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High Performance Tooling Center – der Schatz im Werkzeugeinstellraum

Ulrich Zierer, verantwortlich für das High Performance Tooling Center bei LMT: „Die Optimierung der externen und internen Werkzeuglogistik reduziert sowohl die direkten Kosten als auch die unproduktiven Nebenzeiten.”
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Unter dem Namen „High Performance Tooling Center“ präsentierte LMT anlässlich der EMO 2007 ein modulares Dienstleistungspaket, mit dem sich vorzugsweise bei mittelständischen Unternehmen in fünf Schritten die Profitabilität bestehender Maschineninvestitionen deutlich steigern lassen soll.

Autor: Rudolf Beyer E-Mail: Rudolf.beyer@web.de

Als „High Performance Tooling Center“ bezeichnet LMT die komplette Übernahme der Werkzeugversorgung und des Engineerings im Rahmen eines Betreibermodells für den Werkzeugeinstellraum. Grundlage des Angebots sind laut Ulrich Zierer, verantwortlich für das High Performance Tooling Center bei der LMT, die systematische Analyse aller werkzeugbezogenen Prozesse und die Integration zentraler Elemente des Tool Managements und des Engineerings im Werkzeugeinstellraum. Durch den modularen Aufbau lasse sich das Angebot gezielt auf die Anforderungen der Kunden zuschneiden und zunächst die Bereiche mit der größten Hebelwirkung auf die Wertschöpfung optimieren. Diese Methode erleichtere es vor allem mittelständischen Unternehmen, denen ein umfassendes Tool Management meist zu komplex ist, den Werkzeugeinsatz schrittweise zu optimieren. Bei der Entwicklung des neuen Dienstleistungspakets hat LMT deshalb vor allem die Schnittstellen und Zusammenhänge der einzelnen Teilprozesse untersucht und auf dieser Grundlage fünf eigenständige Dienstleistungsmodule definiert, die dazu beitragen, die Gesamtperformance zu verbessern.
Tool Management
Das Tool Management im Rahmen des „High Performance Tooling Centers“ umfasst alle logistischen Prozesse im Rahmen der Werkzeugversorgung. Angefangen bei der Werkzeugauswahl über die Beschaffung und Lieferung bis zur Werkzeugausgabe und -rücknahme. Abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen des Kunden, bietet LMT verschiedene Versorgungs- und Finanzierungsmodelle an, darunter Kanban-Systeme, Konsignationslager oder Werkzeugleasing. Das Tool Management erfolgt herstellerneutral auf Basis moderner Werkzeugausgabesysteme und der speziell auf die Kostenkontrolle optimierten Tool Management Software TIM.
Automatisierung
Auf die Optimierung der Abläufe innerhalb des Werkzeugeinstellraums ausgerichtet ist das Modul Automatisierung. Die Automatisierung dient vor allem dazu, die Ausfallzeiten in der Produktion durch eine höhere Prozesssicherheit bei der Werkzeugmontage zu minimieren. Ein weiterer Vorteil ist der reduzierte Personaleinsatz. Möglich wird das unter anderem durch eine neue Generation von Spanngeräten. Als bislang einziger Hersteller bietet LMT Bilz mit dem ISVG 4200 PR ein vollautomatisiertes Induktionsschrumpfgerät mit integrierter Mess- und Einstelltechnik an. In Verbindung mit modernen Industrierobotern und Werkzeug-Identifikationssystemen bildet das Gerät den Kern einer vollautomatisierten Werkzeugzelle.
Einen wesentlichen Beitrag zur Produktivität und Qualität in der spanenden Fertigung leisten Montage und Voreinstellung der Werkzeuge. Mit Hilfe moderner Mess- und Spanngeräte können Unternehmen vor allem die Rüst- und Einfahrzeiten deutlich reduzieren und Eingabefehler vermeiden. Unterstützt werden die Anwender dabei durch modernste Hard- und Software.
Werkzeugcontrolling
Der Schwerpunkt des Werkzeugcontrollings liegt auf der Überwachung und Analyse des Bearbeitungsprozesses. Die Daten, die hier gewonnen werden, bilden die Grundlage für das integrierte Engineering im Rahmen des „High Performance Tooling Centers“. Es umfasst neben den Werkzeugen auch den gesamten Fertigungsprozess. Im Rahmen des Condition Monitorings unterstützt LMT die Anwender durch die Bereitstellung umfassender 3D-Daten der eingesetzten Werkzeuge sowie Werkzeugidentifikationssysteme. Gemeinsam mit den Kunden optimieren LMT-Experten auf dieser Basis den Werkzeugeinsatz. Wiederaufbereitung
Eine entscheidende Rolle im Lebenszyklus eines Werkzeugs spielt die Wiederaufbereitung. Je öfter Werkzeuge in Herstellerqualität wiederaufbereitet werden können, desto geringer sind die Total Cost of Ownership für den Kunden. Zu den Vorteilen zählen unter anderem eine höhere Verfügbarkeit, geringere Lagerkosten sowie ein deutlich reduzierter Kapitaleinsatz. Für die Werkzeugwiederaufbereitung bietet LMT weltweit komplette Dienstleistungspakete an. Sie umfassen einen Abhol- und Lieferdienst, Nachschleif- und Nachbeschichtungsservices sowie Werkzeuglagerung und -recycling.
Mit dem „High Performance Tooling Center“ von LMT können Anwender sowohl den Materialfluss des Werkzeugs innerhalb der Fertigung als auch den Informationsfluss zwischen Maschine und Werkzeug sowie zwischen Anwender und Werkzeughersteller optimieren. Ein wesentlicher wirtschaftlicher Vorteil des Modells ist die Umwandlung von Fixkosten für Werkzeuge in variable Kosten.
LMT Deutschland GmbH Tel. 07364/95790, Fax 07364/95798096 www.lmt-tools.com
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