Wachstum der Lasersystemtechnik „Back on Track“ Auftragseingang mit dynamischem Anstieg

Wachstum der Lasersystemtechnik „Back on Track“

Auftragseingang mit dynamischem Anstieg

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Gerhard Hein ist Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Laser und Lasersysteme für die Materialbearbeitung im VDMA. Bild: Messe Stuttgart
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Die Laseranlagen-Produktion am Standort Deutschland hat nach dämpfenden Auswirkungen von Substitutionseffekten im Referenzjahr, gerichtet auf Anlagen mit CO2-Lasern, in 2017 wertmäßig fast 5 Prozent auf 918 Millionen Euro Volumen zugelegt. Der von Laseranlagen-Herstellern im Mitgliederkreis gebuchte Auftragseingang 2017 zeigt überproportionales Wachstum von reichlich 8 Prozent auf stramme 1,29 Milliarden Euro.

Die weltweite Konsolidierung der Laserproduktion unter Einbeziehung von Beiträgen internationaler Tochtergesellschaften ergibt aktuell ein Plus von 23 Prozent, wobei die oben erwähnten Substitutionseffekte im Vorjahr im Sinne eines Basiseffekts aber auch stärker im Ausland wirksam waren.

Das Top-Ausfuhrergebnis aus 2015, damals mehr als ein Fünftel über Referenzzeitraum, wird in 2017 mit 25 Prozent Zuwachs auf 862 Millionen Euro eindrucksvoll überboten. Der aktuell hohe Exportanteil, gemessen am konsolidierten Produktionswert, beläuft sich auf 71 Prozent und signalisiert damit eine starke Position im Feld der weltweiten Konkurrenz.

Hinsichtlich der Ausfuhr-Struktur nach Bestimmungsregionen und Einzelmärkten zeigen sich folgende Verschiebungen: Während Westeuropa mit stark unterproportional einstelligem Plus um 7 Punkte auf ein Drittel Anteil am Gesamt-Ausfuhrergebnis zurückläuft, halten die USA 15 Prozent Anteil und Mittel-/Osteuropa sowie das „Sonstige Asien“ steigern um 1 Punkt bzw. 2 Punkte auf ebenfalls 15 Prozent Partizipation. Auch die beiden einzeln ausweisbaren asiatischen Märkte China und Japan zeigen starke Aufwärtsentwicklung und markieren stattliche 10 Prozent bzw. halten 5 Prozent Anteil. Die verbleibenden „Sonstigen Länder“ steigern moderat auf 7 Prozent Anteil.

Werkzeugmaschinen vs. Laseranlagen

Bei Fokussierung auf die Produktion am Standort Deutschland könnten bis zu 7 Prozent Steigerung den erwähnten 5 Prozent Zuwachs im Bereich der Lasersystemtechnik gegenüber stehen. Allerdings notierte die Werkzeugmaschinenindustrie noch bis November 2017 mit knapp 4 Prozent Plus – bis der Monat Dezember die wachsende Bedeutung der Abrechnung massiver Großaufträge aus dem Automotive-Sektor erneut nachdrücklich unterstrich.

Die Kundenstruktur von Laseranlagen-Produzenten ist demgegenüber sehr viel breiter angelegt, und Abhängigkeiten von Großanwendern schlagen weitaus weniger einseitig durch, sei es als Treiber – wie im Werkzeugmaschinenbau 2017 – oder im Ernstfall auch als kontraktiver Faktor.

Erster Ausblick auf 2018

Während der vorangegangenen drei Erhebungsjahre (2014 bis 2016) kam der weltweit konsolidierte Produktionswert im Bereich Laserstrahlquellen in Relation zum vergleichbaren Volumen für Laseranlagen auf immerhin einen Anteilssatz von durchschnittlich knapp zwei Drittel. Strahlquellendaten gehören also substanziell zum Gesamtbild, wobei ein entsprechend dimensionierter Anteilssatz auch für 2017 gelten dürfte. Für das aktuelle Berichtsjahr sind die Ergebnisse (Stand März) für Strahlquellen allerdings noch nicht final verfügbar.

VDMA – Arbeitsgemeinschaft Laser und Lasersysteme für die Materialbearbeitung
www.laser.vdma.org

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