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Hochproduktive Fräsmaschinen

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Wenn es um die Fräsbearbeitung großer Werkstücke geht, dann ist Danobat Bimatec eine erste Adresse. Von der Maschine bis zur Vorrichtung und zum Teleservice kommt alles aus einer Hand.

Danobat Bimatec wurde 1991 in Limburg gegründet. Das ist letztlich das Entwicklungszentrum für die Frästechnik, wobei die Maschinen selbst von Soraluce, einem Mitglied der Danobat-Gruppe in Spanien, kommen. Der zweite Teil des Namens bezieht sich auf die Anfangssilben der Firmengründer Bisgwa und Markuske sowie Technologie. „Unser Partner Soraluce setzt alles das um, was wir nach intensiven Gesprächen mit unseren Kunden innovativ an unseren Maschinen verbessern oder erweitern möchten“, sagt Andreas Lindner, Verkaufsleiter und Prokurist.

Spezielle Anlagen im Standard durch modulares Baukastensystem
Von Limburg aus wird der gesamte deutschsprachige Raum innerhalb Europas betreut. Die große Stärke ist die Lieferung von schlüsselfertigen Komplettanlagen im Bereich Bett-, Starrbett- und Fahrständerfräsmaschinen. Das beginnt bei 1500 mm X-Weg und endet noch nicht bei 20 m. „Wir haben im vergangenen Jahr 2 Maschinen mit 20 Meter X-Weg geliefert“, meint Lindner. „Wir können dabei auf unseren fein gegliederten Modulbaukasten zurückgreifen, den wir zusammen mit Soraluce entwickelt haben. Das erleichtert nicht nur den schnellen und kostengünstigen Aufbau von kundenspezifisch ausgerüsteten Maschinen, sondern auch den Service und die Ersatzteilehaltung.“
Man merkt, dass dieses Modulsystem seit 1991 intensiv gepflegt wurde und entsprechend ausgereift ist. So enthält es neben dem ursprünglichen Universalkopf jetzt einen orthogonalen Kopf sowie einen zweiachsigen NC-Fräskopf. Damit ist die Fünfachs- sowie Fünfseitenbearbeitung kein Problem mehr. „Eine rein horizontale oder rein vertikale Fräsmaschine wird bei uns nicht mehr aufgelegt.“
Vor dem Hintergrund, dass auf diesen Maschinen große und schwere Werkstücke bearbeitet werden, ist das verständlich. „Nebenzeiten durch Umspannen müssen unter allen Umständen vermieden werden“, bemerkt Lindner. „Die Produktivität dieser Maschinen, also die reine Spindellaufzeit, muss optimal sein, um die Stundensätze zu verringern. Das geht nur mit der Möglichkeit, fünf-achsig fünfseitig in einer Aufspannung die Werkstücke zu bearbeiten. Hier spielen unsere automatischen Schwenkköpfe eine wesentliche Rolle.“
Doch noch ein Faktor spielt nach Lindners Meinung zunehmend eine Rolle: „Die heutige Computertechnologie erlaubt allen Industriezweigen konturmäßig höchst komplexe Werkstücke zu konstruieren. Diese müssen aber auf geeigneten Maschinen zu bearbeiten sein. Somit steigen die Ansprüche an unsere Maschinen. Sprach man vor 5 Jahren noch von 5° Teilung an den Fräsköpfen, so müssen es heute 1° oder stufenlos CNC-gesteuerte sein.“ Doch Danobat Bimatec hat zusammen mit Soraluce das Modulsystem ständig verfeinert und weiterentwickelt.
Entwicklungszentrale mit Draht zum Kunden
