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DNC in der Formel 1

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DNC in der Formel 1

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Zur ebenso schnellen wie sicheren und zuverlässigen Übertragung und Verwaltung seiner NC-Programme entschied sich der ambitionierte eidgenössische Formel-1-Rennstall Red Bull Sauber für die DNC-Offerte der Quinx AG.

Der Erfolgsdruck ist groß, und dementsprechend groß sind die Anstrengungen der Red Bull Sauber AG, mit ihrem brandneuen ,C20′ in der neuen Saison so weit vorn wie möglich mitzumischen. Und dazu gehört denn nicht zuletzt der Beitrag der eigenen Teile-Fertigung. Erläutert AV-Leiter Christian Widmer: ,,Zwar lassen wir die weitaus meisten Werkstücke extern bei hochqualifizierten JobShops herstellen, aber insbesondere Schlüssel-Teile für das Fahrwerk und die Aufhängung sowie für die Spoiler produzieren wir selbst, weil wir bei ihnen ganz besonders flexibel reagieren müssen.“

Da bei ihnen Freiform-Konturen, Schrägflächen und Schrägbohrungen gang und gäbe sind, wurde kürzlich ein 5-Achs-HSC-BAZ von Chiron installiert. Entsprechend anspruchsvoll und umfangreich sind die jeweiligen Bearbeitungs-Programme. NC-Programmierer Thomas Raz: ,,Aufgrund der Teile-Komplexität haben unsere NC-Programme ein Daten-Volumen von 0,5 bis zu 10 MB und sind damit also recht umfangreich“, worauf Widmer ergänzt: ,,Und wegen der extrem kurzen Termine in unserem Metier können wir uns zudem noch weniger als andere Betriebe Übertragungs-Fehler beim Daten-Transfer erlauben – ein Crash wäre einfach schon aus Zeit-Gründen ganz untragbar.“
Bei bestehendem Ethernet ist die Installation ein Klacks
Priorität bei der Evaluation eines neuen und zeitgemäßen DNC-Systems hatten daher vor allem die Kriterien Sicherheit und Schnelligkeit. Und da Leistungs-Angaben, Referenzen und Investkosten überzeugten, entschied sich die Red Bull Sauber AG für die DNC-Offerte der Quinx AG. Das gesamte Unternehmen bis zur mechanischen Werkstatt ist durch Ethernet vernetzt – ideale Voraussetzung für das netzwerk-gestützte DNC4000-System. Denn so waren lediglich die DNC-Adapter in den Schaltschränken zu montieren, die Ethernet-Verbindungen von dort zum Netzwerk-Knoten und schließlich vom Adapter eine jeweils ganz kurze RS-232-Verbindung zur RS-232-Schnittstelle der CNC zu legen. Wirbt Quinx-Geschäftsführer Edgardo Mantovani: ,,Diese kurze RS-232-Strecke im Schaltschrank ist überhaupt nicht störfeldgefährdet, das Ethernet-Netzwerk ist gegen jedwedes Störfeld gefeit, und durch das software-seitig integrierte TCP/IP-Protokoll wird beim blockweisen Übertragen der NC-Programme ihre Vollständigkeit permanent überprüft – sollten Abweichungen signalisiert werden, wird der jeweilige NC-Datenblock erneut so lange angefordert, bis er richtig übertragen ist, und konkretisiert: ,,Ein Crash aufgrund fehlerhafter NC-Daten-Übermittlung ist beim Quinx-DNC-System also ausgeschlossen.“ Ja – und schnell sei es außerdem: ,,Unser Übertragungs-Limit ist die CNC – was immer sie an zeitlichem Durchsatz zulässt, schafft unser ,DNC-In-The-Box‘-System allemal.“
