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Besser honen

Bei der neuen Anlage wurde auf einfache und effektive Handhabung geachtet. Ein automatisch in der Vertikalachse schwenkender Honkopf sorgt hier zudem für optimale Zugänglichkeit
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Präwema hat das Hochleistungs-Verzahnungshonen neu definiert. Auf der EMO 2001 wurde erstmals einem breiten Publikum damit ein Verfahren vorgestellt, das bei der Endqualität dem Schleifen sehr nahe kommt, aber darüber hinaus durch eine enorme Reduzierung der Herstellungskosten überzeugt.

Hersteller von Getriebe und Zahnrädern, Planeten- und Sonnenrädern setzen bei der Bearbeitung von Laufverzahnungen meist auf das Weichschaben. Eine Situation, die schon bald der Vergangenheit angehören könnte, denn mit dem neu entwickelten Präwema-Hochleistungshonen lässt sich kostenneutral vom Schaben auf das Verzahnungshonen umstellen und prozesssichere Verzahnungsqualitäten durch den Wegfall des Härteverzugs von sechs bis sieben unter Cmk-Bedingungen erzielen. Unter kostenneutral sind hier konkret die Neuinvestition im Vergleich zur Taktzeit pro Werkstück sowie die Werkzeugkosten und Rüstzeiten zu sehen. Um diese Schleifqualität zu erreichen verfolgt Präwema mit dem neuen Verfahren eine völlig neue Strategie.

Anstatt mit epoxidharz-gebundenen Compound-Werkzeugen mit niedriger Drehzahl zu drücken, wird mit keramisch-gebundenen Werkzeugen und hoher Drehzahl gearbeitet. So werden die Schneidfähigkeit des harten Werkzeuges und die Drehzahl optimal genutzt. Zudem lassen sich Summenteilungs- und Rundlauffehler entscheidend reduzieren. Solche Ergebnisse setzen natürlich konstruktive und fertigungstechnische Basisarbeit voraus. Die Maschine und Antriebe erfordern entsprechenden Synchronisierung und Steifigkeit. Mit einer elektronischen Synchronisierung von Werkzeug- und Werkstückantrieb mit enormer Rechengeschwindigkeit und Regelsteifigkeit sowie digitalen Bausatzmotoren mit Direktantrieb und einer Antriebsleistung größer 20 kW je Spindel scheint Präwema hier auf dem richtigen Weg zu sein.
Hochauflösende Messsysteme
Hinzu kommen die hochauflösenden Messsysteme zum Werkzeug- und Werkstückantrieb für exakte Lageregelung sowie zu den Verfahr- und Verstellachsen für präzise Positionierungen. Geometrische Verzahnungskorrekturen, Teilungsoptimierungen und Abtragsleistungen bei kurzen Taktzeiten lassen sich also auf Grund der hohen Maschinensteifigkeit, der Werkzeug-Werkstück-Synchronisierung problemlos realisieren. Hinsichtlich Taktzeit und wirtschaftlicher Ergebnisse bietet sich hier natürlich die Zwei-flankenbearbeitung mit oder ohne Drehrichtungswechsel an.
Keramisches Honwerkzeug
Neben diesem neuen Maschinenkonzept tragen zum Endergebnis selbstverständlich auch ganz entscheidend die Werkzeuge bei. Deshalb standen aggressive Werkzeuge für hohe Schneidleistung und Reduzierung der Schnittkräfte sowie ein gezieltes Abtragen der Verzahnungsfehler im Pflichtenheft. In enger Zusammenarbeit mit Tyrolit ist es hier gelungen eine absolute Weltneuheit zur Serienreife zu entwickeln: ein 100-prozentig keramisch gebundenes Honwerkzeug zum Leistungshonen von Getriebeverzahnungen.
– mav 230
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