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Expertise als Basis für individuelle Anwendungen

Komplettprogramm an maßgeschneiderten Lösungen unter dem Motto „Focus on smart production“
Expertise als Basis für individuelle Anwendungen

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Die Fair Friend Group (FFG) ist bekannt für die Vielfalt ihres Produktportfolios. Zur EMO wird die Gruppe zeigen, wie dieses Knowhow zu maßgeschneiderten Lösungen für Kunden aus verschiedensten Industriezweigen und Weltregionen kombiniert werden kann.

MAG verfügt innerhalb der FFG Familie über das größte Knowhow bei der Entwicklung und Herstellung von Fertigungssystemen für Komponenten im Automotive Antriebsstrang. Dementsprechend begleitet der Eislinger Hersteller auch seit Jahren die Entwicklung der Produktionstechnik für Anwendungen in der Elektromobilität. In zahlreichen Projekten mit Trägern aus dem universitären, industriellen und staatlichen Umfeld konnte die Erfahrung aus dem Systemgeschäft eingebracht werden, um Maschinentechnologie und Produktionskonzepte für den E-Antriebsstrang zu entwickeln. Eines der bekanntesten Beispiele dafür ist die Street Scooter GmbH, bei der MAG Gründungsmitglied und Gesellschafter war und die inzwischen in Deutschland Elektroautos in großen Stückzahlen produziert. Zur EMO stellt MAG dar, wie die Veränderungen auf Seiten der Fertigung effizient angegangen werden können. Als Komplettanbieter umfasst der Lösungsansatz sowohl Maschinen als auch Automation, Anlagenentwicklung und Retrofit-Lösungen.

Gleichzeitig entwickelt FFG weitere Anwendungen für verbrauchs- und emissionsreduzierte Verbrennungsmotoren. Die Specht Baureihe von MAG, die grundsätzlich als Systemmaschine in agilen Systemen eingesetzt wird, verfügt über etliche integrierte Zusatztechnologien und Konfigurationsmöglichkeiten für die entsprechenden Anforderungen der Automobilindustrie. Sowohl die einspindligen als auch die zweispindligen Modelle können mit Linearantrieben und einer eigenen Verstellspindel ausgerüstet werden. In dieser Variante eignet sich der Specht für verschieden anspruchsvolle Sonderanwendungen und spielt seine spezifischen Vorteile voll aus. Zwei dieser Sonderanwendungen werden zur EMO live vorgestellt: die integrierte Honbearbeitung auf Bearbeitungszentren und die Turbolader-Gehäusebearbeitung mittels Interpolationsdrehen. Erstere präsentiert MAG anhand einer automatisierten Zelle zur Komplettbearbeitung von thermisch beschichteten Zylinderlaufbahnen im Verbund mit dem Technologiepartner Sturm, der die thermische Beschichtung übernimmt. Die Vor- und Fertigbearbeitung wird auf einer Specht 600L mit Linearantrieben und Verstellspindel von MAG durchgeführt. Der Gesamtprozess, der von MAG und Sturm in Zusammenarbeit mit verschiedenen Automobilherstellern entwickelt wurde, ermöglicht die kosteneffiziente Serienfertigung von Zylindermotoren mit thermischer Beschichtung. Diese Beschichtung bewirkt eine Reduzierung der Reibungswerte, eine höhere Korrosionsbeständigkeit und führt zu einer besseren Wärmeableitung und bietet so etliche Verbesserungspotenziale und neue Einsatzmöglichkeiten im Vergleich zur herkömmlichen Bauart mit eingegossenen Graugussbuchsen.

Ein weiteres wichtiges Einsatzfeld ist die Bearbeitung von Turboladergehäusen, für die von MAG ein neuer Prozess entwickelt wurde, der zur EMO anhand eines Doppelspindlers Specht 500 Duo mit Palettenwechsler vorgestellt wird.

