Zentrale Intelligenz für eine transparente Produktionsplanung MES beseitigt Engpässe in der Fertigung

Zentrale Intelligenz für eine transparente Produktionsplanung

MES beseitigt Engpässe in der Fertigung

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Der kaufmännische Bereich war bereits abgedeckt, die Engpässe gab es in der Fertigungsplanung. Deshalb investierte Precimo in die MES-Lösung (Manufacturing Execution System) Promexs advanced. Seither werden damit Arbeitspläne, Kalkulationen, Fertigungsaufträge und eine Auftragsfeinplanung erstellt, und jeder Mitarbeiter weiß, was wann zu tun ist. Über die Artikel- und Auftragsnummer ist die Produktionsplanung und -steuerung zudem im Einklang mit dem Warenwirtschaftssystem.
Der Durchsatz hatte sich bei Precimo in Zell u. A. in den vergangenen vier Jahren verdoppelt. Geschäftsführer Marc Schneider musste deshalb reagieren. Rechnungen, Lagerverwaltung, Zeit- und Lohnabrechnung konnte man noch mit einem einfachen Warenwirtschaftssystem bewältigen. Das Problem war, dass es damit nicht möglich war, Arbeitspläne, Vorgabezeiten abzubilden oder Fertigungsaufträge zu generieren.
Nach einer intensiven Marktrecherche wurde man bei Sack EDV-Systeme fündig und entschied sich für deren Fertigungsmodul Promexs advanced. Ein Modul, das für Schneider vor allem deswegen interessant war, weil er damit für sich künftig zusätzliche Kapazitäten schaffen und gleichzeitig den kaufmännischen Bereich beibehalten konnte: „Durch unser enormes Wachstum habe ich mich lange mit der Frage beschäftigt, wie schaffe ich es, dass mich die Mitarbeiter nicht mehr fragen müssen, was zu tun ist. Mit diesem Modul ist uns das nun gelungen. Promexs advanced hat aber zudem den Vorteil, dass es als Insellösung den gesamten Produktionsbereich abdeckt und wir nicht in ein Gesamtpaket, also in ein komplettes ERP-System investieren mussten. Bei unseren Vergleichen hat mir dieses Modul aber auch deshalb zugesagt, weil die Bedienoberfläche logischer und übersichtlicher aufgebaut ist als bei vergleichbaren Systemen.“
Die Vernetzung mit dem kaufmännischen System ist deshalb in Zell so wichtig, weil dort die Artikelnummern als Schnittstelle ebenso wie im Promexs advanced hinterlegt sind. Geht es im Warenwirtschaftssystem um Preise, zählen im Fertigungsmodul vorrangig Terminüberwachung und Liefertreue sowie die transparente Gestaltung von Kapazitäten und Kalkulationen.
Programmieraufwand gesenkt
Ist nun ein Fertigungsauftrag angelegt, wird er über die BDE-Terminals in der Fertigung sichtbar. Interessant dabei ist, dass neben dem Auftrag, der detaillierten Abfolge und der jeweilige Bearbeitungsstatus die Mitarbeiter auch über spezifisches Bauteil-Know-how informiert werden. Das heißt, bei den Bauteilen sind Zeichnungen, Fotos sowie spezielle Konstruktions- und Fertigungsmerkmale hinterlegt.
Für den Bereich der Programmierung sind diese Hintergrundinformationen von besonderer Bedeutung, denn bei Precimo geht es vorrangig um eine Einzelteilfertigung. So lassen sich Besonderheiten (z. B. Rohteilmaße) hinterlegen und im Falle von Wiederholteilen abrufen.
Noch effizienter wird diese Lösung bei Precimo, wenn Prüfvorrichtungen mit zahlreichen ähnlichen Bauteilen gefertigt werden müssen. Hier, so Schneider, hat der Programmierer die Chance, über die Artikelnummer und die Arbeitspläne nach ähnlichen Programmen zu suchen und damit Programmieraufwand einzusparen, weil das Gerüst und die Werkzeuge bereits vorhanden sind.
In Zell arbeitet man mittlerweile an zwei Programmierplätzen für vier Maschinen im Zweischichtbetrieb. Und auch hier zeigt sich inzwischen der große Vorteil des Systems. Hatte sich bislang die Übergabe zeitintensiv gestaltet, wird jetzt das angemeldete Programm im Pool sichtbar, es färbt sich gelb und bei Fertigstellung grün. So ist also für die verantwortlichen Mitarbeiter der aktuelle Status jederzeit sichtbar.
Ideale Ergänzung zum ERP-System
Tilmann Sack, Geschäftsführer der Sack EDV-Systeme sieht Promexs advanced als ideale Ergänzung zu bestehenden Warenwirtschafts- und ERP-Systemen wie auch als Stand-alone-Lösung in Unterabteilungen großer Unternehmen. Zahlreiche Schnittstellen wie z. B. eine zertifizierte SAP-Schnittstelle stehen sowohl für das Feinplanungs- als auch für das PPS-Modul zur Verfügung. „Die Mehrzahl unserer Kunden bilden alle relevanten Prozessschritte vom Arbeitsplan bis zur MDE-Auswertung in unserer Software ab“, so Sack. „Promexs als Basismodul sorgt für einen transparenten Informationsfluss, visualisiert Aufträge, Kapazitäten bis hin zu Paletten-Maschinen. Dabei macht die grafische Plantafel sämtliche Auswirkungen auf andere Aufträge in Echtzeit sichtbar. Selbstverständlich lässt sich das Modul aber mit einer Personalplanung, MDE oder auch Rüstzeitoptimierung erweitern.“
So weit ist man in Zell zwar (noch) nicht, aber speziell die Visualisierung über ein Ampelsystem (färbt sich nach Soll/Ist-Vergleich entsprechend ein) steigert die Transparenz, zeigt Prioritäten und bietet die Möglichkeit, Kosten zu kontrollieren. Denn über die BDE-Rückmeldung ist festgehalten, wie viel Zeit ein Mitarbeiter für ein Bauteil gebraucht hat. Auf der Basis der Stunden- und Maschinensätze lassen sich so problemlos die Herstellkosten ermitteln. Kommt es dagegen zu Fertigungsproblemen, bedingt durch beispielsweise Werkzeugbruch oder eine schlechte Materialcharge, werden auch diese pro Bauteil hinterlegt und so eine transparente Basis für die Kalkulation geschaffen. ■
Sack EDV-System GmbHwww.sackedv.com
Precimo GmbH & Co. KGwwww.precimo.de

Breiter Kundenkreis
Die Precimo GmbH & Co. KG mit Sitz in Zell unter Aichelberg hat sich auf die Entwicklung und Fertigung komplexer, hochpräziser Sonderwerkzeuge, Vorrichtungen, Einzelteile und Prototypen spezialisiert. Von Einzelteilen bis hin zur komplett montierten Baugruppe beliefert man Kunden aus den unterschiedlichsten Industriezweigen wie z. B. Elektrotechnik, Messtechnik, Automatisierungstechnik, Gerätebau, Werkzeughersteller, Automobilzulieferer und Media-/Präsentationstechnik. Zum Kundenkreis zählen unter anderem Erni, Festo, Bosch, Deckel Maho Seebach, Index und Porsche.
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