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Fast schon legendär ist der Ruf von Weisser, wenn es um Produktionsmaschinen geht. Und sehr früh schon wurden die Vorteile der Pick-up-Spindel in Produktionsmaschinen umgesetzt. Die einfache Art der Werkstückhandhabung prädestiniert sie geradezu für Fertigungslinien in der Serienteilefertigung.

Kaum eine Idee hat sich als so erfolgreich herausgestellt und durchgesetzt, wie das Prinzip der Pick-up-Spindel bei der Drehbearbeitung von Futterteilen. Weisser, schon immer im Drehbereich für höchst produktive Lösungen bekannt, gehört zu den Pionieren dieser Technologie. Und so haben diese Spezialisten eine ganze Baureihe dieser für die Serienfertigung so wirtschaftlichen Maschinen mitsamt der peripheren Automatisierung herausgebracht.

Linearantriebe eingebaut
So bietet die UNIVERTOR A-Baureihe eigentlich den Einstieg. Als Einspindler soll dieser kompakte Drehautomat der preiswerte Beginn sein, den sich auch ein kleinerer Betrieb leisten und vor allem beherrschen kann. „Der UNIVERTOR A ist die Abrundung unseres Programms nach unten“, ist aus St. Georgen zu hören. „Die hinreichend bekannten Vorzüge des Pick-up werden durch modernste Technik noch verfeinert. Bei uns kommt in der horizontalen Achse ein Linearmotor zum Einsatz. Hohe Beschleunigung und Verfahrgeschwindigkeit kennzeichnen diese Antriebsart. Doch liefern wir durchaus auf Wunsch auch konventionelle Antriebe.“
Produktivitätsgewinn durch zwei Spindeln
Höchst produktiv zeigt sich der Doppelspindler UNIVERTOR AT. Durch konsequente Modularität läßt sich dieser Typ kostengünstig fertigen. Maschinenbett und Grundschlitten sind gleich dem Einspindler. Die beiden Werkzeugrevolverköpfe sitzen auf Kurzhubschlitten. Maßschwankungen werden ausgeglichen, so daß von beiden Spindeln genaue Teile kommen. Trickreich hat man die Dynamik verbessert. Die Schlitteneinheiten sind jetzt aus hochwertigem Aluminiumguß gefertigt.
Mit FutterØ 200 mm, Drehlänge 100 mm sowie X = 1130 und Z = 200 mm ist diese Baureihe im mittleren Teilebereich angesiedelt. Dazu beträgt die Antriebsleistung 18/23 kW bei 115/146 kN Drehmoment. Eilgänge von X/Z 60/30 m/min sorgen für kurze Nebenzeiten. Im 8- oder 12fachen Revolver sind Werkzeuge mit 40er Zylinderschaft aufzunehmen. Meßtaster sind im Doppelspindler vorhanden.
Ein typisches Beispiel für Futterteile in Großserien sind Bremsscheiben für Pkws. Da kommen dann die Maschinen der UNIVERTOR M-Reihe zum Einsatz. „Wir haben zwar das Einmaleins nicht neu erfunden, dafür aber die Serienfertigung neu definiert“, ist stolz zu hören. „So braucht ein UNIVERTOR M-1 mit Seitenbedienung lediglich 6 m² Fläche. Und das Geld für eine Meßstation kann woanders investiert werden.“ M-1 steht hier für Einspindler, was bereits zeigt, daß mit M-2 wieder eine zweite Spindel vorhanden sein kann.
Gekühlter Ständer für hohe Serienqualität
Die Motorspindel holt sich in bekannter Pick-up-Manier das Rohteil von der Palette und legt das Fertigteil dort wieder ab. Schneller geht’s nicht, und auch kaum präziser. Denn der wassergekühlte Maschinenständer sorgt für unbedingte thermische Stabilität und nebenbei für spürbare Geräuschminderung. Durch die mittige Anordnung des Z-Schlittens wurde Kräftestabilität erzielt, wobei die digitalen Vorschubantriebe für hohe Dynamik sorgen. Praktisch für die Wartung ist die Powerpack-Bauweise, wobei Elektrik, Hydraulik und Pneumatik eingeschlossen sind.
Doch nicht allein die Stabilisierung des Maschinenständers durch Kühlung und die trickreiche Schlittenanordnung sind für die Serieneignung bestimmend. Steile, glatte Arbeitsraumwände geben den Spänen keine Chance, sich in Clustern abzulagern und zusammenzubacken. Sie werden schnell und zuverlässig abtransportiert.
Kräftige „Geschwister“
Ein Blick auf die Daten zeigt, daß beim UNIVERTOR M ein starkes Hauptspindellager (Spindelflansch A8) dafür sorgt, daß mit einem 315er Futter gearbeitet werden kann. 33 kW Antriebsleitung und max. 6000 min-1 sind auch für grobe Schruppbearbeitung ausreichend. Der Vorschub von X/Z 1030/280 mm Weg weist Eilgänge von 40/20 m/min auf. Zwei „Schwestern“, mit der Bezeichnung -C als kleiner Maschine mit 200er Futter sowie -H in größer mit 400er Futter ergänzen diese Familie.
VERTOR, eine weitere Familie nach dem gleichen Prinzip, die sich besonders für die Verkettung mit Robotern eignet. Auch hier zeigen sich die Drehspzialisten aus dem Schwarzwald selbstbewußt: „Wer schon an der Basis ein hohes Qualitätsbewußtsein entwickelt, braucht sich später beim Drehen nicht zu wundern“, ist man überzeugt. „Wir werden unseren guten Ruf auf keinen Fall aufs Spiel setzen.“
Schnellwechsel für die Motorspindel
Deshalb wurde trotz kompaktem, ergonomisch günstigen Aufbau die Weisser-typische Qualität gewahrt. Wieder sind Ein- wie Zweispindler möglich. Auch die Größe mit Futterdurchmesser 200, 315 und 400 der Typen VERTOR-C, -M und -H paßt ins System. Nur ist nicht an direktes Pick-up gedacht. Das zeigt schon die kürzere X-Achse von 230/400/400 mm der einzelnen Typen. Die Z-Hübe mit 230/250/350 liegen wieder im Raster.
Messen in der Maschine bringt Präzision und spart Zeit, wozu die kurzen und schnellen Verfahrwege sehr viel beitragen. Das gilt übrigens auch für die Wartung, denn an dieser Maschine ist die Motorspindel in „Pinolenbauweise“ gestaltet, so daß im Wennfalle ein schneller Wechsel garantiert ist.
E mav 220
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