Eine weitere Premiere am FFG Stand aus der Specht-Baureihe ist die neue Baugröße 800. Der „große” Specht spielt die Vorteile der Hochleistungsmaschinen bei der effizienten Bearbeitung von Kurbelgehäusen und Zylinderköpfen im Nutzfahrzeugbereich beim OEM aus, bietet aber auch große Vorteile für Zulieferer, Gießereien und weiteren Branchen.

Weltneuheit in der Kurbelwellenbearbeitung

VDF Boehringer gilt seit jeher als Pionier in der Kurbelwellenbearbeitung und hat die Fertigungstechnik in diesem Bereich kontinuierlich weiter entwickelt. Nachdem zuletzt die Baureihe der modularen Drehmaschinen komplett neu aufgelegt wurde, legt VDF Boehringer jetzt mit einer Erweiterung des Prozessportfolios mittels eines neuen Maschinenmodells nach. Mit der neu entwickelten VDF 221 CIM bietet der Drehspezialist nun auch das Kurbelwelleninnenfräsen als Alternative zum Außenfräsen an. Das intelligente Design und die Stabilität der Maschinen ermöglichen höchste Zerspanraten, kurze Bearbeitungszeiten, niedrige Werkzeugkosten und hohe Oberflächenqualitäten. Der hochproduktive Prozess wird im Verbund mit einer hochpräzisen Kurbelwellendrehmaschine VDF 221 CT in einer automatisierten Zelle vorgestellt.

FFG verfolgt eine klare Strategie als Komplettausrüster und will so die spezifischen Kompetenzen der Traditionsmarken im Verbund gebündelt und voll automatisiert an seine Kunden weitergeben. Am deutlichsten kann dies dargestellt werden, indem man Maschinen und Automation der Hersteller im Verbund einer Fertigungszelle darstellt. Mit der Expertise von VDF Boehringer und Hessapp im Drehen, der Kaltwalztechnologie von MAG und der Verzahntechnik von Modul verfügt FFG über ein einzigartiges Komplettpaket zur Fertigung von Antriebswellen und Zahnrädern. Anlässlich der EMO wurde eine Fertigungszelle für Wellen entwickelt, in der ein Vertikal-Drehzentrum, eine Kaltwalzmaschine und ein Wälzfräszentrum mit integrierter Anfas- und Entgratfunktion zum Einsatz kommen. Die Werkstückbeschickung wird mittels eines Roboters realisiert, Mess- und Prüffunktionen wurden ebenfalls gleich integriert. Das Portfolio an Maschinen, Automation und Engineering, das FFG für diesen Bereich bereithält, wurde erst kürzlich um die Technologie des italienischen Schleifmaschinenherstellers Tacchella erweitert, so dass nun auch die Fertigbearbeitung gehärteter Teile aus seiner Hand angeboten werden kann.

Die Tradition der versierten Großteilebearbeitung wird bei FFG von den Spezialisten der Marke Jobs aus Italien und SNK aus Japan gepflegt. Beide sind seit Jahrzehnten als Partner der Luftfahrtindustrie und des Werkzeug- und Formenbaus aktiv. Zur EMO präsentieren sie ihr breites Angebot an Technologien und Fähigkeiten anhand von verschiedenen Demos auf zwei Großmaschinen.

Großteile-Komplettbearbeitung
für Aerospace und Werkzeugbau

Das Portalsystem eVer7 von Jobs überzeugt mit hoher Dynamik und robuster Bearbeitung. Mit 50 m/min Eilgang und einer 85 kW starken Spindel sind schwere Zerspanaufgaben kein Problem, zusätzlich kann mittels eigenentwickelter Kopfwechseltechnik ohne große Umstände auch die High-End-Finishbearbeitung durchgeführt werden. In Hannover wird als Zusatztechnologie auch des Peening oder Dengeln anhand eines realen Werkstücks dargestellt, mit dem auch das Härten der Oberfläche automatisiert wird.

FFG Europe & Americas
www.ffg-werke.com
EMO Halle 14 Stand G02



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