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Doppelspindler für Strömungsprofile und Freiformen

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Doppelspindler für Strömungsprofile und Freiformen

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Die Liechti Engineering AG präsentierte ihr Hoch-Dynamik Bearbeitungzenter g-Mill 550 in Twin-Version, für fast doppelte Produktivität.

Mit ihrem um 20° nach vorn geneigten Bett und Portal für das schwingungsfreie Fahren hoher Ruckbelastungen, ist das vor zweieinhalb Jahren von Liechti vorgestellte g-Mill 550 Bearbeitungszentrum auch heute ein Produkt mit ausgeprägtem „Form follows Function“-Design, wobei die einzigartige Schrägstellung vor allem freien Spänefluss und hohe Steifigkeit sichert und ungehinderten Blick auf Werkstück und Werkzeug gewährt. Das gewichtigste Argument dieser Innovation ist die dank ihrer hohen Dynamik, Zuverlässigkeit und Flexibilität um 30 Prozent höhere Produktivität gegenüber konventionell konzipierten BAZs für das Bearbeiten von Strömungsprofilen.

Doppelter Ausstoß bei 20 % mehr Invest
Wer als Hersteller von Blisks und Impellern bis 320 mm Durchmesser und von Turbinen-Schaufeln bis 550 mm Länge Kapazitäts-Bedarf hat, ist angesprochen – schafft doch die neue doppelspindlige g-Mill 550 Twin von der Liechti Engineering AG aus Langnau (bei lediglich um 20 Prozent höherem Invest) in derselben Zeit beinah doppelt so viel Teile wie die zur Metav 2002 in Düsseldorf erstmals vorgestellte einspindlige Ausführung. Lassen sich mit dem Einspindler pro Jahr 7 000 Produktionsstunden erreichen, sind es bei der Twin-Ausführung 14 000 Stunden. Mit dem Zusatz-Invest von nur 20 Prozent bei einem Produktions-Plus von nahezu 100 Prozent reduziert sich der Preis pro Spindel und damit pro Werkstück um 40 Prozent.
Die einspindlige g-Mill ist vom Grundaufbau mit der Twin gleich gehalten. Daher ist ein Nachrüsten der zweiten Spindel nachträglich möglich. Auch am Portal, in dem sich der X/Y-Kreuzschlitten bewegt, ändert sich nichts; lediglich der Kreuzschlitten wurde in Vertikal-Richtung verlängert, um Platz zu schaffen für die zweite Spindel. Dadurch ist der Y-Weg von 600 auf 330 mm verringert. Rotationsteile wie Blisks und Impeller dürfen nun anstelle der 550 mm beim 1-Spindler, einen maximalen Durchmesser von 320 mm haben. Die Werkstücklänge von 550 mm (für Schaufeln) bleibt unverändert. Natürlich sind beide Spindeln identisch mit der des Einspindel-Bearbeitungszentrums und leisten je 22 kW, bringen je 183 Nm und drehen beide bis 15 000 min-1 – denn anders ließe sich ja auch die Produktivitäts-Verdopplung nicht erreichen. Mit anderen Worten: Bei der g-Mill 550 Twin wirken doppelt so hohe Kräfte wie bei der Einspindel-Version auf die BAZ-Struktur. Die Maschine ist damit aber nicht überfordert, denn die g-Mill ist von vornherein so konzipiert, dass sie hohe Rücke schwingungsfrei fahren kann und nach FEM so optimiert, dass sie auch zwei Spindeln ohne weiteres verkraftet.
Am Anfang stand der Kundenwunsch
Die Zweispindligkeit der mit 10 m/s² hochdynamischen g-Mill 550, wurde auf Kundenwunsch realisiert. Im Liechti Customer Center wurden auf der Einspindligen g-Mill an Impellern aus Titan Fräs-Tests für einen potentiellen Kunden gefahren, welche diesen absolut überzeugt haben. Bei diesen Versuchen zeigte sich, dass die g-Mill für diese Aufgabe noch erhebliche Steifigkeits-Reserven hat, die sich über eine zweite Spindel nutzen ließen. Gestützt auf Liechti’s langjährige Erfahrung im Bau von fünf-achsigen Sechs-Spindlern wurde dem Kunden dann die Twin-Version mit fast doppelt so hohem Ausstoß vorgeschlagen. Fast doppelter Ausstoß heißt: „Werkzeuge und Werkstücke werden bei der Twin-Ausführung sequentiell und nicht beide gleichzeitig gewechselt – dadurch ergeben sich natürlich etwas längere Nebenzeiten. Bei der insbesondere bei Impellern und Blisks umfangreichen Bearbeitung mit Laufzeiten von mehreren Stunden sind diese Nebenzeiten im Vergleich zu den Hauptzeiten sehr gering.
Teilemagazin für mannloses Arbeiten
Normalerweise arbeitet die g-Mill 550 in beiden Versionen werkstückseitig mit einem Schwenkwechsler und einer Be/Entlade-Station und bedingt dann für das Teile-Handling im Schichtbetrieb immer einen Operator. Optional aber ist auch die Twin-Ausführung mit einem 20er-Kettenmagazin für zehn Werkstück-Doppel lieferbar (alternativ gibt es auch ein 50er- Ovalmagazin mit Portal-Roboter). Der erste Twin-Kunde entschied sich zum Bearbeiten von Titan-Impellern, in Anbetracht der mit bis zu sechs Stunden sehr langen Laufzeit, für das 20er-Kettenmagazin – und kann nun bis zu zweieinhalb Tage unbemannt durcharbeiten.
Liechti Engineering AG Tel. +4134/4093555, Fax +4134/4093550 www.liechti.com
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