Technologien verändern Maschinenbau auf allen Ebenen Digitale Chancen bleiben oft ungenutzt

Technologien verändern Maschinenbau auf allen Ebenen

Digitale Chancen bleiben oft ungenutzt

Durch vernetzte Fertigungsabläufe können große Produktivitätsfortschritte erreicht werden. Im Bild: Mitarbeiter erhalten in Echtzeit Produktionskennzahlen auf ein Tablet übermittelt, um so die Fertigung besser steuern zu können. Bild: Bosch
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Trotz enormer Einsparpotenziale und klarer Wettbewerbsvorteile beschäftigt sich die Industrie nur bedingt mit der digitalen Optimierung ihrer Geschäftsprozesse. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungshauses Bain & Company. Aktuell habe das Thema nur bei etwa der Hälfte der befragten Industriemanager eine hohe oder sehr hohe Priorität.

Eine Fehleinschätzung, meint Dr. Klaus Neuhaus, Bain-Partner und Autor der Studie: „Unternehmen, die jetzt auf die Digitalisierung ihrer Prozesse setzen, schaffen sich Spielraum für innovative Entwicklungen, neue Geschäftsfelder und enorme Einsparungen. Nur diejenigen, die passgenau produzieren, Maschinen laufend optimieren und Kunden Echtzeitservices bieten können, haben künftig die Nase vorn.“
Die Mehrheit der Entscheider ist laut Bain in Sachen Digitalisierung noch zu sehr auf einzelne Produkte und etablierte Geschäftsfelder fokussiert, statt ganzheitlich neu zu denken. Konkret bedeute das, den Fokus von Hardware- stärker auf Softwareengineering zu verlagern und die Mitarbeiter fit zu machen für die Veränderung der Branche. „Maschinenbauer müssen ihre Potenziale realistisch ausloten und deutlich in Knowhow investieren.“
Digitalisierung im Maschinenbau betrifft alle Stufen der Wertschöpfungskette, sei es durch die Herstellung benötigter Teiler just in time, sei es durch den Zugriff auf Daten jederzeit und überall oder sei es durch reduzierte Lagerkosten. Das Potenzial für Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen liegt laut Bain bei 15 bis 40 Prozent, abhängig von den Möglichkeiten in den einzelnen Wertschöpfungsstufen. „Es wird Jahre dauern, bis alle Maschinen und Teile digitalisiert sind“, so Neuhaus. „Doch wollen Unternehmen vorankommen, dürfen sie nicht einfach abwarten. Nur wer mit der neuesten Technologie arbeitet, ist künftig noch interessant für die besten Talente. Auch das ist ein globaler Erfolgsfaktor, der nicht zu unterschätzen ist.“ ■
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