Faszination Zerspanung

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Faszination Zerspanung

Holger Röhr Chefredakteur holger.roehr@konradin.de
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Vom 19. bis 24. September öffnet die EMO in Hannover ihre Pforten. Rund 2 000 Firmen aus knapp 40 Ländern werden ihre Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Öffentlichkeit präsentieren.

Für mich ist es immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis, in dieses größte Schaufenster, das die Welt der Metallbearbeitung zu bieten hat, zu blicken und über die Vielfalt der Innovationen zu staunen. Zu sehen, mit welch anspruchsvoller Technologie die mitunter genialen Ideen der Entwickler und Konstrukteure umgesetzt werden, fasziniert mich ganz einfach.
Wer mitbekommt, mit welchem Enthusiasmus und welcher Tüftlerfreude neue Lösungen erarbeitet werden, versteht, dass offenbar viele Unternehmer und Mitarbeiter die „Zerspanung“ nicht ausschließlich als Broterwerb, sondern eher als Abenteuer begreifen, das täglich neue Herausforderungen bereithält, die es zu meistern gilt.
Umso erfreulicher, wenn dann auch noch das wirtschaftliche Umfeld passt: Im zweiten Quartal 2011 ist der Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie um 83 Prozent gestiegen. Die Inlandsbestellungen nahmen um 72 Prozent zu, die Auslandsorders um 88 Prozent. Insgesamt hat sich die Nachfrage in den ersten sechs Monaten 2011 damit laut VDMA mehr als verdoppelt.
Daher wird die EMO zwei Dinge zeigen. Zum einen, welche Unternehmen ihre Hausaufgaben in Sachen Innovationen gemacht haben, und zum anderen, ob die aus Sicht der Metallbearbeiter überaus freundliche konjunkturelle Situation auch weiterhin anhält.
Übrigens, wenn es eine Branche gibt, die sich in den Turbulenzen der vergangenen zwei Jahre als krisenfest, ja geradezu als Hort der Stabilität erwiesen hat, dann ist es die Medizintechnik. Gerade bei den „Human Spare Parts“, den Ersatzteilen für den menschlichen Körper, gibt es ein rasantes Wachstum an Varianten und in der Stückzahl. Ob Zahnersatz, Knochenschrauben, künstliche Hüftgelenke oder Rückenwirbel, eines haben diese Teile gemeinsam: Sie werden auf einer Werkzeugmaschine produziert.
Welche Leistungen Maschinenhersteller, Werkzeughersteller und Fertigungsbetriebe heute vollbringen, um der Medizintechnik immer neue Möglichkeiten zu eröffnen, können Sie auf dem zweiten „Medizintechnischen Kolloquium“ der mav erleben, das am 12. Oktober bei der Firma Chiron stattfinden wird. Anmelden können Sie sich unter www.mav-online.de/medizintechnik.
Doch nun wünsche ich erst einmal viel Vergnügen mit der aktuellen mav-Ausgabe zur EMO 2011, prallvoll mit allem, was das Abenteuer Zerspanung so faszinierend macht!
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