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Mahr positioniert sich neu

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Mahr positioniert sich neu in der Längenmesstechnik und baut das Geschäftsfeld für werkstückspezifische, fertigungsnahe, manuelle oder teilautomatische Mehrstellenmessvorrichtungen mit neuen Messwertaufnehmern und Auswerteeinheiten aus.

Mahr will sich jetzt als Solution Provider für fertigungsnahe Lösungen der Längenmesstechnik im Automobilbau, im Werkzeugmaschinenbau und für Aufgabenstellungen des Allgemeinen Maschinenbaus anbieten. Das heißt: aufeinander abgestimmte Messwertaufnehmer und Auswertesysteme für nahezu jede Anwendunganbieten. Hierfür wurden bestehende Produktlinien technologisch überarbeitet, die Produktvielfalt erhöht und in Richtung Kompatibilität mit Messgeräten von Fremdanbietern entwickelt.

Mechanische Grundlage des Geschäftsfeldes ist der neue Baukasten für Mehrstellenmessvorrichtungen, aus dem sich auf die jeweilige Messaufgabe zugeschnittene manuelle oder teilautomatische Vorrichtungen zusammenstellen lassen. Auch die hier meist eingesetzten induktiven Messwertaufnehmer werden heute zu absolut wettbewerbsfähigen Preisen angeboten. Sowohl die Induktivtaster P2004 A und B mit 6 2mm Weg und pneumatischer Abhebung als auch der Kurzhub-Induktivtaster P 2001 mit 6 0,5 mm Messweg wurden völlig neu entwickelt.
Kompatibel zu allen markt- gängigen Messverstärkern
Sie zeichnen sich nicht nur durch ihren günstigen Preis, sondern auch durch ihre hohe Linearität über den gesamten Messbereich (Abweichung3mm) und ihre Kompatibilität zu allen marktgängigen Messverstärkern (Mahr, Tesa, Solartron, Marposs) aus.
Auch bei den Auswertegeräten hat sich einiges getan: Die beim fertigungsnahen Messen beliebten Säulen-Auswertegeräte, mit denen Messergebnisse sich einfach mit einem Blick erfassen und bewerten lassen, wurden ebenfalls weiterentwickelt. Hier gibt es das Millitron 1840 (Bild 2) zum Anschluss von zwei Induktivtastern sowie das Millitron 1840PE mit integriertem P/E-Wandler zum Anschluss eines pneumatischen Aufnehmers. Die Anzeige aus 101 Leuchtdioden ist auch aus größerer Entfernung gut abzulesen und wechselt je nach Messergebnis die Farbe. In der Ausführung für Induktivtaster können zwei Taster angeschlossen werden. Dabei sind verschiedene Eingangsmodule für alle marktgängigen Tasterausführungen erhältlich. In der Ausführung 1840 PE kann ein pneumatischer Messwertaufnehmer angeschlossen werden.
LCD für digitale Messwertan- zeige und Programmierung
Werkstücke werden eindeutig klassifiziert. Beim Überschreiten programmierbarer Warn- und Toleranzgrenzen wechselt die Anzeige abrupt die Farbe: Gutteile werden grün, Ausschussteile rot und Nacharbeitsteile gelb angezeigt.
Zur schnellen und komfortablen Konfiguration der Leuchtsäule Millitron 1840 wird eine PC-Software für das Standard-Betriebssystem MS Windows mitgeliefert. Zusätzlich kann die neue Leuchtsäule direkt über die am Messgerät angebrachten Folientasten bedient werden. Auch in diesem Fall erfolgt die Bedienung menügeführt. Eingabefehler sind so nahezu ausgeschlossen.
Nicht nur die Vielzahl der Rechenfunktionen, auch die technischen Daten der neuen Leuchtsäule Millitron 1840 garantieren universelle Einsatzmöglichkeiten:
Die Anzeige kann von µm auf Inch umgeschaltet werden, die Übersetzung beim Anschluß von pneumatischen Messmitteln ist in drei Stufen 2500:1, 5000:1 und 10000:1 einstellbar.
Die Leuchtsäule kann in einem Temperaturbereich von 0 °C und 40 °C und mit einer Versorgungsspannung zwischen 90 V und 264 V sowie bei Frequenzen von 47 Hz bis 63 Hz eingesetzt werden.
Neben einer PC-kompatiblen RS232-Schnittstelle gibt es jeweils drei optogekoppelte Steuerein- und Ausgänge.
SPC-Rechnersystem
Auch bei den Auswertegeräten gibt es eine interessante Neuwentwicklung: die Messrechner Millitron 1270 und 1272 (Bild 3). Diese PC-basierten Systeme sind zum Anschluss von bis zu 64 induktiven Messtastern ausgelegt. Die netzwerkfähigen Messrechnersysteme eignen sich besonders für komplexe Messaufgaben im fertigungsnahen Bereich und in Fertigungslinien. Typische Anwendungen sind Mehrstellen-Messaufgaben mit SPC-Anforderungen oder Messaufgaben mit umfangreichen Anforderungen an die Auswertung und Dokumentation der Messdaten. Alle Eingaben erfolgen im Klartext, das Erlernen einer Programmiersprache ist nicht erforderlich. Pro Teileprogramm sind bis zu 60 Merkmale und sechs verschiedene Statistiken möglich, z. B. um verschiedene Fertigungsmaschinen zu überwachen. Trend, Run, Middle-Third, Cp und Cpk können für jedes Merkmal separat definiert werden.
Die Rechnersysteme werden in industriegerechten, nach IP 54 spritzwassergeschützten Gehäusen ausgeliefert. Die Hardware der Rechner besteht aus einem Pentium-Rechner mit mindesten 2 GB Festplattenkapazität und einem hochauflösenden, grafikfähigen 12″-TFT-Farbdisplay und einem eingebauten Diskettenlaufwerk.
– mav 270
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