Werkzeugausgabesystem HK-Mat von Hahn+Kolb

Gesicherter Werkzeugbestand mit geringem Aufwand

700 Artikel immer im Blick

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Die Helmut Diebold GmbH fertigt seit über 60 Jahren unter anderem Werkzeugaufnahmen, Spannfutter und Spindeln. Doch der Beschaffungsaufwand für die notwendigen Zerspanungswerkzeuge war bislang sehr hoch – die Transparenz zu gering. Um Zeit einzusparen, Prozesse zu automatisieren und den Vorrat jederzeit zuverlässig im Blick zu haben, setzt Diebold auf das Werkzeugausgabesystem HK-Mat von Hahn+Kolb.
Den Ludwigsburger Werkzeughändler Hahn+Kolb und die Helmut Diebold GmbH & Co. verbindet eine jahrzehntelange Zusammenarbeit: Bereits seit 1969 führt Hahn+Kolb das Sortiment des Werkzeugfabrikanten aus dem schwäbischen Jungingen. Für die Produktion der Werkzeugaufnahmen, Schrumpffutter, Werkzeugspindeln oder Messgeräte kommen rund 700 unterschiedliche Werkzeuge und Messmittel von etwa 25 Lieferanten zum Einsatz. Bislang wurde dieser umfassende Bestand über eine tägliche Sichtkontrolle durch die Abteilungsleiter geprüft. Bei Bedarf lösten sie dann eine Bestellung über das ERP-System aus. Ein Prozess, der im Rahmen des Lean Managements wenig überzeugte. „Wir entwickeln unsere Abläufe kontinuierlich weiter“, erklärt Salvatore Viola, Projektleiter Lean Management bei Diebold. „Und bei der Werkzeugverwaltung passten Zeitaufwand und Ergebnis einfach nicht.“ Gemeint ist damit auch die Bestandssicherung: Denn zu viel eingelagertes Werkzeug bedeutet auch unnötige Kapitalbindung. Im schlimmsten Fall jedoch fehlten benötigte Werkzeuge. Dann konnten Aufträge, die schon direkt vor der Maschine standen, nicht ausgeführt werden. Um dies zu verhindern und Ressourcen effizienter einzusetzen, entschieden sich die Verantwortlichen bei Diebold daher für den HK-Mat von Hahn+Kolb. Über zwei Hauptgeräte und vier angeschlossene Ausgabeschränke organisiert der Werkzeughersteller seit Frühjahr 2017 nun sämtliche Zerspanungswerkzeuge und Messmittel in der Fräserei und Dreherei.

Werkzeugausgabesystem mit leistungsstarker Software

Auf Basis einer genauen Inventur entwickelten die Fachleute des Werkzeuglieferanten gemeinsam mit den Projektbeteiligten von Diebold ein individuell passendes System. Manuel Blocher, Leitung E-Business und Systeme und zuständiger Projektleiter bei Hahn+Kolb, weiß, worauf es ankam: „Mit der Fräserei und Dreherei gibt es zwei räumlich und inhaltlich getrennte Standorte innerhalb der Produktion. Hier galt es, zunächst die nötigen Kapazitäten festzulegen und dabei auch die Kleinteiligkeit des Portfolios zu berücksichtigen.“ Der Werkzeugausgabe-Automat ist ein herstellerunabhängiges Gerät und kann mit Artikeln unterschiedlicher Lieferanten bestückt werden. Sämtliche Daten der insgesamt sechs Werkzeugschränke wurden bei der Inbetriebnahme der Ausgabestationen einfach in das Software-System eingespielt. „Ein großer Vorteil für uns, denn so läuft die Disposition zentral ab“, bekräftigt Viola. Auch die umfassenden Auswertungs- und Reporting-Funktionen überzeugen den Fachmann für Lean Management. Damit sämtliche Kennzahlen des Werkzeugbestands jederzeit einsehbar sind, kommt eine funktionsreiche Software zum Einsatz. Sie integriert die Ausgabeautomaten in das bestehende Netzwerk, dokumentiert den Verbrauch und überwacht alle Bestände. Das verhindert einerseits die Ressourcenbindung durch mehrfach vorhandenes Werkzeug und sichert gleichzeitig die Verfügbarkeit der benötigten Mittel in ausreichender Menge. Die Software zeigt außerdem an, welche Leihgüter sich im Umlauf befinden oder bei welchen Messmitteln das Prüfdatum erreicht ist. Über die Software wird auch die Häufigkeit der Entnahmen bei den Messmitteln erfasst und so kann entsprechend ihrem Einsatz der Kalibrierzeitraum angepasst werden. Das senkt Kalibrierkosten und schafft gleichzeitig Prozesssicherheit. Für den Projektleiter bei Diebold ist zudem die Alltagstauglichkeit des Systems wichtig: „Unsere Mitarbeiter nehmen den HK-Mat sehr gut an. Nicht zuletzt aufgrund seiner einfachen Bedienung.“ Auf dem großen und übersichtlichen Bedien-Panel wählt der Mitarbeiter das gewünschte Arbeitsmittel aus und öffnet nach Eingabe einer Pin die verriegelte Schublade. Jedes Werkzeug wird so bei der Ausgabe eindeutig einem Mitarbeiter des Betriebs zugeordnet.

Werkzeugausgabesystem bietet rundum Service zu jeder Zeit

Wichtig bei der Entscheidung war auch der Service: Die Werkzeugausgabesysteme wurden nicht nur termingerecht vor Ort aufgestellt, sondern sämtliche Mitarbeiter wurden ausführlich in das neue Gerät eingewiesen. „Wir konnten und können uns jederzeit mit Fragen an unsere Ansprechpartner bei Hahn+Kolb wenden – das sorgt für einen reibungslosen Ablauf“, bewertet Viola die Zusammenarbeit. Und ein erstes Fazit nach mehrmonatigem Einsatz hat der Projektleiter auch: „Die Abläufe sind deutlich beschleunigt, die täglichen Kontrollgänge gehören der Vergangenheit an und wir können zu jeder Zeit sicher sein, Arbeitsmaterial in der richtigen Menge zu haben.“ Helmut Diebold GmbH & Co. KG www.hsk.com EMO Halle 5 Stand C24 Hahn+Kolb Werkzeuge GmbH www.hahn-kolb.de EMO Halle 5 Stand E70
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