Moulding Expo: Alle Bereiche des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus

Das ganze Spektrum der Branche

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Die Moulding Expo soll als Marktplatz und Netzwerk-Treffen dienen, auf dem Anbieter und Anwender zueinanderfinden. Bild: Landesmesse Stuttgart
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Auf der Stuttgarter Messe präsentierten sich vom 21. bis 24. Mai Werkzeug-, Modell- und Formenbauer sowie deren Zulieferer. Die Branchenverbände VDWF, BVMF, VDW und VDMA geben Einblicke in aktuelle Trends.

Die Moulding Expo bietet einen umfassenden Überblick über den europäischen Werkzeug-, Modell- und Formenbau sowie seine Zulieferer. In den Hallen 5 und 7 erwarten die Fachbesucher Unternehmen aus dem Kernbereich des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus. Während in Halle 3 und 9 die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Komponenten, Software und Zubehör präsentiert oder Trends bei den Werkzeugmaschinen, den Schneid- und Bearbeitungswerkzeugen sowie den Anlagen für die Additive Fertigung vorgestellt werden.

„Unsere Branche ist von Innovationen getrieben. Alles dreht sich um die Herstellung der Produktionsmittel für die Artikel unserer zukünftigen Welt – vom Leichtbau-Hybridteil für die Automobilindustrie über Elektronikgeräte bis hin zu medizinischen Anwendungen wie Dosiersystemen oder künstlichen Herzklappen“, erklärt Ralf Dürrwächter, Geschäftsführer des Verbands deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF). Der Verband präsentiert sich mit 70 Mitausstellern auf rund 1100 m2.

Alle Stufen der Wertschöpfungskette

Für Peter Gärtner vom Bundesverband Modell- und Formenbau (BVMF) ist es die Breite der ausgestellten Expertise, welche die Messe besonders macht: „Die Modellbaubranche ist in der Prozesskette zwischen Design und Serienfertigung traditionsgemäß sehr weit vorn angesiedelt“. Sein Verband ist mit einem Gemeinschaftsstand vertreten, auf dem 20 Mitgliedsunternehmen und Netzwerkpartner ausstellen. In der Vergangenheit war die Mehrzahl der Modellbaubetriebe auf eine der klassischen Fachrichtungen fokussiert, also den Gießereimodellbau, den Karosserie- und Produktionsmodellbau oder den Anschauungsmodellbau. Doch mittlerweile stellen sich die Unternehmen viel breiter und tiefer auf. Gärtner: „Die Übergänge zwischen den Bereichen sind fließender geworden. Manche Betriebe sind auch im Werkzeugbau und in der Kleinserienfertigung unterwegs.“ Darüber hinaus decken mehr und mehr Betriebe die Prozesskette in ihrer Gesamtheit ab.

Steigende Erwartungshaltung

Die Messe dient auch als Marktplatz, auf dem Peripherie-Anbieter und Anwender zueinanderfinden. „Maschinenhersteller präsentieren sich auf der Moulding Expo in erster Linie, weil sie hier die Kunden treffen, die Metall oder Kunststoff am genauesten und anspruchsvollsten verarbeiten“, sagt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW). Laut VDW sorgen Werkzeug-, Modell- und Formenbauer bei den Maschinenherstellern für ein Umsatzvolumen, das gleichauf mit der Luft- und Raumfahrt sowie der wachstumsstarken Medizintechnik liegt. Und die Branche stellt sich laufend den immer neuen technologischen Herausforderungen. „Die Erwartungen der Endkunden steigen ständig“, sagt Schäfer. Das „Look and Feel“ von Oberflächen, minimale oder verdeckte Montagespalte und immer neue Ideen zur Bauteilgestaltung fordere Maschinenhersteller und Anwender stets aufs Neue heraus.

Die steigenden Anforderungen unterstreicht auch Markus Heseding, Geschäftsführer des Fachverbands VDMA Präzisionswerkzeuge. „Wir zeigen den Fachbesuchern, welchen zentralen Beitrag innovative Zerspanwerkzeuge, Spannzeuge und Normalien für einen wettbewerbsfähigen Werkzeugbau leisten“, erklärt Heseding, der sich sicher ist: „Auf dieser Netzwerkmesse werden die Zulieferer Teil der Branche. Das Messekonzept stellt zwar den Werkzeug-, Modell- und Formenbau in den Mittelpunkt, positioniert aber um ihn herum auch die für die geforderte Präzision notwendigen Produktionsmittel – von der Software über die Messtechnik bis hin zur Werkzeugmaschine.“

Landesmesse Stuttgart GmbH
www.messe-stuttgart.de/moulding-expo



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