Hermle steigert Umsatz um 3 Prozent

11 Prozent mehr Orders im ersten Halbjahr

Hermle steigert Umsatz um 3 Prozent

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Rund 9,5 Millionen Euro hat Hermle im ersten Halbjahr investiert – unter anderem für die Modernisierung und Vergrößerung der spanende Fertigung am Firmensitz in Gosheim. Bild: Hermle
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Der schwäbische Werkzeugmaschinenhersteller Hermle hat im ersten Halbjahr 2017 11 Prozent mehr Aufträge verbucht als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Das Volumen belief sich auf 203,2 Millionen Euro. Der Konzernumsatz wuchs um 3,2 Prozent auf 188,0 Millionen Euro. Dabei legte das Inlandsgeschäft um 2,1 Prozent auf 81,8 Millionen Euro zu, während der Auslandsumsatz um 4,1 Prozent auf 106,2 Millionen Euro stieg. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich konzernweit um 1,0 Prozent auf 40,2 Millionen Euro. Dabei sei zu berücksichtigen, dass im Berichtszeitraum Vorlaufkosten für zwei große Investitionsmaßnahmen zu verbuchen waren. Außerdem entfielen die Ergebnisbeiträge von im Vorjahr abgerechneten, einmaligen Großprojekten. Vor allem im zweiten Quartal entwickelten sich die neuen Bestellungen des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers günstig. Gefragt waren sowohl die hochwertigen Einstiegsmaschinen der Performance-Line als auch die extrem dynamischen und präzisen Bearbeitungszentren der High-Performance-Line sowie Automatisierungslösungen wie das neue Handlingsystem HS flex. Von Januar bis Juni 2017 investierte Hermle im Konzern mit 9,5 Millionen Euro fast doppelt so viel in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte wie im Vergleichszeitraum des Vorjahrs (5,1 Millionen Euro). Zum einen modernisiert und vergrößert das Unternehmen den strategisch wichtigen Produktionsbereich spanende Fertigung am Firmensitz in Gosheim. Bis zum Jahresende installiert Hermle in der dort zusätzlich ein neues Großbearbeitungszentrum. Zum anderen errichtete Hermle auf einem 2016 erworbenen Gelände am Standort Zimmern in der Nachbarregion Rottweil eine neue Produktionshalle. Dort werden seit Juli Maschinenbetten für Bearbeitungszentren hergestellt. Um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und eigenes Know-how aufzubauen, kombiniert das Unternehmen in diesem bedeutenden Bereich nun Eigen- und Fremdfertigung. Im Gesamtjahr 2017 rechnet Hermle dank des soliden Auftragspolsters und der anhaltend guten Nachfrage mit einem Konzernumsatz etwa auf Vorjahreshöhe (394,0 Millionen Euro) oder – bei einer Fortsetzung des sehr günstigen Trends – leicht darüber. Das Betriebsergebnis werde je nach Umsatzverlauf konzernweit auf oder etwas unter dem Vorjahresniveau von 99,8 Millionen Euro liegen.
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