Kosteneinsparungen bis 40 Prozent möglich – Beschaffungswesen ist größter Hebel

Deutsche Maschinenbauer kaufen zu teuer ein

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Deutschlands Maschinenbauer verspielen Potenziale in der Beschaffung. Laut Marktanalysen von Lischke Consulting lassen sich über alle Materialgruppen hinweg Kostensenkungen von rund zehn Prozent realisieren. Bei einzelnen Materialposten seien sogar Einsparungen bis zu 40 Prozent möglich. Als wichtigsten Ansatzpunkt zur Kostensenkung identifizieren die Berater das Beschaffungswesen.

„Die Beschaffung bietet für den deutschen Maschinenbau den größten Hebel zur Kostensenkung“, sagt Dr. Norbert Lühring, Partner und Industrie-Experte bei Lischke Consulting. „Hier schlummern erheblich mehr Einsparpotenziale als in sämtlichen anderen Unternehmensbereichen. Die Unternehmen sollten daher stärker als bisher globale Beschaffungsmärkte ins Visier nehmen. Insbesondere mittelständische Maschinenbauer schauen noch zu sehr um den eigenen Kirchturm herum.“

Gleichzeitig geht es für die Branche um die Grundsatzfrage, wie sich die strategische Rolle des Einkaufs künftig stärken lässt. Denn den Beschaffungsabteilungen fehlt die Einbindung in andere Funktionsbereiche, insbesondere in die Produktentstehung. Die Einkäufer werden aktuell erst gefragt, wenn ein Produkt bereits fertig entwickelt ist. Ein Fehler, denn sie sind in der Lage, den Ingenieuren bereits in der Entwicklungsphase wertvolle Hinweise über die kostengünstigste Materialauswahl für ein neues Produkt zu liefern. Gerade im Wettbewerb mit asiatischen Maschinenbauern muss es künftig stärker denn je Ziel sein, hochwertige Produkte zu möglichst geringen Herstellungskosten zu produzieren.
Voraussetzung für die neue strategische Rolle des Einkaufs im Unternehmen ist jedoch eine hohe Professionalität der Beschaffungsabteilung. „Bisher arbeiten viele Einkäufer als reine Bestellabwickler und Verhandler mit wenig strategischem Blick“, so Mittelstandsexperte Lühring. Sie verfügten über zu geringe Methodenkompetenz, insbesondere zur Kosten- und Wertanalyse. Zudem vermittelten ihnen die Unternehmen nicht die Skills für eine globale Beschaffung. „Gefragt ist deshalb ein neuer Typ Einkaufsmanager, dessen Wissen im gesamten Betrieb geschätzt und genutzt wird und der – anders als bisher – strategisch sowie operativ in die Funktionsbereiche eingebunden wird.“
Über Lischke Consulting
Lischke Consulting wurde 1994 gegründet und beschäftigt 50 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und München. Das Unternehmen ist auf Operational Excellence sowie die Umsetzung komplexer Veränderungsprozesse spezialisiert. Lischke Consulting berät international namhafte Unternehmen aus den Branchen Telekommunikation/Medien sowie Industrie/Automobil und Public Services.
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