Duoblock für höchste Genauigkeit

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Duoblock für höchste Genauigkeit

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Die von Deckel Maho Pfronten zur EMO neu vorgestellten Universalfräsmaschinen und Bearbeitungszentren DMU 160 P bzw. DMC 160 U in Duoblock-Konstruktion sollen Universalbearbeitung in Lehrenbohrwerksqualität ermöglichen

Mit der Anzahl komplexer Werkstücke in hohen Genauigkeitsklassen steigt naturgemäß auch der Bedarf nach Fertigungsequipment für die Komplettbearbeitung in einer Aufspannung. Nicht umsonst glänzen denn auch die Universalfräsmaschinen und Universalbearbeitungszentren der DMU P- beziehungsweise DMC U-Baureihe von Deckel Maho Pfronten mit exzellenten Verkaufszahlen.

Zur EMO wird nun ein neues Kapitel der Erfolgsgeschichte aufgeschlagen – und das gleich im universellen Doppelpack. Denn mit den beiden Weltneuheiten DMU 160 P und DMC 160 U erschließt Deckel Maho das gesamte Spektrum innovativer 5-Seiten-/5-Achsen-Universalbearbeitung im Arbeitsbereich (X/Y/Z) bis 1 600 mm x 1 250 mm x 1 000 mm und für Werkstücke bis 4 000 kg – angefangen bei der Einzelteil- und Kleinserienfertigung im allgemeinen Maschinenbau sowie im Werkzeug- und Formenbau bis hin zum hochproduktiven Einsatz im Bereich der Stückzahlfertigung.
Dabei präsentieren sich die Neuentwicklungen als Familienmitglieder mit ganz eigenem Charakter. Während die kleineren Universalofferten als Fahrständer-maschinen konzipiert sind und die großen Maschinen der 200er-Klasse auf die Portalbauweise setzen, entwickelten die Pfrontener für die DMU 160 P beziehungsweise für die DMC 160 U eigens das zukunftsweisende Duoblock-Prinzip. Auf einer stabilen Bettkonstruktion wurde dazu ein geschlossener (und eben deshalb überaus eigensteifer) Block zur Aufnahme der Führungs- und Antriebselemente der X- und Z-Achse aufgesetzt. Die offensichtliche Verwandtschaft zu Lehrenbohrwerken spiegelt sich auch in der hohen Genauigkeit wider.
Universalbearbeitung mit Lehrenbohrwerksgenauigkeit
Um diese Präzision selbst im mehrschichtigen Dauereinsatz zu gewährleisten, wurde zudem großer Wert auf die thermografische Analyse der Konstruktion gelegt. So sind die Haupt- und Vorschubmotoren jetzt ebenso flüssiggekühlt wie die (innengekühlten) Kugelrollspindeln. Zusammen mit den Linearführungen in allen Achsen erreichen die DMU 160 P und die DMC 160 U dadurch extrem genaue Fertigungstoleranzen, die nicht selten den Einsatz von Lehrenbohrwerken überflüssig machen.
Und das wohlgemerkt zum Preis einer Universalmaschine, die noch dazu in Kombination von vertikaler und horizontaler Fräsposition von Motorspindel (12 000 min-1 bei 28 kW Leistung) sowie NC-Rundtisch bereits in der Standardausführung die uneingeschränkte 5-Seiten-Bearbeitung ermöglicht. Darüber hinaus setzen die Pfrontener Neuentwicklungen mit Beschleunigungen bis 0,7 g und 60 m/min Eilgang in puncto Dynamik und Geschwindigkeit neue Maßstäbe.
5-Achs-Simultanbearbeiten
Um die DMU 160 P beziehungsweise die DMC 160 U fit zu machen auch fürs 5-Achs-Simultanbearbeiten, gibt es optional den bewährten H-/V-Kopf mit gesteuerter B-Achse, 10 000 min-1 Maximaldrehzahl und Werkzeugaufnahme SK 50 oder HKS 100 – wobei die B-Achsen-Variante auch mit SK-40- oderHSK-63-Werkzeugaufname sowie Spindeldrehzahlen von 12 000-1 und 18 000 min-1 zu haben ist. Alternativ dazu besteht noch die Möglichkeit, eine als Gabelkopf konzipierte gesteuerte A-Achse zu integrieren. Diese ist im Winkelbereich von -30° bis +100° drehbar und realisiert das Bearbeiten mit negativ angestelltem Werkzeug.
Beim Werkzeugspeicher ist ein Tellermagazin mit 30 Plätzen Standard. Wem diese Kapazität nicht reichen sollte, kann ein völlig neues Regalmagazin mit 60, 120 oder sogar 180 Plätzen adaptieren. Damit sind dann Werkzeuge bis 650 mm Länge, 400 mm Durchmesser und einem Gewicht bis 30 kg problemlos zu handhaben. Trotz dieser großen Dimensionen sind dank des neuen Horizontalwechslers beeindruckend kurze Span-zu-Span-Zeiten von gerade mal 6 Sekunden bei SK-40-Werkzeugen (bzw. 7 Sekunden bei SK-50-Tools) möglich.
„Mundgerechter“ Werkzeugspeicher
Als überaus pfiffig wirkt zudem die um 90° zur Maschine versetzte Anordnung des Werkzeugspeichers. Dadurch liegen alle Werkzeuge stets in ,mundgerechter‘ Position zum Horizontalwechsler, müssen also nicht wie sonst üblich geschwenkt werden. So bleibt dem internen Shuttlesystem immer ausreichend Zeit, nicht nur den Wechsler mit Tools zu versorgen, sondern auch nicht mehr benötigte oder verschlissene Werkzeuge einzeln an die Ausschleusstation zu bringen und von dort ein neues Tool an seinen Platz zu transportieren.
Für das produktionsorientierte Universal-Bearbeitungszentrum DMC 160 U hat Deckel Maho überdies einen neuen Palettenwechsler entwickelt, der dank CNC-gesteuerter Drehbewegung und des dadurch optimierten Beschleunigungs- und Bremsverhaltens binnen kürzester Zeit das bearbeitete Werkstück gegen ein neues austauscht. Ein Palettenspeichersystem für den automatisierten Mehrschichtbetrieb komplettiert schließlich das beeindruckende Leistungs- und Bearbeitungsspektrum der neuen Duoblock-Innovationen.
– mav 218
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