Die Limburger stellen faktisch die Entwicklungszentrale für Soraluce dar. Mit einem feinen Unterschied zu anderen Entwicklungsabteilungen: Man pflegt engsten Kundenkontakt und hat auch über den umfangreichen Service beste Kenntnis von deren sich ständig weiter entwickelnden Forderungen. So wurde etwa eine Kooperation mit Sandvik gestartet, die durch ständiges Erproben neuer Werkzeuge zur Optimierung der Bearbeitungstechnologie führen soll. „Wir passen unsere Führungssysteme sowie Drehzahlen und Leistungen der Spindeln sehr schnell an die neuen Werkzeuge an“, erwähnt der Verkaufsleiter.
Vorrangig zählt der Formen-, Modell- und Prototypenbau zum Kundenkreis, aber auch der Maschinen- und Fahrzeugbau mit seinen Großteilen ist in der Zielgruppe zu finden. Und Lindner merkt an: „Man setzt heute diese Maschinen mit langen X-Wegen auch zur Bearbeitung von Serienteilen ein. Immer häufiger wird in Mehrfachaufspannung pendelnd bearbeitet. Da steht die hauptzeitneutrale Be- und Entladung im Vordergrund, die Einsparung an Rüstzeit. Und darauf muss heute schon der Formenbauer achten. Rund 70 % unserer Kunden praktizieren derzeit schon die Pendelbearbeitung.“
Ein weiterer Schwerpunkt in Limburg ist der Service. Im vergangegen Jahr wurde ein neues Setrvice- und Leistungszentrum für 1,8 Mio. Mark eröffnet. In diesem wurde insbesondere ein neues Schulungszentrum, Telefon-Hotline und Teleservice eingerichtet. Letzterer wird zunehmend genutzt. Man hat nämlich auch im Kundenkreis sehr schnell gemerkt, daß sich in 70 % aller Störfälle diese durch den direkten Zugriff übers Modem innerhalb weniger Minuten lösen lassen. So ist es nicht verwunderlich, dass 90 % aller neuen Maschinen gleich mit Teleservice ausgerüstet werden und immer mehr Kunden nachrüsten.
Fast jede Maschine ist mit Teleservice ausgerüstet
Ein reichhaltiges Ersatzteillager sorgt dafür, dass ein Kunde innerhalb 24 Stunden sein Ersatzteil im Hause hat. Dazu wurde bereits bei der Entwicklung der Maschinen auf Service- und Wartungsfreundlichkeit geachtet. So sind etwa zweistufige ZF-Getriebe eingesetzt oder komplette Siemens-Elektrik. Komplette Bausteine wechseln geht schneller als aufwendige Reparatur an der Maschine. „Wir wechseln einen automatischen Schwenkkopf beim Kunden in einer knappen Stunde aus“, sagt Lindner. „Die eigentliche Reparatur etwa nach einem Crash erfolgt dann in einer befreundeten Vertragswerkstatt. Das spart den Kunden Zeit und erhöht extrem die Verfügbarkeit der kompletten Maschine.“
Neu vorgestellt zur AMB in Stuttgart und etwa ab Mitte 2001 lieferbar ist eine Maschine mit HSC-Fähigkeit, die speziell für den Formenbau interessant sein dürfte. In der SV-Version als Starrbettmaschine bekam sie nicht nur zusätzlich zur jetzt 6 000-tourigen Frässpindel mit 28 kW eine automatisch einwechselbare HF-Spindel mit wahlweise 16 000, 21 000 oder 30 000 Touren bei 20 kW.
Sie wurde auch deutlich dynamischer mit 1,5 m/sec² Beschleunigung. Mit 15 000 mm/min Vorschub und Eilgängen von 25 000 mm/min ist das beachtlich. Erreicht wurde dies durch einen Zahnstangenantrieb in X-Richtung sowie gekühlte Kugelrollspindeln in den anderen Achsen. Zudem ist der Frässchieber wie bei Lehrenbohrwerken in einem Doppelständer aufgehängt. Und auch diese Hochproduktivitätsmaschine kann bei Danobat Bimatec speziell auf die Anforderungen des Kunden aufgerüstet werden. Wie sonst auch kommt lediglich die Grundmaschine aus Spanien. Die Aufrüstung bis hin zu den Spannmitteln geschieht in bewährter Weise bis zur Abnahme in Limburg.
– mav 200
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