Doch damit sei das Leistungs-Potenzial des Quinx-DNC-Systems noch keineswegs ausgeschöpft: Denn neben der ebenso schnellen wie sicheren NC-Daten-Übertragung übernimmt das ,DNC4000′ von Quinx auch ganz selbsttätig die NC-Daten-Verwaltung – und das spare tagtäglich richtig viel Zeit: etwa für den Abgleich der NC-Daten, die vom Server in die Werkstatt gingen, und der NC-Daten, die optimiert zurück an den Server gespielt werden.
Das DNC-System arbeitet betriebssystemunabhängig
Das jedoch sei noch nicht alles: So arbeitet das Quinx-DNC-System betriebssystem-unabhängig – mit Windows, Unix, Apple und mit Linux. Außerdem ist es mit unbeschränkt vielen WZMs ausbaufähig, wobei nur ein PC als Server genügt, und alle CNCs mit serieller Schnittstelle sind ohne Probleme anschließbar. Zudem sei die Offenheit schier grenzenlos: so zu CAD/CAM-Systemen und für die MDE/BDE-Anbindung – und multi-tasking- und multi-user-fähig sei sein System sowieso, betont Mantovani.
– mav 239
Die Ähnlichkeit zur Formel 1 sei also bei den Anforderungen an ein DNC-System unverkennbar: wie bei ihr würde es auch bei der NC-Daten-Übertragung und der NC-Daten-Verwaltung darauf ankommen, schnell, sicher und zuverlässig zu funktionieren – die RED BULL SAUBER AG belege das mit der erfolgreichen Adaption des , DNC-In-The-Box(r)‘-Systems von Quinx nachdrücklich…
Anlauf-Illustration (ohne Bildunterschrift)
Bild 1:
Christian Widmer, Leiter der AV, RED BULL SAUBER AG, CH-Hinwil: ,,…ein Crash wäre allein schon aus Zeitgründen einfach untragbar.“
Bild 2:
Thomas Raz, NC-Programmierer bei der RED BULL SAUBER AG: ,,Aufgrund der Teile-Komplexität haben unsere NC-Programme…“
Bild 3:
Edgardo Mantovani, Geschäftsführer der Quinx AG: ,,…durch das software-seitig integrierte TCP/IP-Protokoll wird beim…“
Bild 4:
Der neue Formel 1-Bolide ,C20′ von RED BULL SAUBER PETRONAS: neben den bisherigen zwei Haupt-Sponsoren RedBull und Petronas gibt es mit CreditSwiss jetzt einen dritten; Nick Heidfeld und Kimi Räikkonen sind die jungen hoffnungsvollen Piloten (Bild: RED BULL SAUBER AG; alle anderen Fotos: Quinx AG).
Bild 5a+b:
Vielfältig und meist schwierig sind die ,C20′-Teile, die in der Werkstatt von RED BULL SAUBER AG in Hinwil meist als Schnellschuss zu fertigen sind.
Bild 6:
Vielseitig und schnell auch beim Bearbeiten: dafür steht etwa das 5-Achs-HSC-BAZ von Chiron.
Bild 7a-c:
Schnell und vor allem sicher bei der NC-Daten-Übertragung vom Server zur CNC und ihrer Prüfung auf Vollständigkeit: dank Ethernet-Netzwerk und ,DNC-In-The-Box(r)‘ von Quinx als diskretem DNC-Adapter im Schaltschrank der WZM.
Bild 8a+b:
Ein zentraler PC unmittelbar in der Werkstatt genügt für beliebig viele zu adaptierende Werkzeugmaschinen.
Untertitel:
DNC-System von Quinx erweist sich bei RED BULL SAUBER AG als vergleichbar schnell, sicher und zuverlässig wie Formel 1-Boliden
Vorspann:
Was bei ihm zählt, ist Leistung auf denkbar hohem Niveau – durchaus wie im Zirkus: auch im Formel 1-Geschäft geht es nicht allein darum, sehr schnell zu sein; gleichermassen gefragt sind Sicherheit und Zuverlässigkeit. Und dieser Anspruch muss durchgehend erfüllt werden – eben etwa auch in der eigenen Teile-Fertigung für die Formel 1-Rennwagen. Und sei sie – wie bei der RedBull Sauber AG in Hinwil in der Schweiz – relativ klein.
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