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Appliance soll Trennung zwischen Maschinen- und IT-Technologie aufheben

Vorkonfiguriert in die digitale Fabrik

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Mit der vorkonfigurierten Converged Plant Infrastructure (CPI) will Hewlett Packard Enterprise (HPE) die Digitalisierung der Fabriken vereinfachen und IT- und Maschinenwelt vereinen.

„Die Converged Plant Infrastructure ist eine Appliance, die Fertigungs-Unternehmen hilft, die Digitalisierung ihrer Fabriken zu beschleunigen und die Chancen von Industrie 4.0 zu nutzen“, sagt Johannes Diemer, Manager Industrie 4.0 bei HPE. Appliance bedeutet, dass die Hardware-Software-Lösung nach Kundenanforderungen vorkonfiguriert und als schlüsselfertige Lösung geliefert wird.

Großes Ziel ist es, die bislang noch bestehende Trennung zwischen Maschinen- und IT-Technologie aufzuheben. Grundlage dafür ist eine Integrationsschicht, die Daten verschiedener Quellen zusammenführt. „CPI bietet eine Steuerungszentrale für alle an der Produktion beteiligten Maschinen und IT-Systeme“, so Diemer, „und integriert Daten aller Ebenen der Automatisierungspyramide in ein gemeinsames Management-System – von den Sensoren und I/O-Signalen über SPS-Steuerungen bis hin zu MES- und ERP-Systemen.“ Damit könnten Fertiger die Wartung ihrer Maschinen optimieren, Produktionsprozesse automatisieren und sie an digital integrierte firmenübergreifende Produktionsketten anbinden.
App-Stores für die Fertigung
Zudem bietet die CPI einen Zugang zu Software-Marktplätzen, in denen sich Fertiger mit Apps versorgen können, die Dritthersteller zur Verfügung stellen. Eine Orchestrierungsschicht verknüpft diese Apps und Dienste dann zu einem automatisierten Prozess. Wie so etwas funktioniert, weiß HPE aus dem gemeinsam mit dem Fraunhofer IPA durchgeführten Projekt Virtual Fort Knox. „Wir haben CPI im Rahmen dieses Projekts entwickelt“, verrät Diemer.
Wichtiges Kennzeichen der CPI ist laut Diemer ihre offene Gestaltung: „Die Architektur basiert auf offenen Standards wie Openstack und ermöglicht damit die einfache Integration weiterer Komponenten.“ Zudem wurde sie auf der Grundlage des Referenzarchitekturmodells Rami 4.0 entwickelt. Den technischen Kern bildet die Private-Cloud-Lösung HPE Helion Cloudsystem. Weitere Komponenten sind die Management-Software HPE Operations Manager und die Netzwerk-Lösung HPE Aruba Clearpass, die alle IoT-Geräte verbinden und schützen kann.
Diemer positioniert die CPI nicht als Rechenzentrums-, sondern als Fabrik-IT. „Es ist beispielsweise geplant, ein CPI Server-Rack in der Stuttgarter Modellfabrik Arena 2036 einzusetzen, die die Automobilfabrik der Zukunft zeigen wird.“ Allerdings ist die CPI nicht dafür gedacht, direkt an den Maschinen Daten zu sammeln und aufzubereiten. Dafür hat HPE seine IoT-Systeme Edgeline EL 1000 und EL 4000 vorgestellt. Diese robusten Server für den Cloud-Randbereich (Edge) sind für den Einsatz in der Maschinenhalle vorgesehen, wo die Daten anfallen. Die CPI übernimmt die Steuerung und Integration mit der Unternehmens-IT. „Aber natürlich lassen sich die Edgeline-Server in die CPI integrieren”, so der HPE-Experte.
HPE will die Lösung künftig sowohl selbst als Appliance direkt an Firmenkunden verkaufen als auch über Maschinenbauer als OEMs anbieten. Diemer: „Der Maschinenbauer vertreibt die Lösung dann im Kontext seiner digitalen Dienstleistungen.“ ■
Hewlett-Packard GmbHwww.hpe.com/de
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