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Hochleistungswerkzeuge für E-Motor Produktion von Ceratizit

Additiv gefertigte Werkzeuglösung für die Serienbearbeitung der Statorbohrung
Hochleistungswerkzeuge für E-Motoren Produktion von Ceratizit

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E-Mobility ist das zentrale Automotive-Thema. In rasantem Tempo treiben nahezu alle Hersteller ihre Entwicklungen voran, um möglichst bald in die Großserienproduktion von E-Automobilen einzusteigen. Unterstützung erhalten sie von Werkzeugherstellern wie Ceratizit, die mit ihrem ganzen Know-how spezielle Werkzeuge für die E-Motoren Produktion entwickeln.

Mehr über additive Fertigung: additive – Die Plattform für additive Fertigung

Auf dem Ceratizit EMO-Messestand präsentieren die Werkzeugspezialisten zwei komplette Neuentwicklungen, die sich für die wirtschaftliche und prozesssichere Serienbearbeitung der anspruchsvollen Statorbohrung für E-Motoren empfehlen.

Da die Statorbohrung Durchmesser von 200 mm und größer aufweist, galt ein Hauptaugenmerk der Entwickler dem Werkzeuggewicht. Ceratizit ist es durch ausgeklügelte Konstruktionen und dem Einsatz additiver Herstellungsverfahren (Additive Manufacturing – AM) gelungen, das Gewicht zu reduzieren. Somit können die mehrschneidigen Bohrstangen auf CNC-Bearbeitungszentren eingesetzt werden. Auch an die digitale Unterstützung des Anwenders zur Erhöhung der Prozesssicherheit wurde gedacht. Digitale Feinverstellung und Standzeitüberwachung sind nützliche Add-Ons.

Das Ceratizit Werkzeug Nummer 1 erreicht dies durch einen modularen Aufbau mit aufgebrachten Auslegern“, welche aus einem von Ceratizit entwickelten Spezialkunststoff mit gewissen Zusatzwerkstoffen verbessert, gedruckt werden. Sie nehmen Werkzeugkassetten auf, die digital feinverstellt werden können. Das Bohrwerkzeug lässt sich mehrstufig ausführen, so dass die Komplettbearbeitung der Statorbohrung in einem Schuss möglich ist.

Gedruckte High-End-Lösung für E-Motoren

Ceratizit Werkzeug Nummer 2 ist eine High-End-Lösung mit sehr hoher Zerspanungsleistung. Die neuartige Konstruktions- und Stützform wird komplett aus einem Stahlwerkstoff gedruckt. Auf diese Weise lässt sich die Leichtbaustruktur erzeugen. Als Schneidkörper fungieren ebenfalls additiv erzeugte Werkzeugkassetten mit PKD-Schneiden. Das Bohrwerkzeug kann individuell auf das Bauteil des Kunden ausgelegt werden und Statorbohrungen mit bisher unerreichter Effizienz bearbeiten.

Mechatronische Neuentwicklungen

Mit dem Komet Komlife bringt Ceratizit eine neue Wartungsanzeige für rotierende Werkzeuge auf den Markt. Durch die Verwendung des vorausschauenden Wartungssystems Komlife wird ein weiterer Meilenstein bei den Instandhaltungsstrategien bei Ceratizit gesetzt. Komlife ermöglicht die Betriebsdatenerfassung direkt am Werkzeug und ist über ein integriertes Display ablesbar, das mithilfe eines Magnetstiftes aktiviert wird. Die Wartungsanzeige kann durch das einstellbare Wartungsintervall – zum Beispiel zum Schneidenwechsel – kundenspezifisch angepasst werden. Ist das Wartungsintervall überschritten, weist eine blinkende, rote LED auf die fällige Wartung hin. Um die Betriebsdaten digital zu erfassen, können die aufgezeichneten Daten durch den dynamischen QR-Code mit der Komlife-App ausgelesen werden. Komlife bietet ein vielfältiges Einsatzgebiet, das neben den Aussteuerwerkzeugen wie Planschiebern und Schieberbohrstangen um kundenspezifische, mehrschneidige Werkzeuge ergänzt wird. Die kostengünstige Wartungsanzeige lässt sich bereits bei kleinen Werkzeugen mit einem Durchmesser von 50 mm integrieren.

Spindelkopf für die Bearbeitung von Lagersitzen und Zylinderbohrungen

Für die exakte Bearbeitung von Lagersitzen und Zylinderbohrungen bietet sich der neue Spindelkopf Komet Micro-Kom Komflex an. Er ist kompakt aufgebaut und nutzt die Funk-Technik eines Messtasters zur intelligenten Bohrungsfertigung mit Selbstkorrektur (Schneidenkompensation). Diese Kombination aus Messtaster und Spindelkopf in einem System hat für den Kunden technische wie auch wirtschaftliche Vorteile. Das Feinspindelsystem arbeitet autonom. Die Voraussetzung für den Einsatz des Werkzeugs ist ein in der Maschine integrierter Funkempfänger, über den der Spindelkopf Komflex sowie auch der Messtaster angesteuert wird. Manuell kann der Kopf über die Maschinensteuerung oder einen Magnetschalter, der sich am Spindelkopf befindet, gesteuert bzw. eingestellt werden. Der Komflex lässt sich mit Drehzahlen bis zu 8000 min-1 betreiben und gewährleistet eine Verstellpositionierung mit einer Auflösung von 0,001 mm. Mit dem Komflex schließt Komet die Lücke zwischen manuellen Spindelwerkzeugen und den flexiblen U-Achs Systemen.

Ceratizit Deutschland GmbH
www.ceratizit.com
EMO Halle 5 Stand B70


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