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Berndt Heller

Vorsitzender der Geschäftsführung
Berndt Heller

Berndt Heller, Vorsitzender der Geschäftsführung Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH
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Seit Januar 2000 ist Berndt Heller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH in Nürtingen, gewählter Vorsitzender des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V (VDW) und in Personalunion auch Vorsitzender des Fachverbandes Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme im VDMA.

mav: Die Messelandschaften sind im Umbruch. Wird die EMO Mailand im Oktober die letzte nach den Statuten des CECIMO veranstaltete internationale Werkzeugmaschinenmesse sein?

Berndt Heller: Eines ist heute schon sicher: Die nächste EMO des CECIMO wird 2005 vom VDW in Hannover veranstaltet. Was danach kommt, werden die beteiligten europäischen Verbände der nationalen Werkzeugmaschinenhersteller gemeinsam im CECIMO beraten, beschließen und verkünden.
mav: Wodurch ist die Fortführung des erfolgreichen EMO-Statutes gefährdet?
Berndt Heller: Viele unserer Mitglieder haben sich gegen die Verlängerung des Artikels I.7, der Ende diesen Jahres auslaufen wird, ausgesprochen, weil sie selbst entscheiden möchten, auf welchen Messen sie ausstellen. Zur Erklärung: Artikel I.7 untersagt den auf der EMO ausstellenden Werkzeugmaschinenherstellern in den EMO-Jahren die Teilnahme an anderen Ausstellungen innerhalb der CECIMO-Länder. CECIMO hat eine Verlängerung der Bestimmung bei der Europäischen Kommission beantragt. Wie die Kommission entscheiden wird, ist ungewiss.
mav: Wieviele Ausssteller werden zur EMO 2003 in Mailand erwartet?
Berndt Heller: Bis Ende Juni hatten sich bereits fast 1600 Aussteller angemeldet, denen in Milano diesmal 125 000 m2 Ausstellungsfläche in 28 Pavillons zur Verfügung stehen. Nach Italien mit ca. 700 Ausstellern ist Deutschland mit 267 ausstellenden Firmen das am stärksten vertretene Land. Wir sind zuversichtlich, dass die EMO in Mailand als Tor zur Welt für viele deutsche Mittelständler und Entscheider aus großen Unternehmen die Gelegenheit ist, sich an wenigen Tagen konzentriert mit neuen Möglichkeiten innovativer Produktionstechnik vertraut zu machen.
mav: Steht für die deutschen Aussteller der Aufwand in Mailand in einem vernünftigen Verhältnis zum Ergebnis, wenn wie zur letzten EMO in Mailand vor 8 Jahren – eventuell nur 13 102 Besucher den Weg nach Mailand finden?
Berndt Heller: Nicht die Menge der Messebesucher ist für die Zufriedenheit der Aussteller entscheidend, sondern deren Qualität und Kompetenz. Die für uns wichtigen Entscheider kommen mit Sicherheit, da ihnen eine internationale Messe die Möglichkeit bietet, innerhalb kurzer Zeit alle für sie wichtigen Gesprächspartner zu kontaktieren. Ausserdem gehen viele deutsche Aussteller zur EMO nach Mailand, um sich dort den italienischen und anderen internationalen Kunden zu präsentieren. Für uns bedeutet die Teilnahme an einer Messe wie der EMO auch und vor allem Dienstleistung an unseren Kunden.
mav: Sind Hausausstellungen eine preiswerte Alternative zu teuren Messeauftritten?
Berndt Heller: Für Hersteller von Serienmaschinen sind Hausausstellungen mit Sicherheit ein gutes zusätzliches Mittel zur Kundenbindung. Bei uns, der Firma Heller, steht aber nicht die Werkzeugmaschine, sondern das Kundenwerkstück im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Um das Werkstück herum projektieren wir aus einer Vielzahl von Komponenten die jeweils wirtschaftlichste Fertigungslösung für den Kunden. Ist diese bei uns im Werk zur Abnahme fertig aufgebaut, dürfen wir sie in der Regel aus Geheimhaltungsgründen niemandem zeigen. Deshalb macht eine Hausausstellung im Hause Gebr. Heller beispielsweise keinen Sinn.
mav: Was gibt es von Gebr. Heller an Neuheiten zur EMO in Mailand zu sehen?
Berndt Heller: Wir zeigen unter anderem unseren neuen Doppelspindler MCT 160 und einen neuen Spindelkopf mit C-Achse an unserem Bearbeitungszentrum MCH.
mav: Was verspricht sich der VDW von zwei kurz aufeinanderfolgenden Metav´s in Düsseldorf und München.
Berndt Heller: Internationale Werkzeugmaschinenmessen in Deutschland wie die METAV in Düsseldorf und München sind für viele Besucher hochattraktiv. Düsseldorf mit seinem Stammgebiet Nordrhein-Westfalen hat Ausstrahlung in die Benelux-Länder und in den Norden Europas. Im Süden ist München mit der angrenzenden Schweiz und Östereich, sowie der Nähe zu den osteuropäischen Ländern ein interessanter Messestandort. Der VDW will mit dem METAV-Verbund Ausstellern und Besuchern eine attraktive Plattform für die Präsentation, Information und Kommunikation über modernste Technologien der Metallbearbeitung bieten. Das moderne Messegelände in München ist ein attraktiver Standort ohne Platzprobleme für die Aussteller in einer vielversprechenden Region.
mav: Wann kommt der Aufschwung ?
Berndt Heller: Es gibt Anzeichen, dass die Konjunktur anspringt. Der Anstieg des IFO Geschäftsklimaindex hat sich für die gewerbliche Wirtschaft der alten Bundesländer im August zum vierten Mal in Folge fortgesetzt. Dies deutet erfahrungsgemäß auf eine Belebung der Wirtschaftstätigkeit hin. Bis sich das in den Aufträgen für unsere Branche in der Breite niederschlägt, wird noch einige Zeit vergehen. Dennoch: Wir können Hoffnung schöpfen
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