartalen 2017 stieg der Auftragseingang um 3 Prozent. Insbesondere die Inlandsnachfrage hat im dritten Quartal eine Trendwende vollzogen und ist um fast ein Drittel nach oben geschossen.

Für das laufende Jahr rechnet der VDW mit einem Produktionsplus von 3 Prozent. Im Oktober waren knapp 92 Prozent der Branchenkapazitäten ausgelastet. Die gute Konjunktur sollte sich auch im kommenden Jahr fortsetzen.

Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.
www.vdw.de



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