Universell, flexibel und vollwertig Die effiziente Alternative für mehr Durchsatz

Universell, flexibel und vollwertig

Die effiziente Alternative für mehr Durchsatz

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Für gewöhnlich sieht man die Präzisions-Fräsmaschinen Picomax 56 von Fehlmann in Ausbildungswerkstätten oder auch, wenn es um die manuelle Bearbeitung mit Bohrhebel und Handrad geht. Speziell die Handräder in Kombination mit einer CNC-Steuerung waren es, die man beim Unternehmen Röltgen Marking-Systems als effiziente Alternative in der Einzelteil- und Kleinstserienfertigung zu einem Mehr-Achs-Bearbeitungszentrum sah.

Die Maschine mit einer uralten Philips-Steuerung, für die Fertigung von Einzelteilen und Kleinstserien wie Maschinentische, Abdeckplatten oder auch Führungsleisten, war in die Jahre gekommen. Es musste investiert werden. Und so plante man beim Werkzeughersteller in Solingen zunächst mit einem neuen 3-Achs-Bearbeitungszentrum. Nach Rücksprachen mit den verantwortlichen Mitarbeitern wuchs aus diesen drei Achsen aber schnell der Wunsch nach einem 5-Achs-Bearbeitungszentrum.

Zu diesem Zeitpunkt zog Geschäftsführer Frank Baehr allerdings schnell die „Notbremse“, denn nach seiner Meinung rechtfertigte das Werkstückspektrum solch eine enorme Investition in keiner Weise: „Die Bauteile, die wir auf dieser Maschine fertigen, wurden bislang konventionell bearbeitet. Bei der geplanten Neuinvestition wurden allerdings Wünsche geäußert, die betriebswirtschaftlich nicht mehr vertretbar gewesen wären“, so Baehr. „Wir hatten hier aber noch das zusätzliche Problem, dass wir den Mitarbeiter in diesem Bereich mit einer neuen Steuerung hätten konfrontieren müssen. Auf die Gefahr hin, dass er eventuell mit seinen Programmierkenntnissen überfordert sein könnte, erschien uns die Variante mit den Handrädern und Bohrhebel als sinnvolle Alternative. Er hatte so die Möglichkeit, sich manuell zu behelfen.“

Weil man in Solingen mit der Investition künftig aber zudem flexibel sein wollte, nach einer kleinen kompakten Maschine suchte, informierte und verglich man intensiv am Markt. Obwohl man gedanklich schon bei einer anderen Lösung war, hat man sich dann doch besonnen und sich für die Picomax 56 in der L-Version entschieden. Die Gründe dafür waren unterschiedlicher Natur: So verfügten beispielsweise vergleichbare Maschinen mit Steuerung und Handrädern über keine Werkzeugwechsler. Oder aber es standen keine elektronischen Handräder zur Verfügung, mit denen man auf Knopfdruck auf CNC-Achsen umswitchen konnte. Bei der Picomax 56 kann man dagegen beide Achsen parallel verfahren, hat die Möglichkeit, mit einem automatischen Werkzeugwechsler ein komplettes CNC-Programm ablaufen zu lassen und mit den Handrädern, mit dem Bohrzyklus etwas anders fertigen.

Zusätzlich hat man in eine vierte Achse mit einem Teilkopf und die L-Version investiert. Die L-Version deshalb, weil in dieser Ausführung im Gegensatz zur Standard-Version ein auf 800 mm verlängerter X-Verfahrweg und eine Aufspannfläche von 1400 x 480 mm zur Verfügung stehen. Lange Werkstücke wie beispielsweise Wellen und Führungsleisten können so ohne Umspannen in einer Aufspannung bearbeitet werden. Auf Grund der Tischgröße und dem Verfahrweg kann man den Teilapparat und Reitstock so setzen, dass der Verfahrweg z. B. beim Bearbeiten einer Welle nicht eingeschränkt wird. Eine Zusatzinvestition, die sich seit geraumer Zeit rechnet, denn in Solingen wächst derzeit der Bereich Formatteile für die Pharmazie. Konkret geht es dabei um die Fertigung von Heißsiegelwalzen für Blister-Verpackungen, die sich mit der vierten Achse und dem Reitstock wesentlich effizienter bearbeiten lassen.

Ein weiterer Aspekt sind tiefe Bohrungen, die mit der Picomax 56, bzw. einer IKZ von 40 bar kein Problem darstellen.

Alles in allem sollte es also durchaus für die Bearbeitung unterschiedlichster Werkstoffe wie 1.2842, 12379 sowie Edelstahl und Kunststoffe eine vollwertige CNC-Maschine sein, mit der man die üblichen Toleranzbereiche von ± 2 µm abdeckt. Das scheint gelungen. Mehr noch. Der Mitarbeiter auf den man zunächst Rücksicht nahm, ist mittlerweile so weit, dass er auch jede andere CNC-Maschine programmieren und bedienen könnte. Nun spricht der Hersteller in diesem Zusammenhang ohnehin von einer Präzisions-Fräsmaschine mit einem völlig neuartigen, patentierten Bedienungskonzept. Demnach vereinen die TOP-Funktionen (Touch Or Program) den CNC als auch den manuellen Betrieb und ermöglichen Fräs-, Bohr- und Gewindeschneidarbeiten an Einzelteilen.

Für Frank Baehr ist jetzt deshalb die Fertigung im eigenen Betrieb auch wieder in Ordnung: „Da ist zum einen ein zufriedener Mitarbeiter, dem wir die Chance gegeben haben, sich neu zu orientieren. Andererseits war es aber auch meine Absicht, mit der Maschine unseren Durchsatz zu steigern. Und auch das ist uns gelungen.“

Röltgen GmbH & Co. KG
www.roeltgen.de

Fehlmann AG Maschinenfabrik
www.fehlmann.com
EMO
Halle 12 Stand C52

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